da habe ich doch soeben einen beitrag in der Ärztezeitung.online gefunden.
Passend zur Diskussion um die PKV. Sieht nicht nach ewigem Leben aus.
http://www.aerztezeitung.de/news/article...weiter-pkv.html
Altberlin, ich geh auch davon aus, dass sich in Sachen Wechselmoeglichkeit was aendert. Da will Vater Staat scheinbar nicht zu nah an die amerikanischen Verhaeltnisse.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Mal was zum Ursprungsthema von mir
Nicht nur die deutsche, sondern die ganze "Marktwirtschaft" lebt von ständigem Wirtschaftswachstum um jeden Preis und damit das Konsumverhalten der Kunden auch immer so bleibt, wird mit eingeschränkter Haltbarkeit der Produkte sowie dem geplanten Ausfall nach einer gewissen Zeit dafür schon seit Jahrzehnten vorgesorgt. Berichte darüber gibt es ja inzwischen schon mehrere, den SWR-Beitrag hatte ich auch schon mal gepostet. Was macht man nun, wenn sich immer weniger Leute diese Produkte leisten können (genauso auch in den europäischen Nachbarländern oder den USA) ???
> Arte: http://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA
> http://swrmediathek.de/tvshow.htm?show=b...4d-00199916cf68
Es hieß ja schon vor über 20 Jahren, im "Westen" herrsche eine Wegwerfgesellschaft mit untypisch kurzer Nutzungszeit der Produkte
Krypteria: http://www.youtube.com/watch?v=pVHK7AadSV8&feature=related
http://material.festival-mediaval.com/gr.../300x250ani.gif
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Das das mit dem Wirtschaftswachstum nur mit Bevoelkerungswachstum einhergehen kann, wollen unsere Wirtschaftsexperten nicht so ri htig wahr haben. Irgendwo hat jeder anwesende Verbraucher seine Grenze erreicht.
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Buhli
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Ich verstehe hier die Angst vor einer PVK nicht.
Was ist schlimm daran, sich seine Versicherung selbst auszusuchen, die Prioritaeten auf Zaehne, Sehhilfen,
alternative Medizin, etc. selbst zu setzen und an den Beitraegen zu sparen?
Wenn in Deutschland jeder privat versichert ist, sind die Beitraege auch dementsprechend guenstig.
Meine Frau und ich, sind fuer umgerechnet, etwa 150 Euro im Monat, gut privat versichert.
Meine Zahnwurzelbehandlung vor zwei Monaten, inkl. Zahnkrone, haette mich in Deutschland an Eigenleistung viel mehr gekostet.
Zudem habe derzeit so viel Bonus angesammelt, dass meine naechsten zwei Brillen nichts kosten werden.
Fuer die allgemeine Grundversicherung, wird dem australische Arbeiter 1,5% des zu versteuerten Gehalts abgezogen.
Damit ist man bei einem Unfall und normalen Krankheitsfaellen gut versichert.
Fuer das Geld, was in Deutschland ein Arbeiter und sein Arbeitgeber in die GVK einbezahlen,
waere hier in der PVK eine Familie, weit ueberversichert.
Beitraege von 400 bis 600 Euro (inkl. Arbeitgeberanteil) im Monat bei einem normalen Facharbeiter in Deutschland,
sind etwa doppelt bis dreifach so hoch, wie bei einer gleichwertigen PVK hier, und Australien ist normal in allen Belangen,
ausser Sprit, teurer als Deutschland.
Als ich noch in Deutschland war, habe ich sehnsuechtig auf die PVK fuer alle gewartet.
Damit weiss ich, dass ich mich und meine Familie versichere und nicht auch noch Ali, Ede und Mehmet,
die schon seit zwanzig Jahren von Sozialhilfe leben und keinen Bock haben, Beitraege zu erwirtschaften.
Was ist so gut daran, 200 bis 400 Euro gleich mal vom Lohn abgezogen zu bekommen,
fuer eine Versicherung, bei der man fuer jede Kleinigkeit und jedes taugliche Medikament dazu bezahlen muss
und beim Arzt trotzdem erst mal das Quartals-Begruessungsgeld hinlegen darf???
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Fern Ossi, hier machen es unter anderem die vielen Wasserköpfe fett. Deren Kosten kann man auch "Versteckte Arbeitslose" nennen. Der Begriff wird gern verwendet, wenn es um dieses Klientel aus der DDR geht. Nur haben die in der Produktion gesteckt und damit noch einen praktischen Nutzen gehabt. Ist aber ein anderes Thema. Die heutigen Schmarotzer beziehen zu dem noch ein unverhältnismäßig hohes Einkommen. Sechstellige Jahreseinkommen sind ja keine Seltenheit. All das geht am Patienten vorbei und macht die Kasse richtig teuer. Ich bin für diverse Zusatzversicherungen, die dann bei den Privaten abgeschlossen werden können oder sollten. Die Preisunterschiede der deutschen Kassen liegen ja nur in der unterschiedlichen Ausschließung von Leistungen begründet. Würden alle alles leisten, bräuchten wir nur eine.
Ich will ja nicht unken. Aber das hatten wir schon mal.
Die Frage: "Bezahlt das die Kasse?", kannte damals niemand. Was lief da falsch?
Wieviel Krankenkassen gibt es in Australien?
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Buhli
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@ Buhli,
in Australien gibt es nur eine staatliche Krankenkasse (Medicare), von der alle Arbeiter
1,5% ihres zu versteuernden Einkommens abgezogen bekommen.
Es gibt hier Leute, denen reicht diese Absicherung.
Sie muessen eben bei nicht lebensbedrohlichen Operationen etwas laenger auf einen Termin
warten als jemand mit einer zusaetzlichen PVK.
Bei einem schweren Unfall oder einer akut gefaehrlichen Krankheit kommt selbstverstaendlich
auch ein "nur" staatlich Versicherter sofort dran.
Wie schon zuvor erwaehnt, ist eine private Krankenkasse, die sehr viel abdeckt,
hier relativ billig, vermutlich weil 80% hier eine PVK haben.
Ich wuerde es keinem besser Verdienenden ankreiden, wenn er sich privat versichert.
Er tut damit niemandem weh.
Weh tun die, die nach Deutschland nur zum absahnen gekommen sind, sich nicht integrieren,
somit die Sprache kaum sprechen und wiederum deshalb auch keinen Job bekommen.
Das werden immer mehr aber diejenigen, die fuer die Beitraege aufkommen, werden nicht mehr.
Bei meinem Ex-Hausarzt in Deutschland, dachte ich manchmal, ich wuerde in Istanbul
in einem Wartezimmer sitzen.
Obwohl sie in Deutschland "noch" eine Minderheit sind, sitzen doch erstaunlich
viele Moslems in den Wartezimmern der Arztpraxen, manchmal ganze Familien.
Das sagt mir, dass die Leute die aerztliche Versorgung sehr gerne und wegen allem und jedem
Wehwechen in Anspruch nehmen.
Das sind die Gleichen, die man eine Stunde spaeter munter im Thermalbad (natuerlich auch kostenlos)
planschen sieht und auch die Gleichen, die mit dem 328i beim Amt fuer Arbeit oder wie es jetzt heisst, vorfahren.
Mein Kumpel hat in Deutschland ein Taxiunternehmen.
Der sagt zu mir immer, die wissen viel besser als jeder Deutsche, was und wieviel ihnen zusteht.
Diejenigen, die die Krankenkassen und Sozialsysteme fuettern, haben davon meistens keine Ahnung,
obwohl sie eigentlich viel besser lesen und sprechen koennen.
Er macht sein Geld als Taxiunternehmer nicht mit irgend welchen Zufallsfahrten oder am Wochenende mit Betrunkenen.
Nein, die Fahrten die von den Kassen und vom Sozialamt bezahlt werden, bringen ihm sein Einkommen.
Fahrten von Dialyse- oder Krebspatienten und aehnliche Sachen.
Aber auch fuer Fahrten wie in diesem Beispiel:
Das will ich genau erklaeren, weil es mir dabei selbst die Haare aufgestellt hat.
Seine Taxifahrer muessen morgens in zwei kleinen Nachbargemeinden insgesamt 7 Kinder,
von drei tuerkischen, und einer albanischen Familie an einem Sammelpunkt (den ehemaligen Schulen)
abholen, und in die Schule 4 km weiter fahren.
Nach der Schule, das gleiche anders herum.
(In den Schulen der kleinen Ortschaften wird nicht mehr unterrichtet, weil kein Geld dafuer da ist)
Zum Sammelplatz kommt eine Mutti mit Mercedes E Klasse und eine im 5er BMW mit den Kindern.
Die koennten bestimmt auch noch die 4 km weiter fahren, wie es einige Muetter der deutschen Kinder
auch tun oder die Kinder koennten einen Bus nehmen, wie die allermeisten deutschen Kinder.
Das tun sie aber nicht, denn die Fahrten werden ja vom Steuerzahler bezahlt.
Er hat mal einen vom Amt gefragt, aus welchem Grund das so ist.
Die Antwort: Die Eltern haetten Angst um ihre Kinder, wegen auslaender Hass,
wegen dem Stassenverkehr, wegen Sprachproblemen...etc. bla bla.
Nach der Schule tummeln sich die selben Kinder aber bis weit nach Dunkelheit auf den Strassen herum.
Es wundert mich doch glatt, dass ihnen nicht auch noch eine Aufsichtsperson in der Freizeit gestellt wird.
Was es im Monat kostet, und ob das Notwendig ist, wenn einige tausend Kinder,
taeglich mit dem Taxi herumkutschiert werden, das fragt sich niemand.
Es fragt sich auch keiner, warum in Ankara lebende Familienmitglieder vom in Koeln arbeitenden
Ali, bei der BKK oder AOK mitversichert sind.
Aber auf die Schimpfen, die es satt haben dabei zuzusehen und sich privat absichern,
das kann ich absolut nicht verstehen.
Mich wundert es nicht, dass sich deutsche Facharbeiter und Akademiker, die letzten Jahre
deutlich ansteigend, in Foren die sich mit Auswandern beschaeftigen, kundig machen und in Jubel ausbrechen,
wenn sie dann ihr angestrebtes Visum erhalten, um nach Kanada, die USA oder Australien auszuwandern.
Sehr viele Leute, die ich noch in Deutschland kenne, wuerden auch lieber heute als morgen abhauen.
Diese Stimmung gab es vor 20 oder 30 Jahren noch nicht.
Da ist man ausgwandert um das Abenteuer zu suchen und nicht weil man die Schnauze voll hatte,
von dem was sich in der Heimat abspielt und man dabei auch noch der Zahlemann ist.
In diesem Sinne, viel Spass mit der GVK, die immer teurer werden wird und dabei immer weniger leisten koennen wird.
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Fern Ossi, wenn die zugewanderten Muslime mehr ueber die sozialen Leistungen wissen als die Einheimischen,dann liegt das eher an der Komunikationsunfaehigkeit der Deutschen. In dieser Neidgesellschaft goennt ja nicht mal ein Arbeitsloser dem anderen ein besseres Auskommen. Das ist bei den Zuwanderern schon anders. Die kommen ja hierher um es besser als zu Hause zu haben. Gibt es eine Definition zu "Besser"? Lies mal nach was so unter den Begriffen "Dhimmi" und "Dschizya" zu verstehen ist. Da koenntest du glatt zum Rassist werden. Diese Begriffe liefern Dir allerdings auch eine sehr deutliche Antwort zu den Taxifahrten der "aengstlichen" Eltern.
In Australien gibt es nur eine staatliche Krankenkasse? Stell Dir vor es kommt jemand auf die Idee dies in diesem Deutschland haben zu wollen. Der bekommt doch glattweg das Totschlagargument "Du willst wohl DDR Verhaeltnisse?" um die Ohren gehauen. Damals waren auch alle versichert. Ob Angestellte oder Selbstaendige, war egal. Nichtversicherte Selbstaendige wie heute, ging gar nicht. Ist ja richtig so.
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Buhli
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Tja, ist schon seltsam, was aus der DDR heute noch vorhanden ist ... auch das Schulsystem in Finnland und Schweden soll wohl dem der DDR sehr ähnlich sein. Heute wird das Rad neu erfunden, man brüstet sich mit tollen Errungenschaften und der gelernte Ossi kann drüber schmunzeln und sagt, dass es Das vor 30 Jahren schon gegeben hat, aber da es ja DDR war, ist es böse und falsch. Polikliniken sind jetzt Ärztehäuser und Kinderkrippen und Kindergärten werden wichtiger, weil das Einkommen von Pappa alleine nichtmehr ausreicht - aber früher waren es Rabeneltern, die ihre Kinder abgeschoben haben. Ne Kollegin sagte zu mir, sie würde es richtig finden, wenn es ne Kindergartenpflicht gäbe, denn es sei positiv für die Entwicklung des Kindes, wenn es mit Anderen aufwächst.
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Smithie, die fehlende Kinderbetreuung betrachte ich als staatlich gelenktes Arbeitsverbot fuer Muetter. Die ach so schlechte DDR hat auf diesem Gebiet genau das getan was ein Sozialstaat zu tun hat. Aus welchem Kalkuel auch immer. Da ist der Staat seiner Vorleistungspflicht nachgekommen. Die Eltern hatten die Wahl, wenn das Einkommen es zuliess, einen Elternteil zu Hause zu lassen. Mit den heutigen Kiga hat keine Mutti die Moeglichkeit selbst zu entscheiden, ob sie Voll- oder Teilzeit arbeiten gehen kann. Die Halbtagsoeffnung "Nimmt ihr die Entscheidung ab." Entscheidungen hat doch angeblich nur der "Unrechtsstaat" seinen Buergern abgenommen und sie damit gelenkt. Heute gibt es sicher eine andere Bezeichnung dafuer um von der "Helfenden Hand" des Staates abzulenken. Wir sind ja sowas von frei. Kigapflicht ist zwar etwas uebertrieben, aber die Moeglichkeit vorallem Einzelkinder dort mit anderen aufwachsen zu lassen, sollte Flaechendeckend vorhanden sein. Da sollte eben auch weniger Geld in privaten Taschen verschwinden. Nur da bedarf es Reformen. Diese in kurzer Zeit umsetzen zu wollen, bedeutet allerdings das Risiko des Blutvergiessens. Die Privaties sind naemlich nicht so recht bereit dafuer. Auch wenn es eine ganze Reihe von reichen Typen gibt die gern mehr Steuern zahlen will. Was meinst Du wohl warum unsere politisch Verantwortlichen diesen Ruf (noch) ueberhoeren? Ohne Blut vergiessen, ging damals nur, weil keine materiellen Interessen beruehrt wurden. Da allerdings politisches Streikrecht im "Rechtsstaat" nicht vorgesehen ist, wird es auch als kriminelle Handlung betrachtet.
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Buhli
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Zitat von Smithie23
auch das Schulsystem in Finnland und Schweden soll wohl dem der DDR sehr ähnlich sein.
Genau. Unsere von 1963 bis zum Rausschmiß 1989 (!) amtierende Volksbildungsministerin mit dem Lila Haar konnte sich garnicht retten vor Einladungen aus diesen Ländern, um zu berichten, wie pfiffig man bei den DDR-Lehrern mit der runden und eckigen Uhr war, und wie man die Jugend anhält, den SED-Sozialismus mit der Waffe in der Hand zu verteidigen.
Beachtlich insbesonders, daß alle Schüler von der fünften Klasse an Russisch lernen mussten und dass dennoch kaum jemand die Sprache einigermaßen alltagstauglich beherrschte. Das liebevoll gepflegt Ossi-Märchen von dem hervvoragenden Schulsystem im SED-Staat hält keiner nüchternen Betrachtung stand.
Die mickerige Abiturientenquote war nicht "der Zukunft zugewandt", sondern sie einfach nur dürftig, und SED-Bonzen sorgten zuallererst dafür, auch ihren weniger begabten Nachwuchs an der EOS unterzubringen. EOS: Erweiterte Oberschule, Regelzugang zum Abitur.
Immer wieder gern praktiziert, der arrivierte SED-Funktionär, der im Alltag des SED-Staats oben schwamm wie ein Korken, die Herrschaften hatten sich die Pfründe aufgeteilt, der dann, wenn es um die Einschulung seines Kindes zur 'EOS' ging, sich den Schlips auszog und den Blaumann zumindest in den Lügen-Akten annahm, um als eizig wahrer Vertreter der Arbeiter- und Bauernklasse sein Kind zum Abitur bugsierte. Selbst erlebt, wie weitaus intelligentere Kinder, vier pro Klasse waren erlaubt, zurückgeschoben wurden, ggfs. hatten sie "noch" nicht den richtigen Klassenstandpunkt von der SED-Lehrerin und gleichzeitig SED-Funktionärin bescheinigt bekommen.
Denn irgendwie galt im SED-Staat die skurile Regel, daß nicht die Besten, sondern die Kinder der Arbeiter und Bauern die Auserwählten waren, den den mickerigen Abiturientebesatz bilden durften. (Vorbeugend: Ausnahmen bestätigen die Regel)
In den Anfangszeiten der Diktatur und nach dem Nazi-System konnte man diese Regel noch recht gut erfüllen. Wenn man sich die Führungsgarde des SED-Staats ansieht, waren bis auf immer vorhandenene Ausnahmen eigentlich alle Proleten. Nicht daß diese Proleten noch eine Bildung erhalten hätten, aber immerhin hievten sie sich gegenseitig in die höchsten Stellungen des Staates. Der reinen Lehre nach durften deren Kinder dann allerdings nicht die seltenen und wertvollen höheren Bildungsplätze belegen, was dann zunehmend Komplikationen verursachte.
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Dein Muell wird trotz der vielen Wiedeholungen nicht richtiger. Als ob die Abiturquote auch die Qualitaet wiederspiegeln wuerde. Die beste Antwort liefert ja die Fernsehquote. Welches Publikum sorgt fuer hohe Quoten?
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Buhli
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Natürlich muss man das damalige Schulsystem auch immer unter dem Einfluss der Ideologie betrachten. Nur seltsam, dass viele Menschen heute sagen, was es für Vorteile gab, ohne das es sich um Verfechter oder Anhänger der DDR handelt, sondern um pragmatische Menschen, die erkannt haben, was damals funktionierte, was heute NICHT funktioniert und wie es heute funktionieren KÖNNTE.
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Was ist das schon wieder für ein absoluter Blödsinn, denn unser werter reporter hier schon wieder, unter dem Begriff Bildungssystem im Ex DDR-Laden, vom Stapel läßt. Solltest du mal in der Lage sein und den Politikbegriff in der Schule, diesbezüglich, auszuschalten (was offensichtlich bei dir unmöglich ist) so wirst du erkennen müssen, daß die Allgemeinbildung des jetzigen Ladens nur als Witz zu klassifizieren ist. Und das kann ich, falls gewünscht, von 2, oder sogar, von 3 Seiten beweisen. Aus DDR Sicht (da war ich dabei) und aus sowjetischer/ukrainischer Sicht (da war ich mittelbar dabei).
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Smithie, den dockmatischen Einfluss haben haben die Scandinavier damals entfernt. Somit fuer sich brauchbar gemacht. Die FrNzosen haben es in Teilen uebernommen. Frag mich jetzt nicht in welcher Form. Diese Europaweite Studienreise der Scandinavier fand etwa Ende der 70er statt. Anfang der 80er sollen sie dann wohl ernst gemacht haben. Natuerlich zentral(istisch) entschieden. Die Abschlussbewertung soll so gelautet haben:"Etwas dockmatisch, aber ein perfektes Bildungssystem." Die Typen hatten da allerdings nicht nur die Schule im Blick. Da reicht es bei unserem Reporter nur bis zum Abi. Die Leute gingen von der Kindergrippe bis zur Organisation des zweiten Bildungsweges. Die haben das gesamte System begutachtet. Muss also gar nicht sooo schlecht gewesen sein. Im Thread von Margots Fernsehauftritt hab ich schon mal geschrieben, dass sie intelligent genug gewesen sein muss, sich mit den richtigen Fachleuten zu umgeben, die dann auch Fachlich ein Bildungssystem auf die Beine gestellt haben,was scheinbar Exportfaehig war und den heutigen deutschen Bildungssystemen noch ueberlegen ist. Die Pisastudien offenbaren ja regelmaessig deren Vorsprung.
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