@Werniman, wenn du richtig gelesen hättest, ich schrieb
Zitat
Einsatz nicht in diesen Gammelgruppen, wie es oft zu sehen ist, sondern einzeln, unter Aufsicht.
womit du sicher die Hartz IV-ein Euro-Kolonnen meinst. Das ist auch kompletter Unsinn. Deshalb ohne einen Euro, sondern nach einer Frist
von z.B. 6 Monaten wie von mir beschrieben.
Warum ewig Geld ganz für lau ?
@Smithie deine Einwände
Zitat
Es darf eben nur nicht sein, dass diese Beschäftigungen, wie du sie vorschlägst, reguläre Arbeitsplätze vernichten, bzw. sich Bosse reich sparen, wenn sie quasi Arbeitskräfte anfordern.
sind streng zu beachten.
Das
Zitat
Aber selbst 450 € Jobs würden Einiges einbringen - vor allem in der Gastronomie, wo das Trinkgeld ganz entscheidend ist.
wäre ein regulärer Job und bedingt dann Abzüge bei der Stütze bis das Niveau des Mindesteinkommens beim Gesamtverdienst erreicht ist, welches je nach Branche festzulegen wäre.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Zitat von Smithie23 im Beitrag #1380
diese Art von Hartzern, die gern mit Alkohol auf Parkplätzen, vor Discountern oder in der Stadt, nur Verachtung übrig haben,
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Thema Tinkgeld , wer gibt denn wem welches ? Gibt etwa ein Aufstocker einen 1-Eurojobber welches ?
Und was ist mit den ganze Jobs , egal welchen Lohniveau , die kein Trinkgled bekommen ?
Hat einer schon mal dem Piloten des Urlaubsfliegers Trinkgeld gegeben und auch welches dem Copiloten ? Oder dem Stadtbus- bzw. Strabfahrer , wo jeder hinten ein- und aussteigt ? Wer gibt dem freiwilligen Schülerlotsen an der Straßen was ?
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Zitat von michaka13 im Beitrag #1369
Ich habe keine Ahnung wovon Du wieder schreibst????????
Ich möchte nicht wissen was Du an Rente bekommst, was altberlin an Rente bekommt oder was Joesachse oder Deine Frau verdienen! Ich werde selbstverständlich auch keine Zahlen zu meiner Einkommenssituation machen. Das war aber auch nie Gegenstand dieser Diskussion. Ich fragte:Zitat
Ich habe diese Fragen vor nicht mal 2,5 Stunden gestellt und Du weißt jetzt schon nicht mehr worum es ging. Alter Schwede, hätte nicht gedacht das es schon so schlecht um Dich bestellt ist!
Gruß,
micha
Halt an dich...ich habe durchaus verstanden was du wolltest, aber ohne konkreten Anhalt sprich zahlen die eine Grundlage bieten, geht es also nicht.
Die Grundlage ist aber der Lohn, das Einkommen eines jeden Berufs. Und hier sind die Unterschiede schon gewaltig. Es ist ein Unterschied, ob ich
( Sorry Joesachse das ich dich ranziehe als beispiel.. ) also nochmals ob ich ein Akademiker Einkommen habe oder eine Bäckerei-Verkäuferin bin.
Auf welchem Einkommen soll ich also
Zitat : von dir....wie stellt ihr Euch die gerechte und faire Unterstützung von Hilfsbedürftigen vor?
vor um gerecht zu sein. Du wirst sicherlich einen anderen Anspruch anmelden, als eine Verkäuferin und ein Akademiker ebenfalls und ich auch.
Oder willst du mir erklären das du mit einer Summe zufrieden wärest die weit unter dem ist, was du heute verdienst. Auch ein Akademiker wäre sehr
wahrscheinlich nicht damit zufrieden. Wie ich schon einmal schrieb...mir würde es stinken mit weit über 40 Arbeitsjahren weniger zu bekommen, als
einer der nie etwas gearbeitet hat obwohl er Arbeiten hätte können.
Hier ziehe ich meine persönliche vergleiche und ich denke, jeder anderer auch, auch du. Aus Sicht des Hartzempfängers kann und will ich das im
einzelnen nicht beurteilen, weil ich die Lebensumstände nicht kenne, aber er müsste sich die Frage stellen, warum er in dieser Situation gekommen
ist und warum er sie nicht ändern tut oder kann. Pauschal hier zu sagen wem was zusteht kann also so niemand beantworten auch du nicht.
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Man muß nicht mit Zahlen jonglieren, wenn man mit etwas nachdenken auch ans Ziel kommt.
Hartz4 = Existensminimum (unantastbar, da Minimum)
Das Problem hierzulande ist, daß zu viele Menschen trotz Arbeit nur etwas mehr verdienen. Deshalb bekommt aber der Hartz4-Empfänger nicht zu viel, die anderen verdienen nur zu wenig. Das ist schon ein Unterschied.
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir.
Konrad Lorenz
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Ist denn etwa Mindestlohn ausreichend ? Was bleibt denen denn netto am Monatsende übrig ? Und welche Aufstockungen bekommt denn noch ein Mindestlöhner, der davon noch die Familie ernähren muß oder Unterhalt zahlen soll ?
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Mindestlohn ist zu niedrig. Aufstockung ist Unternehmenssubvention. Hartz4 ist nicht zu hoch.
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Zitat von Kehrwoche im Beitrag #1385
Das Problem hierzulande ist, daß zu viele Menschen trotz Arbeit nur etwas mehr verdienen. Deshalb bekommt aber der Hartz4-Empfänger nicht zu viel, die anderen verdienen nur zu wenig. Das ist schon ein Unterschied.
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Zitat von Kehrwoche im Beitrag #1385
Man muß nicht mit Zahlen jonglieren, wenn man mit etwas nachdenken auch ans Ziel kommt.
Hartz4 = Existensminimum (unantastbar, da Minimum)
Das Problem hierzulande ist, daß zu viele Menschen trotz Arbeit nur etwas mehr verdienen. Deshalb bekommt aber der Hartz4-Empfänger nicht zu viel, die anderen verdienen nur zu wenig. Das ist schon ein Unterschied.
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@Werniman Ich kann Deine Sätze nachvollziehen und halte es schon für einigermaßen skurril, dass die, die wenig verdienen, voller Neid auf die schimpfen, die noch weniger haben. Dies wird an der Situation der Niedriglöhner nichts ändern.
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Zitat von delta im Beitrag #1389
[quote=Kehrwoche|p9880845]Man muß nicht mit Zahlen jonglieren, wenn man mit etwas nachdenken auch ans Ziel kommt.
Hartz4 = Existensminimum (unantastbar, da Minimum)
Das Problem hierzulande ist, daß zu viele Menschen trotz Arbeit nur etwas mehr verdienen. Deshalb bekommt aber der Hartz4-Empfänger nicht zu viel, die anderen verdienen nur zu wenig. Das ist schon ein Unterschied.
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Im Schnitt halte ich die jetzige Höhe der Leistung für angemessen. Allerdings sollte im Einzelfall stärker differenziert werden. Jemand der z.B wegen einer Krankheit nicht mehr arbeitsfähig ist, dem würde ich eine deutlich höhere Unterstützung zubilligen. Selbiges gilt für Rentner, die nach 45 oder mehr Arbeitsjahren aufgrund niedrigen Verdienstes am Existenzminimum rumkrebsen. Dem Mittzwanziger, der noch nicht oder nicht viel gearbeitet hat, würde ich mehr Druck machen. Auch finanziell. Ansonsten hat altberlin ja schon etwas dazu geschrieben.
delta schrieb:
Zitat
Du wirst sicherlich einen anderen Anspruch anmelden, als eine Verkäuferin und ein Akademiker ebenfalls und ich auch.
Oder willst du mir erklären das du mit einer Summe zufrieden wärest die weit unter dem ist, was du heute verdienst. Auch ein Akademiker wäre sehr
wahrscheinlich nicht damit zufrieden
Ich würde das in Anspruch nehmen, was mir gemäß den Sozialgesetzen zusteht. Das hat nichts mit dem Beruf oder der ausgeübten Tätigkeit zu tun. Habe ich höhere Ansprüche muß ich eben selbst tätig werden. Und nein, ich wäre nicht zufrieden wenn ich deutlich weniger bekomme, als wie ich heute verdiene. Denn dann würde ich das tun, wie gerade geschrieben. Ich würde selbst tätig werden und alles tun, um meine Situation zu verbessern.
@ Werniman, ich sehe das Du selbst sehr optimistisch mit den Zahlen umgehst. Du bastelst hier Einkommenssituationen von Arbeitnehmern zusammen, die teilweise doch ganz schön an der Realität vorbeigehen. Läßt Dinge wie Kosten für Arbeitsweg, Arbeitssachen, Kosten für Fortbildung und was sonst noch in bezug auf eine Arbeitsstelle anfallen kann, großzügig unter den Tisch fallen. Warum eigentlich? Um den Leistungsempfänger schlechter da stehen zu lassen? Damit Deine Mitleids- und Jammertour besser zieht? Außer einem behauptet hier niemand das die H4-Leistungen generell zu hoch sind. Warum beißt Du dich gerade an dem einem fest?
Und während man hier über die zu niedrigen Löhne jammert, heult man sich in anderen Threads die Augen über steigende Preise aus.
Nachdenkliche Grüße,
micha
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@ Michaka ,
Vergiß bitte nicht , das nicht jeder , stets in der Lage ist , seine Situation aus eigenen Antrieb / Kräften zu verbessern . Der eine ist Solo und krank ans Bett gefesselt, den anderen fehlt es einfach aufgrund Einfälltigkeit und Gutmütigkeit daran , sich zu wehren . Für den sind Ämter und Formulare einfach böhmische Dörfer .
Wer hilft solchen schon freiwillig , wenn niemand weiß das sie Hilfe brauchen ?
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Mit 8,50 € kann man keine weiten Sprünge machen, aber für Viele - in meiner Region - ist der Sprung auf 8,50 € schon viel Wert. Es wird sich zeigen, was die Zukunft bringt. In anderen Ländern wurde es dadurch nicht schlechter. In Deutschland werden nur die Firmen bleiben, die wirtschaften können, ohne das Aufstockung zahlen können.
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@ Hansrudi,
ich schrieb doch, wer nicht in der Lage ist einer geregelten Arbeit nachzugehen, z.B. aus Krankheitsgründen, dem würde ich eine deutlich höhere Unterstützung als es momentan der Fall ist zukommen lassen. Lies bitte noch einmal meinen vorigen Beitrag.
Nur weil jemand nicht in der Lage ist ein Formular auszufüllen, heißt das nicht, das er nicht arbeiten gehen kann. Hilfe beim Ausfüllen der Formulare gibt es beim zuständigen Sachbearbeiter, bei ehrenamtlichen Helfern von Sozialvereinen, oder im Verwandten- und Bekanntenkreis. Allerdings muß man auch hier selbst tätig werden.
Gruß,
micha
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