Die Deutsche Bahn baut entlang ihren Strecken sog. Lärmschutzwände und gibt dafür Unsummen aus. Nicht nur für mich ist das eine enorme Belastung wenn ich mal eine Oberleitungsstörung oder Signalstörung haben sollte , weil ich jedesmal einen Gleiszugang suchen muss. Früher war das einfach , Feldweg langfahren , den Kilometer der Störstelle suchen fertig.
Heute ist das komplizierter und ausserdem verstehe ich es nicht so richtig. Immer wieder beschweren sich Leute darüber das der Zug so laut wäre.
Nun meine Frage zur Diskussion. Wenn ich in eine Gegend ziehe wo ein Zug fährt , weiss ich doch vorher das der Zug laut ist. Wenn ich in Nähe das frankfurter Flughafens ziehe ist mir doch vorher klar , das da Flugzeuge starten und landen. Wie kann ich mich dann darüber beklagen ?
Wenn der Staat den Weg der Gerechtigkeit verlässt , wird ziviler ungehorsam zur Pflicht.
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1. Die meisten leute hatten ihr Grund und Boden schon oft bevor da Gleise liegen.
2. Das Verkehrsaufkommen steigt stetig, es ist halt ein Unterschied, ob mal zwei Züge täglich da vorbeikommen, oder tag und nacht ununterbrochen der (Güterzug-)Verkehr rollt.
Bei Flughäfen liegt die Sache so ähnlich.
http://www.zughalt.de/2011/08/belastunge...urch-guterzuge/
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Zitat von Daneel im Beitrag #
1. Die meisten leute hatten ihr Grund und Boden schon oft bevor da Gleise liegen.
2. Das Verkehrsaufkommen steigt stetig, es ist halt ein Unterschied, ob mal zwei Züge täglich da vorbeikommen, oder tag und nacht ununterbrochen der (Güterzug-)Verkehr rollt.
Bei Flughäfen liegt die Sache so ähnlich.
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Tatsache ist, daß die Bahn ihr Transportaufkommen in den letzten Jahren auf den internationalen Hauptlinien vervielfacht hat. Die Bahn steckt nichts in die Modernisierung der Güterwagen, die Alt-Technik-Güterwagenzüge machen einen Höllenlärm, die Leute die im Rheintal leben, kann man nur bedauern.
Es ist eine Sauerei, daß die Bahn aus Gewinnstreben heraus tagtäglich die Umwelt dermaßen mit Lärm verpesten kann und ganze Landstriche eigentlich unbewohnbar machen kann.
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Zitat von frank im Beitrag #
Tatsache ist, daß die Bahn ihr Transportaufkommen in den letzten Jahren vervielfacht hat. Die Bahn steckt nichts in die Modernisierung der Güterwagen, die Alt-Technik-Güterwagenzüge machen einen Höllenlärm, die Leute die im Rheintal leben, kann man nur bedauern.
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Zitat von Kolumbus 1492 im Beitrag #
Die haben doch da leben wollen . Und die Bahn gabs schon vorher. Entweder ich komme damit klar oder ziehe da nicht hin. Und der Krach kommt nicht von den Wagen sondern vom Oberbau.
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Stimmt nicht Frank und lass Dir das auch nicht einreden. Wenn Du ein altes Auto hast das auf einer schönen neuen Autobahn fährt , klappert da was ? Nun fahre mit einem neuen Auto eine alte Kopfsteinplasterstrasse - klappert da was ? Einfache Überlegung!
Und selbst die Knorr Einheitsluftdruckbremse ist heute noch selbst in Moderen Zügen im Einsatz.
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Die Grundstücke sind länger bewohnt, als dort die Bahn lang fährt, und werden seit generationen weiter vererbt. Ein Verkauf kommt leider sehr selten in Frage, da die Grundstückspreise unter der Lärmbelastung sehr stark leiden, und sich dafür keine Käufer finden. Und es ist ein Unterschied ob, da mal 2-3 täglich eine Bahn gefahren ist, oder ob da mittlerweile die Züge rund um die Uhr pausenlos verkehren.
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Ach das sind doch die wenigsten sei mir nicht böse - die meissten Proteste kommen aus neuen Siedlungen mit neuen Häusern.
Am wenigsten regen sich die auf die da schon zur Landschaft gehören :-)
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So kann man sich das gerne schönreden, aber Bürger haben nunmal Rechte und dazu gehört der Schutz vor Lärmbelästigung nunmal auch, egal ob er vom Unterbau oder Oberbau stammt. Hier mal Stimmen der Betroffenen: https://www.pro-rheintal.de/buergernetzwerk_forum.html / http://www.bingen.de/de/presse/20120418/...y/2012/m/5.html
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Vor einigen Monaten gab es über den Bahnlärm im Rheintal im Fernsehen einen Beitrag. Die alten historischen Häuser in der Innenstadt und damit häufig auch an der Bahn gelegen sind wertlos geworden, weil die Bahn ihr Gütertransportaufkommmen so gesteigert hat, daß fast pausenlos, es wurde im Fernsehen gezeigt, in wenigen Metern entfernt vom Wohnzimmer die Uraltgüterwagen der Bahn vorbeidonnerten. Für meinen Geschmack sind diese Gebiete unbewohnbar geworden, so unbewohnbar wie Verstrahlungsgebiete nach Kerntechnik-Unfällen.
Die Personenzüge sind nicht das Problem, denn dort kann man den Fahrgästen den Lärm nicht zumuten. Es sind die betagten Güterwaggons wo die Bahn seit Jahren nichts investiert.
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Also meine Herren , wenn Sie das besser Wissen als die Fachleute die das jeden Tag aufs neue beurteilen müssen , dann muß man dazu nichts mehr schreiben. ich will Sie bestimmt nicht in Ihrem Klischeedenken stören.
Schönen Dienstag!
Das Leben ist schön.
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Fachleute, die mit Arroganz auf Leute herabsehen und behaupten "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!", befeuern jedes Klischee vom Experten im Elfenbeinturm. Danke!
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Lärm macht krank und alle 20 Jahre verdoppelt sich in Deutschland der Verkehr. Bei jedem 6. Deutschen erhöht sich laut Umweltbundesamt dadurch das Herzinfarktrisiko um 20%. Die Fachleute, die das beurteilen können nennt man Mediziner.
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir.
Konrad Lorenz
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