Schlawine, ob das Eingesperrtsein damals eine Rolle spielte, wage ich aufgrund einiger Interviews von Rückkehrern etwas anzuzweifeln. Da gab es Forderungen den Reisepass uneingeschränkt nutzen zu können, wenn sie in die DDR wieder zurückkehren. Es waren zwar nicht viele, aber dieses Zugeständniss wurde, laut deren Aussage, gemacht. Die Reiserleichterungen wurden natürlich nicht in die Öffentlichkeit getragen. Emmerlich hat das mit seiner Familie auch nur mal (erfolgreich) getestet, weil er das per Mundprophaganda erfahren hat. Altberlin hat es ja auch getan. Vielleicht war es auch der Arbeitszwang der die Wessis daran hinderte? Schließlich musste man einen Nachweis erbringen, von welchem Einkommen man lebt wenn man nicht arbeiten ging. Eine soz. Hängematte wie sie in der BRD existiert, gab es damals nicht. Zu Recht.
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Buhli
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Zitat von Buhli im Beitrag #586
Schlawine, ob das Eingesperrtsein damals eine Rolle spielte, wage ich aufgrund einiger Interviews von Rückkehrern etwas anzuzweifeln.
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Buhli du kannst mir glauben dass kein Mensch auf die Idee gekommen wäre wegen der Arbeit freiwillig in die DDR überzusiedeln. Dieser Gedanke ist sowas von absurd..............
Und ich muss Kreutzer Recht geben. Was du über Rückkehrer schreibst ist Schwachsinn.
http://www.faz.net/themenarchiv/2.1278/r...en-1857753.html
Schlawine
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Schlauwine , überlege einmal !
Warum sollte einer der im Westen ca. 600 DM für lau bekommt in den Osten gehen um für Ostgeld zu arbeiten ?
Also warum soll einer heute arbeiten , wenn er für lau das gleiche oder mehr bekommt ?
Lohnen sich also 10 Euro Mindestlohn ( Brutto ) um von dem Netto leben zu können ? ( ohne staatliche Zuschüsse )
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Schlawine, Hansrudi hat das schon richtig verstanden.
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Buhli
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Buhlis's Geschichten sind ja noch harmlos.
Im SED-Staat wurden generalstabsmäßig Schwindelgeschichten von den 'Rückkehrern' inszeniert, die nur zum Lachen sind, wenn es nicht so ernst gewesen wäre.
Das Neue Deutschland titelte im März 1985: „Über 20 000 wollen zurück“. Das Statistische Jahrbuch der DDR registrierte für das Jahr 1985 311 Zuziehende und Rückkehrer.
http://www.zeithistorische-forschungen.d...74/default.aspx
Die Stasi und das Ostfernsehen produzierten den Film „Nicht nur Heimweh. Interviews mit Enttäuschten“ . Gesendet wurde er nie, das Propaganda-Machwerk war wohl so peinlich, daß man befürchtete, es wäre ein Schuss nach hinten.
Allerdings sind einige übergesiedelt, so die RAF-Teroristen, denen der SED-Staat eine neue Identität gab.
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Zitat von Hansrudi im Beitrag #589
Schlauwine , überlege einmal !
Warum sollte einer der im Westen ca. 600 DM für lau bekommt in den Osten gehen um für Ostgeld zu arbeiten ?
Also warum soll einer heute arbeiten , wenn er für lau das gleiche oder mehr bekommt ?
Lohnen sich also 10 Euro Mindestlohn ( Brutto ) um von dem Netto leben zu können ? ( ohne staatliche Zuschüsse )
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Schlawine, wie kommst Du darauf, dass meine Zeilen meiner Phantasie entspringen? Nur weil Du selbst nicht zum lesen kommst? Es ging ja nicht um Westarbeiter die kurz im Osten arbeiten. Ging es nicht darum dort zu leben? Oder hab ich das:" Und er wäre eingesperrt gewesen. Hätte seine Freunde und Familie in der Heimat nicht besuchen können und hätte in einem System Leben müssen dass ihm völlig fremd." nur falsch verstanden? Fragen wir mal unseren Experten, der soviel Ahnung von "verstehendem lesen"hat.
Das ND von 85 wurde auch in "111Fragen an die DDR" zitiert. Allerdings in einem etwas größeren Zusammenhang. Gehört aber nicht so richtig zum eigentlichen Thema.
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Zitat von Smithie23 im Beitrag #580
Es hat immer den Anschein, als würden die Menschen im Osten nichts leisten, dabei sieht es in manchen Einzelfällen genau andersrum aus. Dann die ewige Diskussion und das gegenseitige Aufwiegen, dann der Freistaat Bayern, der rummault wegen Finanzen, aber selber Zigtausende ausgibt für ihre Selbstbedienungsmentalität ... ich sag nur Kamera für 6.000 € !!!!
Wäre der Verdienst der Leute endlich mal angemessen, dann könnte man viel eher aus Nehmerländern eigenständige, finanziell unabhängige Länder machen.
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Zitat von Buhli im Beitrag #593
Das ND von 85 wurde auch in "111Fragen an die DDR" zitiert. Allerdings in einem etwas größeren Zusammenhang. Gehört aber nicht so richtig zum eigentlichen Thema.
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Zitat von Buhli im Beitrag #593
Schlawine, wie kommst Du darauf, dass meine Zeilen meiner Phantasie entspringen? Nur weil Du selbst nicht zum lesen kommst?
Zitat von Buhli im Beitrag #593
Es ging ja nicht um Westarbeiter die kurz im Osten arbeiten. Ging es nicht darum dort zu leben?
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In welche dieser Kategorien: Zitat" Nur politisch motivierte, Verliebte oder Vollidioten wären auf die Idee gekommen." Wo würdest Du denn die einordnen, die vor dem 13.8.61als Rückkehrer bezeichnet wurden? Reichlich 50000, 1958 und reichlich 60000, 1959 davon etwa 40000 reumütige Rückkehrer, sollen es gewesen sein. Angeblich sollen von 61 bis 89 von 1200-2400 pro Jahr gekommen sein. Der überwiegende Teil allerdings aus Liebe und nur wenige aus politischen Gründen. Und der Rest? Die Zahlen vor dem Mauerbau, wurden von der New York Times und New York Harald Tribune veröffentlicht. Die haben sich zum Jahreswechsel 59/60 wohl mit dem geteilten D beschäftigt. Laut dem Zitat aus"111Fragen" :"war es bedeutsam, dass die Zahl der Leute, die von der Bundesrepublik in die Sowjetzone hinüberwechseln, heute etwa die Hälfte der Zahl derjenigen erreicht, die in die andere Richtung gehen." Das die Zahlen 85 im ND der roten Propaganda entsprang, ist ja hinlänglich bekannt. Die Zahlen der US Zeitungen sollen aber auch etwas übertrieben gewesen sein. Waren die zu dem Zeitpunkt etwa auch schon "verseucht"?
Wir sind vom Thema abgekommen.
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Buhli
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Meine Güte Buhli die Frage war warum vor 1989 keine westdeutschen Arbeitslosen der Arbeit wegen in die DDR gezogen sind. Um Rückkehrer ging es hier gar nicht
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Warum sollten sie denn für Ostgeld arbeiten, in der DDR , wenn es ihnen für Arbeitslosen-Westgeld im Westen viel besser ging ?
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Zitat von Hansrudi im Beitrag #599
Warum sollten sie denn für Ostgeld arbeiten, in der DDR , wenn es ihnen für Arbeitslosen-Westgeld im Westen viel besser ging ?
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