Hallo Männer bringt doch mal nix durcheinander !
Die Schienen , das Netz, gehört immer noch der Bahn und nicht dem , der darauf fährt . Denn die Straßen gehören ja auch nicht dem Autofahrer, der nutzt sie nur !
Auch bei den Bahnen , ist alles war fährt eben der Nutzer . Die Fahrgäste , sind die Kunden des jeweiligen Nutzers .
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Genau das ist es ja, die Deutsche Bahn AG kassiert die Trassenpreise von den Konkurrenzunternehmen und versucht auf den nicht selbst genutzten Strecken am meisten an Wartung, Reparatur und Modernisierung zu sparen!
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nicht unbedingt es gibt genug Trassen die verkauft sind - bei der HZL zum beispiel. Wenn es so sein sollte das die DB Netz AG Trassen vermieten dann werden die genauso gewartet wie jede andere DB Trasse auch.
Wenn der Staat den Weg der Gerechtigkeit verlässt , wird ziviler ungehorsam zur Pflicht.
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Zitat von Kolumbus 1492 im Beitrag #63
nicht unbedingt es gibt genug Trassen die verkauft sind - bei der HZL zum beispiel. Wenn es so sein sollte das die DB Netz AG Trassen vermieten dann werden die genauso gewartet wie jede andere DB Trasse auch.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Was du nicht alles weisst. ich glaube nicht das mich die DB für eine Mittelmässige Arbeit derart gut bezahlen würde. Aber wenn Du das so meinst werde ich Dir nicht widersprechen.
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Ich war einige Jahre Bahnfahrer, genauer von 2003 bis 2007, häufig Stuttgart-Berlin sowie im nördlichen berliner Umland.
Nur ein Beispiel : Wie kann es sein, das auf der Hauptstrecke Berlin - Eberswalde - Stralsund über Jahre eine Langsamfahrstelle bei
Bernau Süd existieren konnte, weil der Gleiskörper an Instabilität zunahm ? Wird nur "komplettsaniert" oder gibt es auch zwischendurch
kleinere Reparaturen ?
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Zitat von altberlin im Beitrag #66
Ich war einige Jahre Bahnfahrer, genauer von 2003 bis 2007, häufig Stuttgart-Berlin sowie im nördlichen berliner Umland.
Nur ein Beispiel : Wie kann es sein, das auf der Hauptstrecke Berlin - Eberswalde - Stralsund über Jahre eine Langsamfahrstelle bei
Bernau Süd existieren konnte, weil der Gleiskörper an Instabilität zunahm ? Wird nur "komplettsaniert" oder gibt es auch zwischendurch
kleinere Reparaturen ?
Wenn der Staat den Weg der Gerechtigkeit verlässt , wird ziviler ungehorsam zur Pflicht.
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Zitat
wie die Strecke die von Löwenberg nach Neuruppin weggeht
Ich rede von einer Hauptstrecke, die bis in die Kriegsjahre die Verbindung nach Usedom über Karnin war, nach Sczezin führt, Stralsund und den Anschluß über Rügen in die skandinavischen Staaten bildet, keine Provinzstrecke.
http://de.wikipedia.org/wiki/Angerm%C3%B...under_Eisenbahn
Es handelte sich auch nur um einen Streckenabschnitt von vielleicht 200 m, danach gab es Aufhebung der Beschränkung. Lage auf einem mehrere Meter
hohen Bahndamm, Strecke schnurgerade.
Mittlerweile ist dieses Ärgernis beseitigt. Ein Lob der DB.
--
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Also Kolumbus ,
ich denke mal niemand wird gewisse pysikalische Gegebenheiten wie Masse und Geschwindigkeit eines Zuges , als langfristige Ursache für Gleisschäden in Frage stellen .
Den Rest vergiß einfach als Ursache anzusehen , denn mit welchen Betriebsverfahren man einen Zug duch eine Langsamfahrstelle befördert oder daran im Nebengleis vorbei fährt , hat nichts mit deren Entstehungsgrund zu tun !
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Also allein an den 2 betreffenden Quedlinburger Bahnübergängen (die Strecke wird dort komplett von Veolia und seit 2006 zusätzlich ab QLB Richtung Gernrode auch von der Harzer Schmalspurbahn befahren) wird seit vielen Jahren von der Bahn eine Instandsetzung immer wieder verschoben, so das der Zustand dort immer schlimmer wird. Die Züge bremsen vor diesen Übergängen auf maximal 20km/h Höchstgeschwindigkeit herunter und beschleunigen dann nach der Überfahrt wieder. Selbst tiefe Schlaglöcher im Fahrbahnbereich warten oft wochenlang auf eine notdürftige Reparatur, welche der städtische Bauhof nicht in Eigenregie durchführen darf.
Im Rahmen des Umbaus des einen Gleises für die Schmalspurbahn wurde damals wenigstens einiges an 2 anderen Bahnübergängen gemacht, aber dieses Gleis gehört scheinbar auch nicht der DB.
In der Thüringer Ecke südlich von Sangerhausen sieht es ähnlich aus, genauso wie an manchen Stellen in Niedersachsen rund um Wunstorf, Neustadt/Rbg. und Nienburg
Nach vielen Jahren werden nun aber wenigstens auf der Strecke Berlin-Neustrelitz-Rostock dringend erforderliche Sanierungsarbeiten durchgeführt, die über 1 Jahr dauern. In dieser Zeit ist ein Teil der Strecke komplett gesperrt und die Fernzüge werden über Schwerin umgeleitet.
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Kolumbus schrieb:
Zitat
Das ist viel zu komplex als das man da als Bahnfahrer ein schlüssiges Urteil bilden könnte.
Wenn ich sowas lese, krieg ich echt nen dicken Hals. Der doofe Kunde soll gefälligst zahlen, seine Fresse halten und zufrieden sein das überhaupt ein Zug fährt! Hier zeigst Du sehr gut das Bild, welches die Deutsche Bahn von ihren Kunden hat. Sie hält ihre Kunden für dumm. Und Du schreibst hier was von "sozialpolitischer Verantwortung" ! Nur so am Rande, worin die sozialpolitische Verantwortung besteht hast Du immer noch nicht verraten.
Meine eigenen Erfahrungen mit der Deutschen Bahn in den letzten Jahren, beschränken sich zum Glück auf sehr wenige Kontakte. Und die waren durchweg negativ.
1. Fahrt mit dem ICE von Kölle nach Amsterdam. Der Zug fuhr kilometerweit mit einem atemberaubenden Tempo. Es überholten uns Radfahrer!!! Abfahrt in Köln war pünktlich. Ankunft in Amsterdam mit einer dreiviertel Stunde Verspätung.
2. Fahrt mit dem ICE von Frankfurt nach Köln. Abfahrt in F mit leichter Verspätung. Ankunft in Köln über eine halbe Stunde zu spät.
3. Fahrt mit der S-Bahn von Köln nach Düsseldorf an einem Sonntagmorgen. Ausfall der Bahn wegen Lokschadens. Wichtigen Termin verpaßt, jede Menge Ärger eingehandelt.
Fazit: Ach, das spar ich mir jetzt.
Gruß, micha
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Naja "michaka", ein Lok-Ausfall kann immer mal passieren (leider bei der DB in den letzten Jahren immer öfter) und ist selten vorhersehbar. Das wirklich schlimme oder sogar katastrophale an diesen ganzen Lok-Ausfällen ist aber, daß die Bahn meistens 1,5-3 Stunden (manchmal sogar noch länger) braucht, um eine Ersatzlok heranzuschaffen oder die Weiterfahrt per Bussen zu organisieren Oft genug saßen die Fahrgäste im Winter bei Kälte oder im Sommer bei brütender Hitze im Zug fest oder konnten nur durch DRK/THW oder andere Hilfskräfte notdürftig mit Getränken etc. versorgt werden. Berichte über solche Fälle sind zahlreich im Internet zu finden und sind alles andere als Einzelfälle!
Es sind übrigens hier in BaWü sogar noch öfters die Dieselloks aus DDR-Zeiten an Personenzügen zu sehen und nicht nur als Castor-Transportloks (ich glaub 132 heißt der Typ)
Wieso klappt es denn bei anderen Bahnbetreibern, daß z.B. in einem solchen Fall von technischem Defekt der Diesellok voriges Jahr sofort ein Hilfstrupp vom DRK auf Anforderung ausgerückt ist und nach 30 Minuten Busse zur Weiterfahrt bereit standen Die defekte Lok konnte nach 1 Stunde repariert ihre Fahrt erstmal fortsetzen, gleich danach kam der nächste reguläre Zug dort vorbei.
Nachtrag: > http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_130
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Zitat
Naja "michaka", ein Lok-Ausfall kann immer mal passieren (leider bei der DB in den letzten Jahren immer öfter) und ist selten vorhersehbar.
Klar kann ein Lokschaden immer mal passieren. Ich sage ja auch nicht das dies Usus ist bei der DB. Doch für den einzelnen ist es unter Umständen sehr ärgerlich. Wenn dann noch seitens der DB jegliche Alternative zur geplanten Fahrt abgelehnt wird und man einen wichtigen Termin versäumt, dann wird man extrem sauer!
Wenn wir längere Strecken unterwegs sind, nehmen wir meißt das Auto oder versuchen einen günstigen Flug zu bekommen. Beim Flieger ist es uns in den letzten Jahren ein einziges Mal passiert, das die Maschine ausgefallen ist. Gerne würden wir hin und wieder die Bahn nutzen, z.B. bei Fahrten in die alte Heimat. Doch es gibt einfach zuviel negatives Feedback zur DB in den letzten Jahren. Da setz ich mich lieber ins Auto. Dazu kommt, das spontane Reisen mit der Bahn recht teuer sind. Plant man eine Fahrt länger, kann man u.U. einen günstigen Preis ergattern. Bei einem kurzfristigen Reiseantritt jedoch, ist das Ganze ziemlich teuer. Also doch wieder das Auto. Annonce bei http://www.mitfahrgelegenheit.de/ reingesetzt und dank zwei Mitfahrern günstig reisen!
Gruß, micha
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Könnte sein, das die Bahn über ihre Preise bald nachdenken muß, Konkurrenz droht
http://nachrichten.rp-online.de/titelsei...achen-1.2994451
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
In dem Artikel steht: "Die Deutsche Bahn als Betreiberin der größten Busflotte..."
Sehen wir also demnächst Fernbusse der DB auf unseren Strassen?
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir.
Konrad Lorenz
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