Zitat von Ilrak im Beitrag #180
als Zeitzer Rentner bräuchtest Du ja nur die Nachbarn fragen...
Zitat
Bereits bei der Musterung siebte die Staatssicherheit aus, wer nicht verlässlich genug schien, um an der Grenze Wache zu halten.
http://www.deutschlandfunk.de/vorbildlic...ticle_id=194431
Klingt danach, daß bei den Grenzschießern nur 150 Prozentige Freiwillige, die sich sonstige Vorteile versprochen haben, von der Stasi angeheuert wurden.
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Sollte der Maurer jetzt ernst genommen werden? "Eher lustlose", und noch dazu gläserne Soldaten? Das wirft aber kein gutes Licht auf die Stasi. Da passt doch was nicht.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Zitat von igorsubotnik im Beitrag #181
Klingt danach, daß bei den Grenzschießern nur 150 Prozentige Freiwillige, die sich sonstige Vorteile versprochen haben, von der Stasi angeheuert wurden.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Zitat von Buhli im Beitrag #182
Sollte der Maurer jetzt ernst genommen werden? "Eher lustlose", und noch dazu gläserne Soldaten? Das wirft aber kein gutes Licht auf die Stasi. Da passt doch was nicht.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Wie üblich- viele Worte- aber zum wesentlichen Sachverhalt nichts.
Was für eine Aufgabe hatte denn nun der verdeckt arbeitende Stasi-Spitzel bei einer NVA-Musterung?
Auch interessant in dem Bericht der abgelichtete Schiessbefehl in einer Personalakte:
"Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen"
Die Bewohner ganzer Dörfer wurden mit Drohungen und Terror angewiesen, Jagd auf Flüchtlinge zu machen und konnten sich dabei ein Zubrot verdienen, gejagt wurden natürlich nur die 'Mörder' und 'Diebe', den andere kämen niemals auf die Idee, den Arbeiter- und Bauernstaat zu verlassen:
http://www.spiegel.tv/filme/zivile-grenzhelfer/
War der allgemeine Hetz- und Verblödungslevel schon so selbstverständich, daß man das Schiesspersonal damit motivieren konnte?
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Zitat von igorsubotnik im Beitrag #185Woher sollte das denn jemand wissen, wenn der Stasi-Spitzel verdeckt gearbeitet hat. Wird sich wohl nicht vorgestellt haben. Wie üblich- viele Worte- aber zum wesentlichen Sachverhalt nichts. Ist das schon allgemeiner Hetz- und Verblödungslevel?
Was für eine Aufgabe hatte denn nun der verdeckt arbeitende Stasi-Spitzel bei einer NVA-Musterung
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Zitat von Paule im Beitrag #186Zitat von igorsubotnik im Beitrag #185Woher sollte das denn jemand wissen, wenn der Stasi-Spitzel verdeckt gearbeitet hat. Ist das schon allgemeiner Hetz- und Verblödungslevel?
Was für eine Aufgabe hatte denn nun der verdeckt arbeitende Stasi-Spitzel bei einer NVA-Musterung
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Die Frage war schon verständlich und dämlich. Dazu meine Einlassung siehe oben. Zudem habe ich keine Ahnung, wer bei der Musterung dabei war und welche Funktion die Kollegen hatten. Hat mich damals nicht interessiert und ist mir heute um sehr mehr Wurscht. Da Du anscheinend hier keine Antwort bekommst, such Dir doch eine andere Plattform, gibt sicher irgendwelche NVA-Foren, in denen geholfen wird. Zwischenzeitlich kannst Du dann die vielen Fragen von mir beantowrten, die Deine Beiträge bei mir ausgelöst haben. Ich warte ja noch immer, habe aber Zweifel, ob dazu jemals etwas kommt.
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Zitat von igorsubotnik im Beitrag #185
Wie üblich- viele Worte- aber zum wesentlichen Sachverhalt nichts.
Was für eine Aufgabe hatte denn nun der verdeckt arbeitende Stasi-Spitzel bei einer NVA-Musterung?
Zitat
Auch interessant in dem Bericht der abgelichtete Schiessbefehl in einer Personalakte:
"Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen"
dazu kannst du einige Zeilen nachlesen in diesem Thema, du konsumierst gern Aufgewärmtes ?
Zitat
Die Bewohner ganzer Dörfer wurden mit Drohungen und Terror angewiesen, Jagd auf Flüchtlinge zu machen und konnten sich dabei ein Zubrot verdienen, gejagt wurden natürlich nur die 'Mörder' und 'Diebe', den andere kämen niemals auf die Idee, den Arbeiter- und Bauernstaat zu verlassen:
Was komplette Quatsch ist. Ja, es gab Grenzhelfer, aber niemand verbreitete Drohungen und Terror.
Grenzhelfer meldeten unbekannte Personen, das wurde dann überprüft und gut war es. Gelegentlich kamen Besucher ins Grenzgebiet,Enkel zur Oma, Kind zu den Eltern usw, das nur um weitere dumme Fragen zu erübrigen, die wurden beim Eintritt in dieses kontrolliert. Wenn dann die Grenzhelfer hierzu Meldungen lieferten, weil sie diese Besucher gesehen hatten, konnte ganz schnell Klärung erfolgen.
Desweiteren achteten Grenzhelfer auf die Einhaltung der für das Grenzgebiet geltenden Bestimmungen.
Im Übrigen gab es ein ganz hervorragendes Verhältnis der Grenzer zur Bevölkerung, jedenfalls Ende der sechzigerJahre.
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E.H.
Zitat von igorsubotnik im Beitrag #187
Also welche Aufgabe könnte der stets anwesende Stasi-Spitezl bei einer offiziellen NVA-Musterung gehabt haben? Habe ich jetzt die Frage verständlich formuliert?
Zitat
...könnte man sich wenigstens heute darüber Gedanken machen.
Wozu ? Glaubst du, es gibt keine anderen aktuellen Probleme ?
siehe http://www.youtube.com/watch?v=r63y7Swikp4
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E.H.
Na Igor, dann lies Dir mal das durch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Grenztruppen_der_DDR
Da erfährst Du fast alles über die Grenzer der NVA.
Und noch was:
Die Anwendung der Schußwaffe kann man nicht mit einem Schießbefehl definieren. Bei jeder Vergatterung vor dem Grenzdienst wurde auf das Schußwaffengebrauchsgesetz hingewiesen. Es war bei Strafe verboten, auf Kinder, schwangere Frauen, Luftziele und in Richting BRD zu schießen. Ausnahme war nur, daß man selber beschoßen wird. Dazu hatte man Anweisung zum Warnruf: "Halt! Grenzposten! Parole!" und dann Warnschuß in die Luft, danach gezieltes Feuer auf die Beine.
Wer sagt: „Hier herrscht Freiheit“, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht!
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Genau so war das mit der Schußwaffe, auch wenn heute einige Schlaumeier etwas anderes behaupten.
Letztendlich wissen die damals Dabeigewesenen es am besten. Auch wenn verbohrte Naturen das nicht glauben wollen.
Aber : Wer nicht aktiv dabei war, hat keine Ahnung. Und wenn Journalisten es zum dritten Mal abschreiben, ist das im Ergebnis
wie stille Post.
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E.H.
Am Anfang gibt es einige Kilometer Spergebiet, nur mit Passierschein zu betreten, aber leicht zu umgehen. Dann folgte ein 2 Meter geharkter Kontrollstreifen aus Sand (K2 genannt) vor dem Signalzaun 2 Meter hoch mit Signaldrähten unter Schwachstrom. Nun gab es je nach Gegend 500-1000 Meter Grenzland mit Wald,Feld und Wiese. Nun kam der Kolonnenweg für Fahrzeuge und Wachtürme im Abstand von ca.1 km, dazwischen die Grenzposten. Anschließend war der Kfz-Sperrgraben gefolgt vom K6 (wieder Kontrollstreifen 6 Meter geharkt) und der 3 Meter hoher Maschendrahtzaun. Selbstschußanlagen wurden Mitte der 80er Jahre vollständig entfernt und Mininfelder, die sich teilweise im K6 befanden, auch. Innerhalb dieses Abschnittes gab es noch Hunde an einer Laufleine und durch Stolperdraht auslösende Warnschußanlagen.
Bei dunkler Nacht ist gezieltes Feuer auf Beine einer sich bewegenden Person unmöglich, weil man zittert und die beschossene Person sich duckt, somit wird der Körper getroffen. Grenzer waren nur mit der Absicht an der Grenze, heil nach Hause zu kommen und nie einen Flüchtenden zu treffen.
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Zitat igorsubotnik:" welche Aufgabe könnte der stets anwesende Stasi-Spitezl bei einer offiziellen NVA-Musterung gehabt haben? Habe ich jetzt die Frage verständlich formuliert?" Vielleicht kannst Du Dir die Antworten Zollkontrolle holen. Flughäfen werden da oft genutzt. Da sind auch stets NSA Leute anwesend. Die geben so manche "Empfehlung" zu den Einreisen in die USA. War da nicht was mit einem kritischen Journalisten, der von Brasilien in die USA reisen wollte? Der Zoll soll den "Empfehlungen" 2013 über 1000 mal nachgekommen sein. Lass das Geheul um die Sieberei. Bringt uns alle nicht so recht weiter. Es wird auch damals nicht nur ein Supermotiv gegeben haben.
Altberlin, der Schießbefehl, der an der Grenze galt, war und ist international anerkannt und gilt noch immer. Der galt übrigens auch für andere zu bewachende Objekte. Z.B. Kasernen. Man sollte sich allerdings schon etwas näher damit beschäftigen, bevor man Zeug vom Stapel lässt, was unser igorsubotnik als "nicht Zielführend" bezeichnet.
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Zitat von igorsubotnik im Beitrag #187
Also welche Aufgabe könnte der stets anwesende Stasi-Spitezl bei einer offiziellen NVA-Musterung gehabt haben? Habe ich jetzt die Frage verständlich formuliert?
Jede Geschichte hat vier Seiten. Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich passiert ist.(Bruce Sterling)
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