Zitat von frank im Beitrag #
Übrigens, an der Zonengrenze durfte jeder Wächter auf wehrlose Zivilisten ballern, der nicht in der Zone bleiben wollte, denn die sind nicht von allein tot umgefallen.
Wenn der Staat den Weg der Gerechtigkeit verlässt , wird ziviler ungehorsam zur Pflicht.
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Zitat von frank im Beitrag #
Übrigens, an der Zonengrenze durfte jeder Wächter auf wehrlose Zivilisten ballern, der nicht in der Zone bleiben wollte, denn die sind nicht von allein tot umgefallen.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Zitat von Kolumbus 1492 im Beitrag #Zitat von frank im Beitrag #
Übrigens, an der Zonengrenze durfte jeder Wächter auf wehrlose Zivilisten ballern, der nicht in der Zone bleiben wollte, denn die sind nicht von allein tot umgefallen.
ach was tatsächlich ? Na sowas !
Übrigens nehme nwir an eine Fa. aus FFM erledigt einen Auftrag Dächer in Erfurt zu decken. Wohin fliesst wohl das Geld Naaaaa ? Richtig auf das Konto der Fa. in FFM - die arbeiter wo geben die das Geld wohl aus naaaaa ? auch richtig im Westen des Landes und wer nimmt die Gewerbesteuer ein ? Naaaaa ?? Auch richtig die Stadt FFM - bist klüger als ich dachte !
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Zitat von Kolumbus 1492 im Beitrag #
Das will ich nicht verurteilen ich war auch bei den NVA Seestreitkräften vier Jahre - in Peenemüde bei den Marinefliegern auf einem MSR.
.............
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@ frank,
Gibt es kein Forum für langweilende Klugscheixxer ?
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Zitat von andersdenker im Beitrag #
Das mit der Militärstrafvollzugsanstalt Schwedt als Konsequenz auf verweigerte Todesschüsse ist so richtig schön Öl in das Reporter-Frank-Herrmann-ossiossi1-Feuer
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Ein Mensch mit Verstand, ob Deutscher oder nicht, legt sich spätestens nach einem Schuß in den Dreck. Wer weiß ob bei diesem Jungen Panik das Hirn hat aussetzen lassen. Sche.... ist es trotzdem.
Mit dem Wortlaut wie im geschilderten Fall, hat ein kleiner "Wächter" unseren damaligen OvD bei seinem nächtlichen Rundgang entschärft. Unser Wachtrupp wurde Ruck Zuck in Alarmbereitschaft gesetzt. Wir hatten nicht die Grenze, sondern nur die Kaserne zu bewachen. Der Schießbefehl war "rein zufällig" der selbe der auch an der Grenze galt. Als wir dem OvD Berichterstatten sollten, konnten sich die meisten das Lachen kaum verbeissen. Der OvD war unser Fitnessoffizier, der bei der Vergatterung besonders gern darauf hingewiesen hat, daß auch ein OvD kein Recht auf Anschleichen hat. Er hatte auch die Angewohnheit, besonders gründlich die Ausgänger bei der Rückkehr zu kontrollieren. Der Bursche lag lange im Dreck. Es war ja dunkel.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Vielen Dank für Deine sachlichen Worte, andersdenker.
Vielleicht könntest Du so freundlich sein und meinen Beitrag #253 noch mal durchlesen und mir die Fragen beantworten: Hätte man den Staat DDR "retten" können? (17)
Wenn ich Dich richtig verstehe, ist Deiner Meinung nach die Schilderung des Vorfalles sachlich nicht korrekt. Das angesprochene MG war somit die MPI AK-47? Habe ich das richtig verstanden?
Auch mich würde die Beantwortung von Franks Frage interessieren:
Wie wurde mit Grenzposten verfahren, wenn sie vorsätzlich nicht geschossen haben und die Flucht gelungen ist?
Zur Anmerkung. Ich möchte hier nichts anzweifeln oder bestreiten. Mich würde das wirklich interessieren.
andersdenker schrieb:
Zitat
????? Es gab meines Wissens nur in Parow fliegende Einheiten - oder bezieht sich die Kennung "Marineflieger" auf die Geschwindigkeit der Minensuch- und Räumboote????? Da gab es allerdings schnellere .....
Hhmmm, auch da wäre ich auf eine Antwort von Kolumbus 1492 sehr gespannt!
Buhli schrieb:
Zitat
Der Schießbefehl war "rein zufällig" der selbe der auch an der Grenze galt.
Also gab es Deiner Meinung doch einen Schießbefehl, dessen Existenz ja bis heute umstritten ist?
Gruß, micha
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Ob hier einer der NVA Experten Formulierungsschwierigkeiten bei der Beantwortung meiner Frage hat?
Im DDR Grenzer-Forum wird das Thema "Postenbestrafung bei Grenzdurchbruch" diskutiert. Dort schreibt rusterfelde:
Zitat
Ich behaupte mal kühn und sowjetisch, dass die wenigsten grundwehrdienstpflichtigen Grenzer ihren Dienst aus Überzeugung versahen und geil auf eine Festnahme waren. Die eigentliche "Motivation" waren psychischer Druck, der systhematisch schon in den "Knollenburgen" aufgebaut und in den Grenzkompanien noch massiv verstärkt wurde. Dazu gehörte einerseits der Aufbau des Feindbildes "Grenzverletzer", sowie andererseits die Androhung von harter Bestrafung bei Zulassung eines Grenzdurchbruchs im verantwortlichen Postenbereich. Uns wurde wiederholt klar gemacht, dass dies ein Bruch des geleisteten Fahneneids und ein Verstoß gegen den Grenzbefehls sei. Kurz und gut ein Posten, der einen Durchbruch zulässt, fährt für einige Jahre in Schwedt ein, dem berühmten und berüchtigten Knast der NVA.
Das glaub ich nicht:
Allein diese Strafandrohung war meines Erachtens der Grund, dass viele Grenzposten bis zum Äußersten gingen, um eine Flucht zu verhindern.
http://www.forum-ddr-grenze.de/t2807f50-...durchbruch.html
Folgt man diesem Statement, ist wohl die gestreute Meinung von Andersdenker
Zitat
Das mit der Militärstrafvollzugsanstalt Schwedt als Konsequenz auf verweigerte Todesschüsse ist so richtig schön Öl in das Reporter-Frank-Herrmann-ossiossi1-Feuer ....... Zu den Militärstraftaten zählte das definitiv nicht ... Dienst in der Disziplinareinheit (landläufig auch als "Schwedt" bezeichnet wurde auch nicht wegen fehlendem Willen zum Schiessen auf vermeintliche oder wirkliche Grenzverletzer als Disziplinarstrafe verhängt
den üblichen NVA-Schwindelbacken Äußerungen zuzuordnen. Nicht umsonst hat die NVA dafür gesorgt, daß alle Unterlagen über den NVA Knast Schwedt verschwunden sind.
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Zitat von michaka13 im Beitrag #
Vielen Dank für Deine sachlichen Worte, andersdenker.
Vielleicht könntest Du so freundlich sein und meinen Beitrag #253 noch mal durchlesen und mir die Fragen beantworten: Hätte man den Staat DDR "retten" können? (17)
......
Zitat von michaka13 im Beitrag #
.................
Wenn ich Dich richtig verstehe, ist Deiner Meinung nach die Schilderung des Vorfalles sachlich nicht korrekt. Das angesprochene MG war somit die MPI AK-47? Habe ich das richtig verstanden?
............
Zitat von michaka13 im Beitrag #
................
Auch mich würde die Beantwortung von Franks Frage interessieren:
Wie wurde mit Grenzposten verfahren, wenn sie vorsätzlich nicht geschossen haben und die Flucht gelungen ist?
.............
Zitat von michaka13 im Beitrag #
..................
Buhli schrieb:Zitat
Der Schießbefehl war "rein zufällig" der selbe der auch an der Grenze galt.
Also gab es Deiner Meinung doch einen Schießbefehl, dessen Existenz ja bis heute umstritten ist?
Es gab keinen Schießbefehl - es gab wie überall bei Streitkräften auf der ganzen Welt eine Schußwaffenanwendungsordnung.
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naja die einen lassen schiessen die anderen verschenken U Boote zum schiessen oder liefern Waffen in Krisengebete lassen sich dafür bezahlen und spielen dann die Moralaopstel.
Wenn der Staat den Weg der Gerechtigkeit verlässt , wird ziviler ungehorsam zur Pflicht.
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Zitat von andersdenker im Beitrag #
Es gab keinen Schießbefehl
Zitat
Die Existenz von Schießbefehlen wird von Angehörigen und Verfechtern des DDR-Regimes oft geleugnet.
Honecker kurz und knapp nach dem Mauerbau:
Zitat
„Gegen Verräter und Grenzverletzer ist die Schußwaffe anzuwenden. Es sind solche Maßnahmen zu treffen, daß Verbrecher in der 100-m-Sperrzone gestellt werden können. Beobachtungs- und Schußfeld ist in der Sperrzone zu schaffen.[5]“
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Nachtrag:
Der Text im jpg Format des Schießbefehls ist eine verschärfte Variante des Schießbefehls für eine besondere Killertruppe. Dies wollte ich noch anmerken, doch da ist ein profunder Beitrag von Kolumbus dazwischengekommen.
Die Einzelheiten, wie das SED-Regime das Schießbefehl-Thema verschleiert hat, können dem angegebenen Schießbefehl Link entnommen werden.
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Apropos Glaubwürdigkeit.
Hast dich noch immer nicht zu einer Antwort durchringen können auf die Frage, was mit den Wächtern passiert ist, die in ihrem Kalaschnikow-Bereich nicht auf wehrlose Zivilisten abgedrückt haben und die 'Grenzverletzer' den 'Grenzdurchbruch', wie es im verschwiemelten Hetzdeutsch der Wächtersprache hieß, geschafft haben?
Desweiteren warte ich noch auf einen Beleg deiner Behauptung, meine Aussagen zu der Güst Marienborn wären unwahr.
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Zitat von frank im Beitrag #
Apropos Glaubwürdigkeit.
Hast dich noch immer nicht zu einer Antwort durchringen können auf die Frage, was mit den Wächtern passiert ist, die in ihrem Kalaschnikow-Bereich nicht auf wehrlose Zivilisten abgedrückt haben und die 'Grenzverletzer' den 'Grenzdurchbruch', wie es im verschwiemelten Hetzdeutsch der Wächtersprache hieß, geschafft haben?
Desweiteren warte ich noch auf einen Beleg deiner Behauptung, meine Aussagen zu der Güst Marienborn wären unwahr.
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Die über Nacht sich umgestellt, und sich zu jedem Staat bekennen - das sind die Praktiker der Welt, man könnte sie auch Lumpen nennen.
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