Andersdenker, wir hatten damals zwei Politoffiziere. Einen etwas älteren und einen jungen noch aufstrebenden. Der ältere war gelassen. Somit konnten wir auch Vergleiche ziehen. Der hat auch so einiges in Frage gestellt. Nur sehr vorsichtig. Kurz vor seiner 25 wollte er nicht noch in Ungnade fallen. Ist ja verständlich. Wir haben es dem jungen dann auch sehr schwer gemacht. Oft war er nicht bei uns. Der ältere konnte sich dann während seines "Unterrichts" so manches Schmunzeln nicht verkneifen.
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Buhli
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Andersdenker, wir hatten damals zwei Politoffiziere. Einen etwas älteren und einen jungen noch aufstrebenden. Der ältere war gelassen. Somit konnten wir auch Vergleiche ziehen. Der hat auch so einiges in Frage gestellt. Nur sehr vorsichtig. Kurz vor seiner 25 wollte er nicht noch in Ungnade fallen. Ist ja verständlich. Wir haben es dem jungen dann auch sehr schwer gemacht. Oft war er nicht bei uns. Der ältere konnte sich dann während seines "Unterrichts" so manches Schmunzeln nicht verkneifen. Der junge Bursche hat mich dann irgendwann nach meinem Urlaub mit einem Pickel weniger begrüßt.
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Jetzt schreibe noch, der hatte einen Pickel weniger, weil er zu Rot war.
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Unser kreutzer dachte. Aha. Was es alles in der DDR so gab. Bei den Kasernierten Polizisten gab es in jeder Kompanie einen. Die haben sich dann auch mal gegenseitig vertreten. Die Rede ist hier von der BePo.
Ne Kehrwoche, der Genosse Leutnant hat sich nicht zurückgezogen, als seine Sippe Westbesuch hatte. Das hat er mir mal nach der Wende erzählt. Da traf ich ihn und sprach ihn mit Genosse Unterleutnant an. Der wusste sofort Bescheid. Als ich damals nämlich in den KU wollte, hat er mich besonders aufmerksam behandelt. Musikkassetten und Motorradhelm im Spind, war für ihn eine besondere Herausforderung. Als er mich dann endlich gehen lies, hat er mich noch auf die Einhaltung der Dienstvorschriften aufmerksam gemacht. Was meinst Du wie ich schmunzeln musste als ich nach meiner Rückkehr nur noch ein Pickel auf der Klappe sah.
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Zitat von Buhli im Beitrag #320
Bei den Kasernierten Polizisten gab es in jeder Kompanie einen. .. Die Rede ist hier von der BePo.
Zitat
Die größte Aktion war der Einsatz in Güstrow beim Besuch von Helmut Schmidt in der DDR im Dezember 1881. Da wurden wir nachts mit Alarm geweckt und mußten bei minus 20 Grad auf die LKW(die dieselbetriebenen sprangen vor Kälte nicht an) und fuhren gut 15 Stunden bis Güstrow, wo wir in einer Turnhalle untergebracht wurden. Sämtliche Bereitschaften aus der ganzen DDR waren dorthin gekarrt worden. Am nächsten Morgen mussten wir uns an der gesamten Strecke entlang ,in Armlänge aufstellen, schon viele Stunden bevor der Wagenkonvoi mit Schmidt und Honecker kamen. Hinter jedem von uns standen noch drei bis vier Stasileute, das war das ganze Publikum. Die Bewohner durften ihre Häuser nicht verlassen.
schreibt jemand, der zur BePo als Wehrpflichtiger eingezogen wurde.
http://www.geschichtsforum.de/f46/die-be...-der-ddr-37269/
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Zitat von kreutzer_ im Beitrag #321Zitat
.... Hinter jedem von uns standen noch drei bis vier Stasileute, das war das ganze Publikum. Die Bewohner durften ihre Häuser nicht verlassen.
schreibt jemand, der zur BePo als Wehrpflichtiger eingezogen wurde.
Das ist leicht falsch recherchiert. http://www.mdr.de/damals/schmidt156.html
...kleine Jungs mit Brille (einer glotzt dich aus der Mitte an) und Omis waren sicher nicht in der Stasi.
Der Rest stimmt dann aber wieder. Das muß auch gesagt sein.
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Du willst wieder nur spielen... - Stimmt's?
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Zitat von Kehrwoche im Beitrag #322Zitat von kreutzer_ im Beitrag #321Zitat
.... Hinter jedem von uns standen noch drei bis vier Stasileute, das war das ganze Publikum. Die Bewohner durften ihre Häuser nicht verlassen.
schreibt jemand, der zur BePo als Wehrpflichtiger eingezogen wurde.
Das ist leicht falsch recherchiert.
...kleine Jungs mit Brille (einer glotzt dich aus der Mitte an) und Omis waren sicher nicht in der Stasi.
Ja, das stimmt. Die kafkaeske 'Protokollstrecke' war ziemlich lang. Einige wohl ausgewählte Zivilisten waren sicherlich auch dabei. Es waren ja sogar einige Weihnachtsbuden da, wo traute Weihnachtsweisen erklangen. Sagte der West-Journalist. Vor seiner Kamera tauchte sogar plötzlich ein wackerer Mecklenburger auf, der 'mal als Deutscher' sagen wollte, wie ihm das Eingesperrtendasein stank. Und wie sofort Stasi-'Diskutanten' ihn umringten und versuchten, ihn mundtot zu machen. So war das halt in Unserer Republik. Später recherchierte man, wie generalstabsmäßig besagter Mecklenburger die Legionen von Spitzeln und Kontrolletties ausgetrixt hat, um an die West-Kamera zu gelangen.
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Kehrwoche, unterschätz die alten Leute nicht. So abgezockt wie die heute in Supermärkten klauen, waren die damals bestimmt auch beim spitzeln. Die alte Dame hatte bestimmt auch eine Einladung zu dieser Veranstaltung.
Wenn ein BePo der Grundwehrdienst leistete, so was von sich gibt, kann er sogar recht haben. Mit der Zahl drei wird er sicher nur Eindruck bei Leuten wie kreutzer, ,können. Allerdings bezieht sich das, so auch meine Wahrnehmung, auf Einsätze der Sicherheitsstufe 1. Bei dieser Stufe gelten Weltweit die gleichen Regeln. Also auch in der DDR. Beim Besuch des "Sonnengottes" 1984 hab ich in Polizeiuniform mit diversen Zivilisten an der Strecke gestanden. Erst an der damaligen Baustelle"Hotel Bellevue" und anschließend in Pillnitz. Der Herr nächtigte in Gohrisch. Ich denke mal das dieser Aufwand sich von den heutigen kaum unterscheidet. Warum auch? Ich glaube wenn nur ein Besuch eines US Präsidenten in der DDR stattgefunden hätte, wäre auch die Stasi überfordert gewesen. Die Amis wissen schon warum die ihre eigenen Leute mitbringen. Auch in unser jetziges Land.
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Zitat von Kehrwoche im Beitrag #322
...kleine Jungs mit Brille (einer glotzt dich aus der Mitte an) und Omis waren sicher nicht in der Stasi.
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Heute werden die Städte gleich so gesichert, dass nicht mal ausgesuchte Menschen auf die Straße gelassen werden. Gut zu sehen gewesen als Obama zu Gesprächen im Dresdner Grünen Gewölbe war. Mutti hat sich dann noch mal erbarmt und ist an den Zaun zu den"Zaungästen" gegangen. Die haben dann noch mal glücklich geschaut.
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Zitat von Buhli im Beitrag #329
Heute werden die Städte gleich so gesichert, dass nicht mal ausgesuchte Menschen auf die Straße gelassen werden.
Vorbeugen ist besser als nach hinten fallen.
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