Zitat von Weinböhlaer im Beitrag #337
Nehmen wir also mal den Punkt 2 , er hat ja nach Joe's Sicht Diskussionsbedarf. Was ist daran schlecht, rein ins GG und das mit klaren Rechten und Plichten
Jede Geschichte hat vier Seiten. Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich passiert ist.(Bruce Sterling)
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Welchen deutschen meinst du.....
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Vor allem als "Ersatz" für Dresden rechneten die Leipziger Legida-Organisatoren heute mit 40.000 Teilnehmern, tatsächlich sollen es dann ca. 13-15.000 gewesen sein, darunter auch wieder sehr viele Neonazis und Rechtsextremisten! Laut mehrerer Meldungen soll eine Gruppe von rund 100 dieser Leute dann auch gezielt Randale und Schlägereien angezettelt haben, zuerst mit Journalisten und danach mit Gegendemonstranten.
Der PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann ist inzwischen auch "freiwillig" von allen Funktionen zurückgetreten. Seine rassistischen Sprüche und sein Hitler-Selfie, gefolgt von seinem KKK-Foto-Posting (welche alle erneute strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn zur Folge haben) und der Druck von seinen anderen Organisationsmitgliedern war dann wohl doch zu viel!
Zitat
Kurz darauf veröffentlichte er eine Abbildung eines Anhängers des rassistischen Geheimbundes Ku-Klux-Klan mit dem Satz: „Drei K‘s am Tag hält Minderheiten fern“ und schrieb eigenhändig dazu: „Hätte in Großenhain evtl auch funktioniert... so habense jetzt ein Asylantenhotel“. Markiert auf dem Foto ist übrigens auch Achim Exner: Vorstand der Dresdner AfD, Orga-Mitglied bei PEGIDA und früherer Sicherheits-Chef bei Dynamo Dresden.
> https://mopo24.de/nachrichten/bachmann-p...n-facebook-3958
> http://www.sueddeutsche.de/politik/rueck...-fall-1.2315779
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Zitat von joesachse im Beitrag #346
Irgendwann klagt die Opposition, und das Bundesverfassungsgericht entscheidet, dass die Forderung nach Integration für ALLE gelten muss. Und dann kann die Regierung die Deutschen, die sich nicht integrieren wollen, ausweisen oder ihnen die Rechte entziehen, und zwar völlig unabhängig davon, ob sich diese Leute an Gesetze halten oder nicht, einfach nur, weil sie nicht den von der Regierung festgelegten Integrationsregeln entsprechen.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Zitat von Björn im Beitrag #348
Vor allem als "Ersatz" für Dresden rechneten die Leipziger Legida-Organisatoren heute mit 40.000 Teilnehmern,..
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Von Wolfgang Präbel
Leipzig im Belagerungszustand. Tausende Polizisten paßten heute auf, daß sich etwa 40.000 Demonstranten nicht an die Gurgel gehen. Im Wesentlichen ist das gelungen. Abgesehen von ein paar Brandanschlägen, einem demolierten Bahnhof, Prügelorgien und Flaschenwürfen der Antifanten. Dank an die bewaffneten Organe!
Inhaltlich gibt es zwischen LEGIDA und den Gegendemonstranten kaum einen Unterschied. Der LEGIDA-Redner Jürgen Elsässer rief alle Ausländer auf, bei LEGIDA mitzumarschieren und lobte sie für ihre Leistungen. Ähnliches wird man auch hinter der dreifachen Polizeikette gedacht haben. Es sind feine Nuancen, die den Unterschied machen. LEGIDa will, daß die Ausländer mal angesehen werden, bevor sie reinkommen, die Antifa will das nicht. Oder nach Charlie doch? Die Elsässer-Rede war ziemlich links. Sind die Antifanten doch auch!
Leipzig ist nicht so „gemiedlich“ wie Dresden. Dresden ist eine Beamtenstadt mit einem Facharbeiteradel, vielen Ingenieuren und Freiberuflern. Die Technische Uni spuckt nicht so viele Gewalttäter aus. Das spiegelt sich in den Teilnehmern der Demos in Dresden. Alles ist ein bißchen Kindergeburtstag. Man kann vor und nach der Kundgebung ganz normal durch die Stadt zum Auto gehen und wünscht sich gegenseitig eine gute Nacht.
Leipzig dagegen hat geisteswissenschaftliche Fakultäten. Und die LEGIDA wird mehr von der Baustelle beschickt. In Dresden sind die Demonstranten etwas älter und wohlhabender als der Durchschnitt, in Leipzig sind sie jünger und deshalb wirtschaftlich eher im Aufbau. Alles ist viel krasser und zugespitzter in der Pleißestadt. Da stehen sich hinter den Polizeiketten das verbliebende Proletariat und Studenten bzw. Gymnasiasten gegenüber. Da läuft Klassenkampf mit kulturellem Hintergrund. Oder Kulturkampf mit Klassenhintergrund. Studentenverbindungen waren schon vor hundert Jahren elitär und Arbeiter klebten auch damals schon stärker an der deutschen Sprache und Kultur.
Die Ausländer sind in diesem Kulturkampf inzwischen Nebensache und Vehikel. Sie sind sowohl bei der LEGIDA wie auch bei den Gegendemos spärlich vertreten. Die Islamkritiker schauen beim Spaziergang an den Häuserfronten hoch, wo Autonome und Studenten in den Fenstern hocken. Die LEGIDAS rufen: „Nazis raus!“ oder „Geht lieber mal arbeiten!“. Die Antifa hat leistungsstarke Musikanlagen, spielt „Freude schöner Götterfunken“ und hält dagegen: „Nazis raus!“ Auf Plakaten der Antifa werden die Spaziergänger in der Regel als blöde abgetan.
Beide Gruppen sind gewöhnlich unter Gleichgesinnten und überschreiten nur gelegentlich die Grenze in die jeweils andere Kultur. Kulturell befinden wir uns im Bürgerkrieg, seitdem sich die Schaffenden nicht mehr alles bieten lassen und Teilhabe einfordern. Medial und politisch. Der gewerblich-technische Bereich ist in der L-Presse, im L-Funk und in den L-Parlamenten seit mittlerweile zwei Jahrzehnten abgemeldet. Der Kulturbetrieb und der politische Überbau im Marxschen Sinne ist im Gegensatz medial und politisch stark übergewichtet.
Deutschland muß Demokratie wieder lernen. Daß die Anderen auch zu Deutschland gehören und sich mal melden dürfen. Das wird für die Eliten arg gewöhnungsbedürftig, weil sie bisher alles diskussionslos diktieren konnten bis zur Anrede „Frau Professorin“ an der Leipziger Uni. Die Unterdrückten müssen die politische Sprache erst wieder erlernen. Nein, sie dürfen keine politisch korrekten Floskeln nachbeten, sondern sie müssen knallharte Forderungen an das System stellen.
Auf den ersten Blick wird in Deutschland Bürgerkrieg wegen fast nichts geführt. Auf den zweiten Blick sieht jeder hinter den Polizeikordons sein Gegenbild und seinen Feind. Wir bräuchten eine Bundeskanzlerin, die in dieser Situation nicht Partei ergreift, sondern moderiert. Dasselbe gilt für ihren Justiz-Heiko.
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Quelle:
http://www.prabelsblog.de/2015/01/1913/
Link repariert - JoeSachse
Dem ist meinerseits nichts hinzuzufügen, Danke!
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@altberlin ich werfe nichts in einen Topf, denn Bachmann und andere Pegida-Leute haben öffentlich dazu aufgerufen, als Ersatz für den Ausfall in Dresden nach Leipzig zur Legida-Demo zu fahren!!!
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Zitat von Björn im Beitrag #352
@altberlin ich werfe nichts in einen Topf, denn Bachmann und andere Pegida-Leute haben öffentlich dazu aufgerufen, als Ersatz für den Ausfall in Dresden nach Leipzig zur Legida-Demo zu fahren!!!
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Und genau deswegen, altberlin, meine ich, daß Pegida eine Inszenierung ist.
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Nein...glaube ich nicht...so was lässt sich nicht in dieser Form Inszenieren....da ist der Aufwand zu groß und nicht wirklich Kontrollierbar...es sei den, das bewusst von politischer Seite auch
Blutzoll eingerechnet ist.....
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Delta, geht es denen um ihren Machterhalt, gehen sie notfalls über Leichen.
Eine friedliche Revolution wie vor 25 Jahren im Osten gäbe es heute nicht mehr. Dazu sind die Einsatzkräfte viel zu hoch aufgerüstet.
Wer, wie vor ein paar Jahren, gegen friedlich protestierende Schüler und Rentner Wasserwerfer und Pfefferspray einsetzt (S21) ist im Falle der Machtgefährdung zum Einsatz ganz anderer Mittel fähig.
(Ich habe das Spektakel um S21 damals gesehen in Stuttgart, es war einfach peinlich dort für eine Demokratie)
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Delta, wenn Du wissen willst, was alles möglich ist,
dann recherchiere mal ein wenig zum Thema MH 370 / MH 17.
( Gut, das ist eine Nummer größer als Deutschlands Probleme... )
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Zitat von altberlin im Beitrag #353Zitat von Björn im Beitrag #352
@altberlin ich werfe nichts in einen Topf, denn Bachmann und andere Pegida-Leute haben öffentlich dazu aufgerufen, als Ersatz für den Ausfall in Dresden nach Leipzig zur Legida-Demo zu fahren!!!
Warum erwägt die Pegida.Führung dann rechtliche Schritte gegen die Trittbrettfahrer in Leipzig ?
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Örtel war im Fernsehen und ist jetzt in ganz Deutschland bekannt. Sie hat sozusagen Blut geleckt, ihre Familie soll nicht durch die Bekanntheit leiden, da wird eben zurückgerudert. Das sichert weitere Fernsehauftritte und vielleicht geht da noch was? Vor allem finanziell. Dschungelcamp und andere Formate warten schon. Warum soll sie auch nicht die Chance nutzen? Auch das Merkel nutzte seine Chance.
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Zitat von altberlin im Beitrag #349
Lediglich mit der Zuerkennung der Dt. Staatsangehörigkeit für Migranten sollte etwas vorsichtiger verfahren werden, doppelte geht gr nicht
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