Zitat von Björn im Beitrag #792
Smithie, ich meine das so ernst wie ich es geschrieben habe! Das betrifft nicht nur deinen Auftraggeber (bei dem ich Kunde bin und 2 der Frauen öfters im Besen-Pavillon arbeiten sehe), sondern auch eine Bank der 3'er Bankenallianz sowie eine Bank mit ausländischen Wurzeln.
@Buhli, entweder hast du nicht richtig gelesen oder du weißt scheinbar überhaupt nicht Bescheid. Ich schrieb Mitarbeiter der Kundenbetreuung (also an den Servicetischen/-plätzen) und nicht von umsatzabhängigen Angestellten!
Eine Bekannte von mir arbeitet als Alleinerziehende in Vollzeit bei letztgenannter Bank und hat knapp 1500€ netto. Sie arbeitet regelmäßig Freitag+ Samstag noch in einem Heilbronner Brauhaus.
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Also ich denke auch, dass 1.500 € NETTO für Alleinerziehende + Kind schon ausreichend sind. Ok, 2x Urlaub im Jahr geht vielleicht nicht und das teuerste Spielzeug geht auch nicht, aber es ist kein sozialer Härtefall. Ich musste 2x lesen, ob Björn NETTO oder BRUTTO meinte ...
Zitat
@ altberlin ,
dann lies mal genau und fange bitte mal mit denken an ! Mit 8.50 € ist niemanden geholfen ! Das reicht nicht zur Altersvorsorge oder sonst was .
Aber es ist ein Anfang, dass Leute die arbeiten gehen, nicht noch zur Tafel gehen müssen - so etwas gibt es tatsächlich, dass Manche nach der Arbeit noch dorthin gehen.
Altersvorsorge war mit 7,14 € schon nicht möglich, mit 8,50 € vielleicht schon eher, aber jeder Cent mehr die Stunde, macht das Leben ein klein wenig erträglicher, wobei ich noch einen Draufsetzen würde und Mindestlohn erst bei 9,25 € ansetzen würde - ist aber meine persönliche Meinung.
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Zitat von kreutzer_ im Beitrag #794
...des Typs WBS 70 mit 61 Quadratmeter ergattern konnte, lebte bei heutigen H4 Maßstäben 'unzumutbar'.
...weil der Wohnraum überwiegend eigens für den Sozialgeldbezieher auf WBS 70 Niveau ...
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
WBS 70 -ein Traum !
Nur leider gibt das im Westen keiner zu ! Denn leichter lassen sich Wohnblöcke , gar nicht sanieren , als Wohnblöcke mit Zentralversorgungsschächten , für Heizung , Energie , Wasser und Abwasser . Oder glaubt eine r, im Westen beim sozialen Wohnungsbau wurden die hochwertigsten und haltbarsten Materialien verbaut , die sich leicht und kostengünstig erneueren und austauschen lassen ?
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WBS 70 ist heute noch ein gutes Beispiel deutscher Wohnungsbaukunst. Viele leben seit Jahrzehnten darin und es hat Keinen geschadet. Es kommt immer drauf an, was der Mieter aus seiner Wohnung macht. Die Raumaufteilung ist in meinen Augen klasse und ich kenne noch von früher, die Durchreiche von Küche ins Wohnzimmer. Wohnqualität wird weniger durch Bausubstanz, als durch Umgebung, Lage und Nachbarn definiert.
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Zitat von Smithie23 im Beitrag #787
Kreutzer, und wer entscheidet, wer wieviel bekommen soll und wer wie hoch produktiv ist ?
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Kreutzer, als ob ich mir Anmaße zu bestimmen, wer was verdienen darf/muss !! Total ausm Zusammenhang gezogen.
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Natürlich kann man was aus den Plattenbauten machen. Manches wurde zusammengelegt, es wurde grundsaniert, es wurden Etagen abgetragen und alles ist richtig schick. Jetzt gibts auch Bäume dort.
Ich habe noch eine ca 1 m² Vorwende-Satellitenkarte mit Mauerstreifen von Berlin. Da hatten die Ostberliner Plattenbaugegenden abgehoben von der Umgebung eine durchgehend braungraue Farbe. Grund: Zwischen den Plattenbau-Riegeln türmte sich noch jahrelang der Bauaushub als 'Sand'-Berg in der baumlosen Landschaft. Immer ein markante Ödfläche die sich von der Umgebung abhob, wenn der Flieger über Hellersdorf nach Tegel einschwenkte.
In Schwedt gibt es noch die Original DDR Plattenbauten, wo man nur das Allernötigste investiert, da wohnen überwiegend Einwanderer aus Russland und dem Kaukasus. Unsanierte Plattenwohnungen mit DDR-Standard sind nicht an andere vermietbar.
Zu behaupten, jede Plattenwohnung hätte 90 m2 ist lächerlich. Den DDR-Standard wiedergegeben hat die Museumswohnung in Berlin-Hellersdorf, Hellersdorfer Straße 179, die 61 m2 große 'Dreiraumwohnung' des Typs WBS 70 wurde originalgetreu mit Einrichtungsgegenständen aus DDR-Produktion ausgestattet. Schwindelbacken haben da schlechte Karten.
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kreutzer , schaue dir doch bitteschön einmal heutige Stadtneubauten an ! Da ist auf dem Land jeder Karnickelstall größer . Aber gut , Menschen stehen eben nicht unter Tier - oder Artenschutz .
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Artikel 1 des GG:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar".
Liegt da bereits die 1. Lüge vor?
Es hat alles seinen tiefen Sinn
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Zitat von Smithie23 im Beitrag #802
Kreutzer, als ob ich mir Anmaße zu bestimmen, wer was verdienen darf/muss !! Total ausm Zusammenhang gezogen.
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Und die Seifenblasen platzen, erst langsam , später immer mehr und immer schneller ...
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Zitat von kreutzer_ im Beitrag #803
Ich habe noch eine ca 1 m² Vorwende-Satellitenkarte mit Mauerstreifen von Berlin. Da hatten die Ostberliner Plattenbaugegenden abgehoben von der Umgebung eine durchgehend braungraue Farbe. Grund: Zwischen den Plattenbau-Riegeln türmte sich noch jahrelang der Bauaushub als 'Sand'-Berg in der baumlosen Landschaft. Immer ein markante Ödfläche die sich von der Umgebung abhob, wenn der Flieger über Hellersdorf nach Tegel einschwenkte.
Zitat
In Schwedt gibt es noch die Original DDR Plattenbauten, wo man nur das Allernötigste investiert, da wohnen überwiegend Einwanderer aus Russland und dem Kaukasus. Unsanierte Plattenwohnungen mit DDR-Standard sind nicht an andere vermietbar.
Wenig Geld ist besser als gar keins.
Zitat
Zu behaupten, jede Plattenwohnung hätte 90 m2 ist lächerlich.
Wer behauptet denn so etwas ? Ich habe das nirgends gelesen !
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Zitat von kreutzer_ im Beitrag #801
Das muß der Unternehmer entscheiden, beispielsweise Jonny Sauerwein, Inhaber eines Landhotels in Sachsen. Der war die Tage bei Anne Will im Talk.
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Zitat von altberlin im Beitrag #809Zitat von kreutzer_ im Beitrag #801
Das muß der Unternehmer entscheiden, beispielsweise Jonny Sauerwein, Inhaber eines Landhotels in Sachsen. Der war die Tage bei Anne Will im Talk.
Ein "Jonny Sauerwein" wird weiterhin Gäste haben, wenn jeder mindestens 8,50 € verdient. Dann wird sich das Gästeklientel erweitern, weil einige Menschen mehr Geld zur Verfügung haben.
(Kreislauf des Geldes !!!)
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