Zitat von Ilrak im Beitrag #161Diesen Speicher würde ich eh nicht innerhalb des Hauses installieren, ein angebauter Schuppen an einer fensterlosen Fassadenfläche, möglichst zwischen Sonnenkollektor und Heizungsmischer dürfte günstiger sein als Wohn- und Kellerraum. Schwarzlackiertes Wellblech absorbiert auf der Südseite ebenfalls Sonnenwärme oder man pappt senkrechte Kollektoren vor den Verschlag an der Südseite, hat den Vorteil dass die flache Sonneneinstrahlung im Winterhalbjahr auch genutzt werden kann, selbst wenn das Dach verschneit ist. Ein steiles Dach mit Südausrichtung ist da ebenfalls günstig. Meist befindet sich jedoch eine Terrasse/Balkon/Wintergarten auf der Südseite, kommt daher auf die individuellen Möglichkeiten bei der Bausubstanz an. Auch eine vorhandene Fußbodenheizung (mit Niedertemperatur) dürfte vorteilhafter sein als kleine Wandradiatoren mit über 60°C Vorlauf, sonst wird die Hütte nicht warm wenn die Heizkörper zu klein sind und das Haus ggf. schlecht gedämmt ist.
So ein Saisonwärmespeicher geistert mir schon lange im Kopf rum, allerdings hätte ich nur die Höhe einer Etage zur Verfügung.
Zitat von Ilrak im Beitrag #161...laut dem längeren Bericht sei die Wärmespeicherung mittels Wasserspeicher um den Faktor 40 günstiger als die Speicherung von elektr. Energie, außerdem sei der Wärmeverbrauch in privaten Haushalten 90% und der Stromverbrauch nur 10% der Gesamtenergie. Spül- und Waschmaschine an das [dann "kostenlose"] Warmwassernetz angeschlossen erspart das elekt. Aufheizen des Spül- & Waschwassers überwiegend. Mit Trocknern kenne ich mich nicht aus, da Heizungskeller....
Auch für Battreien wäre reichlich Platz, nur braucht man dann auch einen Wechselrichter...
Zitat von Ilrak im Beitrag #161Das sind die Energiekosten auch, vielleicht fallen sie? Eher nicht.... . Bei optimalen Bedingungen kann sich das in zwei Jahrzehnten amortisieren... Jedenfalls müssen die Nebenkosten aus zu versteuerndem Einkommen bestritten werden, eingesparte und vermiedene Nebenkosten sind hingegen [noch] steuerfrei.
Das ist, bei allem Sparpotenzial, für Ilrak-Normal-Verdiener unbezahlbar.
Zitat von Ilrak im Beitrag #161Hast nur die 2-minütige Kurzfassung gesehen? Aus dem ersten Link (28 min. Dauer) geht alles hervor, die Kurzfassung war nur ein Extrakt der Langfassung und dort wird auch "das Rätsel des Schornsteines" gelüftet. "Nikolaus-Einflug-Schneise" - oder was sonst??
Warum hat das mustergültige Haus noch einen Schornstein ?
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" ...Wärmespeicherung mittels Wasserspeicher um den Faktor 40 günstiger als die Speicherung von elektr. Energie..."
Schon klar , aber meine HiFI-Anlage funktioniert nicht mit Warmwasser
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Dann betreibe doch einen Generator mit Dampf. Ist das nicht auch erhitztes Wasser?
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Buhli
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...das Getute verstehe ich nicht, es sind immer noch fossile Kraftwerke am Netz, trotz angeblicher Überkapazitäten von "Wind" und "Solar", wäre dem tatsächlich so, könnten die Stadtwerke doch die Nah- und Fernwärme (für Heißwasser und Heizung) mittels eines "Tauchsieders" zumindest vorerwärmen.
"Kraft-Wärme-Kopplung" müsste zu Spitzenzeiten erst gar nicht gestartet werden, falls genug "energy" im System für quasi lau zur Verfügung stünde.
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Es ist wie immer einfach ein Kostenfrage, die Wäremspeicherung ist vielleicht günstiger, aber Umbaumaßnahmen und sonstige Kosten sind wahrscheinlich einfach viel höher.
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Ja, muss sich ja auch irgendwie rechnen. Und das kann dauern bis sich das bezahlt macht.
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Wirtschaft Klimaschutz 12.11.14
Aus CO2 und Wasser macht diese Anlage Benzin
Das Verfahren ist uralt, doch der entscheidende Durchbruch soll nun gelungen sein. Forscher wollen Benzin aus CO2 herstellen – und das für einen Euro pro Liter. Kann das den Klimawandel stoppen?
Das Verfahren ist uralt, doch neue Methoden machen die Idee jetzt wirtschaftlich ...
...WEITERLESEN: >Klick!<
CO² wäre dann als Rohstoff nutz- und recyclebar.... bisher wird es in die Atmosphäre geblasen oder aufwendig unterirdisch eingelagert und die Araber, Putins und USA-Fracker könnten sich ihr Öl/Gas in die Haare schmieren - das wäre TOLL!
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Das wäre einfach super! Nur hätten die Ölmultis sofort ihre dreckigen Pfoten in dem
Projekt und alles bliebe beim alten.
Wie war es beim Auto, daß nur mit Wasser fährt? Wie war es mit dem Getriebe aus Keramik,
das kein Öl als Schmierstoff braucht,also trocken läuft? Irgendwo in den dreckigen
Schubläden der Multis verschwunden!
Wer sagt: „Hier herrscht Freiheit“, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht!
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Man braucht eben nur ziemlich viel Strom.
Aber dafür gibt's ja Windräder.
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Das Prinzip ist ja nicht neu, so machen es ja alle Pflanzen. Wenn jetzt noch Solarenergie dazu benutzt wird, dann wurde quasi die Photosynthese nachgebaut...
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Toll, was so alles auf Papier zu finden ist. Das Perpetuumobile gibt's auch auf Papier. Noch nicht einmal unter Verschluss. Jetzt glänzt der Buhli bestimmt wieder durch Halbwissen.
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Buhli
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Buhli, Du solltest die Artikel lesen, bevor Du deinen Senf dazu gibst.
Halbwissen ist falsch, dies ist eher Unwissen gepaart mit der Faulheit, die verlinkten Artikel auch zu lesen un ddem Drang sich zu allem äußérn zu müssen, statt gelegentlich mal den Nuhr zu machen.
Nach den selben Prinzipien wurde im 3.Reich bereits aus Kohle Kraftstoff gewonnen, da war nicht der im CO2 enthaltene Kohlenstoff, sondern der in der Kohle das Ausgangsprodukt.
Im Gegensatz zum Perpetuum Mobile wurde hier bereits der praktische Nachweis erbracht, dass dieses Verfahren funktioniert, das Problem war bisher der hohe Preis durch hohen Energieaufwand. Wenn Du heute für den Motor Deines Autos ein synthetisches Öl kaufst, ist das oft auch nach diesem Verfahren hergestellt, aber du kennst ja die Literpreise dafür....
Hier zum Nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fischer-Tropsch-Synthese
Die Anlage in Dresden nahm heute den Probebetrieb auf.
Vielleicht wird ja CO2 mal ein interessanter Rohstoff, dann hört endlich dieser Irrsin zu CO2-Vermeidung auf.....
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Rein physikalisch muss man aber vermuten, daß zur Herstellung von einem Liter Kraftstoff
nach dieser Methode genau so viel Energie benötigt wird,
wie bei der Verbrennung von einem Liter Kraftstoff frei wird.
Da aber heute durch Windräder und PV-Anlagen viel elektrischer Strom zur Verfügung steht,
kann das auch wirtschaftlich sinnvoll sein.
Ich erinnere mich dunkel, daß wir in der Schule ( Chemie , stöchionometrisches Rechnen ) mal
darüber gesprochen haben, als es darum ging , ob man eine chemische Reaktion auch umkehren kann.
Ist aber lange her, und basierte auf den damaligen Stand der Erkenntnis ( also : Ja, ist möglich, wenn... )
und Technologie ( Strom aus Braunkohle, da ist es sinnvoller, gleich die Braunkohle zu hydrieren, als den Umweg
über elektrischen Strom zu gehen ).
Heute sieht das ja etwas anders aus.
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Karli, das stimmt prinzipiell, aber Du musst den Wirkungsgrad beachten. Moderne Benzinmotoren erreichen maximal einen Wirkungsgrad von 35-38%, wenn bei der Katalyse ein Wirkungsgrad von 70% und mehr erreicht wird, dann wird das Ganze schon spannend. Es wir ja nur die elektrische Energie in Bindungsenergie der Moleküle umgewandelt.
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Zitat von joesachse im Beitrag #177da:
...Im Gegensatz zum Perpetuum Mobile wurde hier bereits der praktische Nachweis erbracht, dass dieses Verfahren funktioniert, das Problem war bisher der hohe Preis durch hohen Energieaufwand[...]
Die Anlage in Dresden nahm heute den Probebetrieb auf.
Vielleicht wird ja CO2 mal ein interessanter Rohstoff, dann hört endlich dieser Irrsinn zu CO2-Vermeidung auf...
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