Ohhh, der "arme" Herr von Boetticher beschwert sich jetzt verbittert über die starken Reaktionen von allen Seiten sowie eine angeblich regelrechte Verfolgung wegen seiner Affäre mit einer 16-jährigen Schülerin Was hat er denn erwartet, etwa daß es von den meisten Leuten gut geheißen wird und keine Auswirkungen auf seine Ministerpräsidenten-Ambitionen hat???
Mir fehlt jedes Verständnis für solche Leute
http://www.sueddeutsche.de/politik/cdu-i...htung-1.1133251
"Cantus Buranus" live auf Wacken 2010
http://www.youtube.com/watch?v=sh4Hedh84mw&feature=related
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Ja, ja
so sind Sie, glauben Narrenfreiheit zu haben.
Ich glaube eher das dem Typen sein Dienstwagen ab geht und sonstige annehmlichkeiten und deswegen heult er.....
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Ich glaube eher, daß bei ihm in dieser Hinsicht etwas "da oben im Stübchen" fehlt.
"Cantus Buranus" live auf Wacken 2010
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Zitat von Björn
Ich glaube eher, daß bei ihm in dieser Hinsicht etwas "da oben im Stübchen" fehlt.
Da könntest Du richtig liegen...
Was er nicht in der Birne hat - hatte seine "Tussi" im BH!?
Auch "DIE" muß nicht alle Latten am Zaun gehabt haben...
Und nun soll mir bloß NIEMAND erzählen... - dass das "Umfeld" nix gewußt oder "geahnt?" hat!?
Ich möchte nicht wissen wieviele "Kinderf...er" sich in unserer aaaach so edlen Parteien-und Promilandschaft im wahrsten Sinn des Wortes "RUMTREIBEN"?!
Zitat von Björn
Ich glaube eher, daß bei ihm in dieser Hinsicht etwas "da oben im Stübchen" fehlt.
Aber nicht nur in dieser Hinsicht.
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Zitat von altberlin
Ohne den von der Bundesregierung geduldeten Niedergang Ostdeutschlands zugunsten der Wirtschaft in den "alten" Bundesländern hätte der braune Mop nicht soviel Nährboden gefunden.
Rechtes Gedankengut war in Unserer Republik auch stark verbreitet.
Folgt man den weiteren Argumenten, hat ein polnischer Wirtschaftswissenschaftler der 'Viadrina' Europauniversität mithin festgestellt, dass der 'geduldete Niedergang Ostdeutschlands' so ablief, daß jeder DDR Bewohner dreimal soviel an Transferzahlungen rechnerisch erhielt, wie ein polnischer Bürger sich an Wert durch Arbeitsleistung schaffen konnte.
Offensichtlich herrscht die Vorstellung vor, es sollten zehnmal soviel an Transferleistungen pro DDR Bewohner herausgereicht werden, wie ein polnischer Bürger durch Arbeitsleistung schaffen kann.
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reporter, von welchen Transferleistungen an DDR-Bewohnern sprichst du, von welcher Quelle?
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reporter, von welchen Transferleistungen an DDR-Bewohnern sprichst du, von welcher Quelle?
......na die Quelle wird er wohl nicht nennen, er ist ja schließlich Reporter.
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugschare schmiedeten,
pflügen nun für die, die ihre Schwerter behielten.
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Selbst die Genossen, nein nicht die von den SED-Nachfolgern, sondern die anderen, sehen das so:
Zitat
Seriöse Untersuchungen schätzen, dass in den letzten 20 Jahren Transferleistungen in Höhe von 1,5 bis 2 Billionen Euro nach Ostdeutschland gepumpt wurden. Allein zwischen 1991 und 1994 betrug der Anteil dieser Leistungen am westdeutschen Bruttoinlandproduktes (BIP) vier Prozent jährlich.
Und wenn man das kommunistische Gesülze darin wegläßt und sich auf die Fakten konzentriert kommen die Genossen von "der internationalen kommunistischen Strömung" immerhin zu der Erkenntnis:
Zitat
die einzige Größe, die beträchtliche Steigerungsraten aufwies, waren die galoppierenden Kosten der Einheit. Darüber konnte auch nicht das kurze Strohfeuer hinwegtäuschen, das den westdeutschen Banken, Industrien und Handelsgesellschaften in Folge der Währungsunion zu Rekordgewinnen verhalf und dafür sorgte, dass das westdeutsche Kapital vorerst von der Rezession verschont geblieben war, die seine internationalen Konkurrenten bereits erfasst hatte. Der sog. Einheitsboom wurde allein durch die künstliche Aufwertung der Kaufkraft der ostdeutschen Bevölkerung ermöglicht, als die DDR-Bevölkerung dank der Währungsunion in den Besitz von rund 115 Mrd. D-Mark kam. Bereits 1991 war jedoch klar, „daß die deutsche Volkswirtschaft nicht in der Lage war, die immensen Kosten des Aufbaus Ost aus dem inländischen Sparvolumen zu finanzieren.“
Und weiter heißt es
Zitat
Doch wie sollten diese Kosten dann finanziert werden? Die politische Klasse griff auf ein Potpourri von Finanzierungsmitteln zurück. Sie bediente sich diverser staatlicher Kapitalreserven und verkaufte ihr Tafelsilber, indem sie die Telekom und die Post privatisierte. Sie erhöhte die Mehrwert-, Mineralöl- sowie Tabaksteuern und belangte die Arbeiterklasse u.a. mittels der Einführung des sog. Solidaritätszuschlages. Sie strich Subventionen wie die sog. Berlinzulage und die Zonenrandförderung. Doch reichte all dies bei weitem nicht aus, um die nicht abreißenden Kosten für den „Aufbau Ost“ zu finanzieren. Die damals amtierende konservativ-liberale Regierungskoalition unter Bundeskanzler Kohl war gezwungen, ans Eingemachte zu gehen.
Zum einen plünderte sie die Sozialkassen aus. Allein zwischen 1991 und 1995 flossen 140 Milliarden Mark aus den Kassen der Arbeitslosen- und Rentenversicherung als Transferleistungen in den Osten; das waren 23 Prozent der Gesamtausgaben für den „Aufbau Ost“ in diesen Jahren! Die Folge: die sog. Sozialleistungsquote[4], die zwischen 1982 und 1990 von 30 auf 26,9 Prozent gesenkt werden konnte, stieg wieder an, diesmal auf 31,9 Prozent.[5]
Zum anderen trat die Kohl-Regierung die Flucht in die Schulden an. Sie lockte westdeutsche Privatanleger mit Steuervergünstigungen und Abschreibungsmodellen, aber vor allem bediente sie sich auf den internationalen Kapitalmärkten. Deutschland, noch in den 80er Jahren Kapitalexporteur, wurde zum Schuldnerland; 1991 schloss die Leistungsbilanz Deutschlands mit dem Ausland erstmals seit langer Zeit mit einem Defizit von 30 Mrd. D-Mark ab. Die öffentlichen Schulden explodierten förmlich: Von Ende 1989 bis Ende 1997 wuchsen die Staatsschulden um fast das Zweieinhalbfache, von 929 Mrd. auf 2.215 Mrd. D-Mark. Fast 50 Prozent der Neuverschuldung ging auf das Konto des Fonds „Deutsche Einheit“. „Der deutsche Staat ist auf allen Ebenen (Bund, Länderm Kommunen) an die Grenze seiner finanziellen Leistungsfähigkeit gestoßen.“[6]
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Es wird ja gerae so getan, als hätten meine Eltern Zigtausende von DM einfach so überwiesen bekommen ...
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Wie oft ist schon geschrieben worden , daß der größte Teil dieser Gelder wieder in den
Westen zurückgeflossen ist , da die meisten Firmen ihren fisikalischen Sitz in den ABL haben .
Und vier Prozent BIP für rund 20 Prozent Bevölkerung ist rechnerisch auch nicht der Knaller .
Revolution ist das Morgen schon im Heute,
ist kein Bett und kein Thron für den Arsch zufriedener Leute.
(Renft - Zwischen Liebe und Zorn )
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Zitat von Ilrak
Wie oft ist schon geschrieben worden , daß der größte Teil dieser Gelder wieder in den
Westen zurückgeflossen ist , da die meisten Firmen ihren fisikalischen Sitz in den ABL haben .
Und vier Prozent BIP für rund 20 Prozent Bevölkerung ist rechnerisch auch nicht der Knaller .
Klar doch. Es "is allet wieda surückjeflossn". Das Perpetuum Mobile der Volkswirtschaft. Das Modell sollte man exportieren in alle Welt, dann wäre es vorbei mit den darbenden Völkern.
Das mit dem Knaller verzeihe ich dir, schließlich kam das im Schulfach "Einführung in die Sozialistische Produktion" nicht vor. Volkswirtschaftlich betrachtet, übersteigen die Transferleistungen ins Beitrittsgebiet die Reparationszahlungen des ersten Weltkrieges.
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Zitat von Smithie23
Es wird ja gerae so getan, als hätten meine Eltern Zigtausende von DM einfach so überwiesen bekommen ...
Sicherlich ist der gut ausgestattete Porsche, den jeder DDR Bewohner bekam, nicht bei jedem DDR Bewohner vom Säugling bis zum Greise direkt vorgefahren. Die Instandsetzung der verrotteten Infrastruktur hat auch paar Mark gekostet.
In der Tat teilweise auch einfach überwiesen worden. 'Umtausch' wurde das euphemistisch genannt, dabei war es eine reine Geschenkaktion. Vorgenannter Artikel der Kommunistischen Strömung drückt da so aus:
Zitat
als die DDR-Bevölkerung dank der Währungsunion in den Besitz von rund 115 Mrd. D-Mark kam
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reporter, dann mußt du dich bei Helmut beschweren, der hat doch damit den Großteile der Bevölkerung in der DDR "überzeugt", deswegen CDU und damit den Beitritt zur BRD zu "wählen", obwohl diese Blockpartei als Teil der Nationalen Front das wenigste für die Einführung der Demokratie in Deutschland getan hatte.
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Zitat von reporter
Sicherlich ist der gut ausgestattete Porsche, den jeder DDR Bewohner bekam, nicht bei jedem DDR Bewohner vom Säugling bis zum Greise direkt vorgefahren. Die Instandsetzung der verrotteten Infrastruktur hat auch paar Mark gekostet.
In der Tat teilweise auch einfach überwiesen worden. 'Umtausch' wurde das euphemistisch genannt, dabei war es eine reine Geschenkaktion. Vorgenannter Artikel der Kommunistischen Strömung drückt da so aus:
Und der Westen hat plötzlich knapp 13 Millionen Leute dazugewonnen, die erstmal kräftig konsumiert haben !!! Und seit 22 Jahren hat der Westen auch Millionen an billigen Arbeitskräften, die trotz gleicher Leistung (teilweise sogar noch mehr) viel weniger bekommen !!
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