Zitat von reporter
Kanzler Adenauer war um die Westintegration bemüht, um Deutschland nach den Verbrechen in der Nazi-Zeit wieder zu einem anerkannten Partner in der Welt zu machen. Was ihm auch recht gut gelungen ist.
Adenauer war hauptsächlich auch ein großer Verfechter der militärischen Aufrüstung Westdeutschlands und ein strikter Gegner der Anerkennung der Oder-Neisse-Grenze!
Außerdem war er auch von Anfang an ein strikter Gegner der DDR und ihrer internationalen Anerkennung, der u.a. auch mit seinem "Alleinvertretungsanspruch für alle Deutschen" und seiner "Hallstein-Doktrin" zu verhindern versuchte, daß andere Länder überhaupt diplomatische oder anderweitige Beziehungen mit der DDR aufnahmen!
Allerdings hat diese ganze Diskussion überhaupt nichts mit den deutschen Bundespräsidenten der Neuzeit (dem eigentlichen Thema) zu tun!
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Zitat von Björn
Außerdem war er auch von Anfang an ein strikter Gegner der DDR
Das stimmt. Das waren auch die Deutschen, die vorher im SED-Staat eingesperrt wurden, und die 1989 erstmalig wählen konnten. Du siehst also, Adenauer hat nicht "Allein vertreten", sondern er hat mit seiner Haltung die übergroßen Mehrheit der betroffenen Bevölkerung vertreten.
Und eine ähnliche Meinung vertritt übrigens auch der jetzige Bundespräsident, ein ehemaliger Bewohner des betroffenen Gebietes, der als Bürgerrechtler die Meinung hatte, den SED-Staat möglichst schnell zu entfernen. Deswegen gibt es mit dieser Diskussion wieder Berührungspunkte zum eigentlichen Thema.
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Typischerweise für dich, schmeißt du wieder mal die DDR-Führung (inkl. aller dazugehörigen Stellen etc.), den gesamten Staat selbst und die gesamte Bevölkerung in einen Topf! Nur nach deiner paranoiden Auffassung waren die ganzen 4 Jahrzehnte alle DDR-Bürger auch immer Gegner ihres Landes.
Was anderes ist von dir aber auch nicht zu erwarten!
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Nicht ablenken.
Die Wähler gaben in den ersten freien Wahlen dem Regierungschef de'Maziere den unmißverständlichen Auftrag "Schafft uns den SED-Staat vom Hals". Parteien außerhalb der inzwischen das erste Mal umgetauften Nachfolger, die von einer weiter existierenden DDR diktaturfrei schwärmten ("Vereinigte Linke", "Nelken") bekamen 0.2 %.
de'Maziere sagte dazu "Wir haben verstanden". Allerdings beklagte er sich über den Koalitionspartner DSU (so einen Art CSU im Osten), die, wie er sagte "fast bei jeder Volkskammersitzung" einen Dringlichkeitsantrag auf sofortigen Beitritt zum Grundgesetz stellt, obwohl vieles rechtlich noch nicht geregelt war.
Am 23. August 1990 schließlich stimmte eine Mehrheit der Abgeordneten (294 zu 62 Stimmen) für einen Beitritt der DDR gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes.
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Die Rede von Gauck war gut, PUNKT.
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Na damit ist doch in den nächsten Tagen mit ein Statement von unserem BP zu rechnen, keine Reisen mehr nach China?!:
Bürgerrechtler Chen
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Nachdem mit der Fußball-EM der Sport schon politisch ausgenutzt wird, kann man nur hoffen, daß nicht auch noch der ESC in diesem Jahr in Aserbaidschan von politischen Boykottaufrufen überschattet wird!
> http://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2012
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Mal sehen welche Laender er noch meiden wird.
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Buhli
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jetzt wissen wir wenigstens genau das Sport zum politikum verkommen ist......
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Wie waere es, wenn wir ihn nur mit orangenem Kragenschleifchen in die Ukraine schicken? Somit kann er als Ideenlieferant fuer die angereisten Fans auftreten. Saemtliche Fans aller Gaestemannschaften, mit so einem orangenem Schleifchen. Das Ganze dann noch friedlich. Was mag Janukowitsch antworten?
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Buhli
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ich wäre eher für Lia-blass-blau....
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Zitat von reporter
bla bla bla
Es wurde die D-Mark gewählt, denn die Wende-Parteien schnitten ja ähnlich schlecht ab, und die dsu war keinesfalls eine ost-csu, sondern eine revisionspartei die schlesien sofort zurück ins reich holen wollte.
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Zitat von Daneel
die dsu war keinesfalls eine ost-csu
Zitat
Die Deutsche Soziale Union (DSU) wurde am 20. Januar 1990 in Leipzig gegründet, als sich 12 christliche und bürgerliche Oppositionsgruppen zusammenschlossen. Ihr Programm bestand im Wesentlichen in einer schnellstmöglichen deutschen Einheit und in konservativen Reformen. Neben der westdeutschen CDU war vor allem die CSU materiell und ideologisch sehr engagiert bei der Förderung der DSU.
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Zitat von DaneelZitat von reporter
bla bla bla
Es wurde die D-Mark gewählt, denn die Wende-Parteien schnitten ja ähnlich schlecht ab, und die dsu war keinesfalls eine ost-csu, sondern eine revisionspartei die schlesien sofort zurück ins reich holen wollte.
Das sehe ich auch so......
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http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680403.html
Zitat
Der Leipziger Kreisvorsitzende Jürgen Müller, ein Vertriebenenfunktionär, der mit den Republikanern kungelt und auch auf Schlesien und Ostpreußen ein Auge geworfen hat, will die DSU vom "Mief der Ossi-Partei" befreien. Sein Landeschef Rink hat es "satt, von München auf die Rolle einer Provinzpartei festgelegt zu werden".
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