Da bin ich dabei, nur muss man vorsichtig sein, keine Gläubigen zu verletzen. Wer sein Leben lang _glaubt_ für den ist das oft zur einzigen Wahrheit geworden, zur Lebensmaxime. Da wurden unüberwindbare Gräben geschaffen. Dem kann man mit solchen Sprüchen nicht kommen ;-)
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Da magst Du Recht haben. Durch meine Frau, die in einer Einrichtung unter der Trägerschaft eines freikirchlichen Vereins viel Verantwortung trägt (obwohl sie nicht gläubig ist) habe ich Menschen kennengelernt, die aus tiefster religiöser Überzeugung mit viel Menschlichkeit den Schwachen helfen, egal, ob Alte und Kranke oder auch Drogensüchtige hier bei uns oder Hunger und Not direkt vor Ort in der dritten Welt. Und da gibt es durchaus Situationen, wo ich mich mental überfordert fühle und diese Leute aus ihren Glauben eine Kraft zur Menschlichkeit schöpfen, die mich immer wieder fasziniert. Dabei legen diese Menschen überhaupt keinen missionarischen Eifer an den Tag sondern akzeptieren Menschen so wie sie sind.
Aus diesen persönlichen Erfahrungen resultiert meine Erkenntnis, dass Religion auch viel Positives bewirken kann, ohne dass ich deshalb die durch religiöse Themen verursachten Probleme dieser Welt verkenne.
Jede Geschichte hat vier Seiten. Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich passiert ist.(Bruce Sterling)
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Nun Friedrich der Große (1712-1786) schrieb einmal:
Geht man allen Religionen auf den Grund, so beruhen sie auf einem mehr oder minder
widersinnigen System von Fabeln.
Es ist unmöglich, dass ein Mensch von gesundem Verstand, der diese Dinge kritisch untersucht,
nicht ihre Verkehrtheit erkennt.
Sparen heißt hungern für die Erben....
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Die Sprüche und noch viele andere sind aus einem kleinen Büchlein zusammengetragen von Rolf Siegel.
118 kritische, kluge und satirische Gedanken zur Religion ...ISBN 978-3-8280-2950-7
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Dies ist eine der vielen Aussprüche Friedrichs, die seinen begrenzten Horizont zeigen.
Letztendlich definieren die Religionen Regeln für das Zusammenleben der Menschen und den Umgang miteinander. Die Begründung für diese Regeln wurde dabei immer irgendwelchen Göttern in den Mund gelegt. Dies war schon bei Griechen, Römern und den alten Germanen und eigentlich überall auf der Welt so.
Es scheint also so zu sein, dass Regeln, die von Menschen für Menschen erdacht wurden offensichtlich in der Praxis nur funktionierten, wenn die Quelle dieser Regeln außerhalb des Menschen zu den Göttern verlagert wurde. Damit entzogen sich diese Regeln in weitem Umfang der Kritik.
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