Zitat von altberlin im Beitrag #88
Igorsubotnik, eigentlich lege ich keinen Wert auf Kommunikation mit dir, weil mir dein Umgangston unter der Gürtellinie liegt.
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Ich hatte keinen Kontakt zur "Zonengrenzsicherung", habe auch keine Schießautomaten kennengelernt.
Zu meiner unfreiwilligen Dienstzeit an der DDR-Grenze gab es lediglich diese Dinger
http://www.fotos-reiseberichte.de/innerd...rabiner-k44.htm
die keinesfalls jemanden töten konnten.
"Schießautomaten" gab es damals noch nicht.
Was du schäbig findest, ist mir völlig egal. Ich halte mich an Fakten, und wenn Gartenschläger in seiner Jugend aus Frust zum Brandstifter wurde,
beweist es eine gewisse kriminelle Energie. Wenn dann noch der Wille dazu kommt, die DDR verlassen zu wollen, wird ein Krimineller ganz schnell
zum Helden und sogar freigekauft. Respekt.
Alles im Dienste der Freiheit und Demokratie.
An dieser Denkweise hat sich bis heute nichts geändert, ein Blick in die Presse beweist das.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Vergiss die Ignoriertaste im Kopf nicht, Altberlin.
Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen.
Jean-Paul Sartre
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Dass zu deiner Zeit als Bewacher der Zonengrenze die Selbstschussautomaten schon existiert hätten, habe ich nicht behauptet. Allerdings hattest du nach meiner Erinnerung, ich habe keine Lust zum Zurückblättern, diesbzügliche von mir geschilderte Ausführungen zur Notwendigkeit der Personenminen gemacht.
Was die persönliche Entwicklung des SED-Opfers Gartenschläger angeht, würde ich eher meinen, dass der Strausberger im miefigen und piefigen SED-Unterdrückerstaat sich erst zu einem Gegner entwickelt hat. Schon als junger Mann wurde Gartenschläger, Mitglied eines Ted-Herold-Fanclubs (Ted Herold war seinerzeit ein recht erfolgreicher deutscher Rocksänger, der auch Elivis Presley Stücke gecovert hat), vom Spitzelstaat deswegen verfolgt und der Ted-Herold-Fanclub wurde verboten.
Durch die dann einige Monate später errichtete Mauer fühlte sich Gartenschläger und einige jugendliche Mitstreiter auch stark eingemauert, eine durchaus verständliche Reaktion, und aus Frust wurde eine freistehende Scheune angezündet. Was natürlich in der Zone jener Zeit schlimmer als ein Mord war und zu einer lebenlänglichen Freiheitsstrafe des 16 Jährigen führte. Unter Mißachtung jeglicher rechtsstaatlicher Grundsätze wurde dieses Terrorurteil bei einem dreitägigen Schauprozess im Strausberger Kulturhaus der NVA inszeniert. Jahre später wurde Gartenschläger aus dem Zonenknast von der Deutschen Regierung freigekauft, durchaus nachvollziehbar hatte die SED-Diktatur in ihm keinen Freund gefunden.
Soweit deine Ausführungen zum "kriminellen Brandstifter".
Tatsächlich waren die Kriminellen die Regierungskriminellen des SED-Staats, die sich die Bevölkerung mit Terrorurteilen und Mauerbau gefügig machten.
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Zitat von queeny im Beitrag #93
Vergiss die Ignoriertaste im Kopf nicht, Altberlin.![]()
Zitat
Allerdings hattest du nach meiner Erinnerung, ich habe keine Lust zum Zurückblättern, diesbzügliche von mir geschilderte Ausführungen zur Notwendigkeit der Personenminen gemacht.
kann ich getrost unter Spaß verbuchen, weil ich kaum Personenminen befürwortet habe.
Ich werde mich nicht auf diese (unterste) Ebene begeben und mit dieser anscheinend krankhaft gestörten Person rumdiskutieren.
Ich habe meinen Standpunkt, und bei dem bleibe ich. Aber hier zeigt sich ganz klar, warum eine richtige Einheit in D. noch in weiter Ferne ist.
Solange diese Art von Zeitgenossen ihr verbales Unwesen treiben können, wird es keine Ruhe und keine Einheit geben, schon gar nicht, wenn sie
ihre "Spezialthemen" immer wieder versuchen, überall mit allen Mitteln präsent zu machen.
.
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E.H.
Jo.
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Nur mal ne Frage, Igor.
Sach mal haste überhaupt gedient? Wenn ja, beim Troß vielleicht?
Ein "Aktiver" warste nicht! Dies entnehme ich Deinem Geschreibsel.
Aktiven spielt manchmal Zeit und die Erinnerung einen Streich und
da ist es schön, wenn andere deinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge
helfen. Ich weis nicht, wie andere ihre Armeezeit sehen, aber für
mich war es mit die schönste Zeit. Aus einem wüsten Haufen wurde eine
zusammengeschweißte Bande, mit der man selbst durch die Hölle gehen
konnte. Gegenseitiges blindes Vertrauen, Kameradschaft und echte
Freundschaft; So etwas habe ich seit der Wende nie mehr gesehen.
So, nun sprich Du!
P.S. Was den Militärverlag anbelangt. Der Militärverlag vertrieb nicht
nur Bücher und Zeitschriften, er vetrieb auch Romane und schöngeistige
Literatur.
http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4...ischen_Republik
http://buch.archinform.net/publisher/Mil...lag+der+DDR.htm
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Mensch Gogelmosch, jetzt wirfst Du unserem igorsubotnik auch noch Zeug um die Ohren, die er erst mal ergooglen muss. "SCHÖNGEISTIGE LITERATUR". Die Biographie, oder das entsprechende Interview mit dem Ministerpräsidenten von SA, wird ihn sicher etwas vom Hocker hauen. Das zerstört nämlich sein Bild, was er hier von sich gibt. Allerdings von so manch anderem auch." NVA Verweigerer geht zu den Bausoldaten. Erlebt da eine sehr schöne Zeit, und studiert anschließend in der DDR. " Gibt mir schon zu denken, wenn andersdenkente die vorherrschenden Klischees immer noch bedienen. Denkt nicht, dass der ne Ausnahme war. Ist statistisch schon gar nicht möglich.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Joa, Bausoldaten hatten doch ne schöne Zeit und klasse Schulterstücke. Die hatten bei der
Fahne auch noch Auswahl, wo sie hin möchten: Entweder Gitter oder Spaten.
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Was immer Dein Kommentar sagen will, ließ dessen Interview mal. Da bin ich in Sachen DDR Schönreden, noch zurückhaltend. Wobei ich ihm kein Schönreden unterstelle.Er hat aus eigenem Erleben berichtet.
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Buhli
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@Buhli ich habe zu dem Thema eine Menge gelesen und mit vielen selbst Betroffenen gesprochen und ich denke schon dass es zumindest bis 1982 Ausnahmen waren wenn Bausoldaten tatsächlich studiert haben.
Ab 1982 soll es angeblich besser geworden sein. Die Bausoldaten Prora haben sogar ein eigenes Forum Hab allerdings noch nicht reingeschaut.
http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeuts...rtikel3074.html
Schlawine
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„Nichts spornt mich mehr an als die drei Worte: Das geht nicht. Wenn ich das höre, tue ich alles, um das Unmögliche möglich zu machen.“
Harald Zindler, dt. Umweltaktivist, 1981 Mitbegründer Greenpeace Deutschland
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Wann begreift ihr endlich , das Bausoldaten und Spatensoldaten zwei verschiedene Dinge waren ?
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Bitte erklär das einem dummen Wessi doch mal !
Schlawine
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Bausoldaten oder auch Spatensoldaten war ein und dasselbe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bausoldat
Eine artverwandte Truppe waren die Baupioniere.
(führt immer wieder zu V.Zottmann, der uns ja bekannt sein dürfte.)
Nicht zu verwechseln mit Pionieren der NVA
Macht euch mal schlau, steht alles im www.
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E.H.
Also altberlin , hat bei dir die Wiki-Partei immer Recht ?
Ich weiß was Baupioniere sind , ich war ja auch einer , in Berlin , da wo heute die Straßen nach Schmetterlingen benannt sind .
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