Smithie, es gibt auch hier im OF so den einen oder anderen Träumer, die der Meinung sind, das die "Leistungsträger" der Privatwirtschaft für Arbeitsplätze sorgen. Warum haben wir dann nicht nur so viele Arbeitslose sondern auch Leute mit Abitur, von den jeder fünfte (20%) arbeitslos ist? Hier träumen auch Leute davon, dass gute Bildung eine sehr gute Basis ist. Wenn nur 80% davon betroffen sind, ist es nicht genug. Kann sich unser Land das leisten?
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Ich frag mich nur wie das mit den Fachkräftemangel vereinbar ist der in allen Munde ist.
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Herr Werner, wie stark ist der Bedarf an Fachkräften in deutschen Unternehmen? Mitunter wird ja behauptet der Fachkräftemangel sei ein Phantom, um mit dem Import billiger Fachkräfte aus dem Ausland die Löhne der Inländer zu drücken.
Dirk Werner: Alle verfügbaren Umfragen und Daten legen den Schluss nahe, dass wir bereits jetzt in zahlreichen Branchen Engpässe und in einigen Berufsfeldern einen Mangel an Fachkräften haben. Im März 2014 wiesen laut dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, welche das Institut der deutschen Wirtschaft Köln gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium betreibt, 125 Berufe einen Fachkräfteengpass auf.
Insgesamt 104 dieser 125 Berufe sind bereits seit April 2012, also knapp zwei Jahre, kontinuierlich von einem Fachkräfteengpass betroffen. Hier sprechen wir von Sockelengpassberufen.
http://www.bds-news.de/artikelansicht/ar...-betroffen.html
Auf die FETT markierte indirekte Frage geht Herr Werner gar nicht erst ein.
.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Die Arbeitslosenquote von Akademikern liegt in Deutschland seit Jahren zwischen 2% und 3%, dabei in Westdeutschland meist um die 2% oder darunter, in Ostdeutschland etwa bei 4%.
Dies ist doch deutlich weniger als der Durchschnitt, und wenn man die normalen Probleme wie Arbeitslosigkeit wegen Kindern, Krankheit oder vorübergehende Arbeitslosigkeit da berücksichtigt, dann entspricht das nach Meinung mancher Experten einer Vollbeschäftigung.
Jede Geschichte hat vier Seiten. Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich passiert ist.(Bruce Sterling)
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Zitat von joesachse im Beitrag #289
Die Arbeitslosenquote von Akademikern liegt in Deutschland seit Jahren zwischen 2% und 3%, dabei in Westdeutschland meist um die 2% oder darunter, in Ostdeutschland etwa bei 4%.
Dies ist doch deutlich weniger als der Durchschnitt, und wenn man die normalen Probleme wie Arbeitslosigkeit wegen Kindern, Krankheit oder vorübergehende Arbeitslosigkeit da berücksichtigt, dann entspricht das nach Meinung mancher Experten einer Vollbeschäftigung.
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Woran es Fachkräften am meisten mangelt, ist wohl vielfach ein ordentlicher Nettolohn !
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Hier der Link zur Studie, aus der meine Schätzungen und altberlins Zahlen herkommen:
http://statistik.arbeitsagentur.de/Stati...emiker-2013.pdf
Und noch ein Link, der die positiven Aussichten für Akademiker im Stellenmarkt unterstreicht:
http://www.adecco.de/presse/adecco-stell...akademiker.aspx
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Nun ja ...sagen wir mal so...Jahrzehntelang sind Akademiker mehr oder gehätchelt worden...nun ist der Markt gesättigt für bestimmte Akademische Auszeichnungen.
Es gab zu viele Betriebe die sich eben mit Akademische Titel vollsaugte ohne davon wirklich Profitieren zu können. Auch bin ich der Meinung das auch Akademiker
sich durchaus mal mit einen weniger bezahlten Job rumschlagen müssen, der einfach Facharbeiter muss das auch tun. Man muss nicht immer in seinen Fach tätig werden...
man braucht sich ja nur unsere Politiker anschauen, sie haben auch alles etwas anderes gelernt oder auch nicht.....
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Wieso sollen Akademiker weniger bezahlte Jobs machen ?
Denn das ist ja die Systemfrage überhaupt , was einmal mit Menschen von 45 + passiert , die ihren Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben dürfen ? Was wird mit denen ? Von was ernaähren sie ihre Familie , Zahlen ihre Miete , Unterhalt für Ex und Kinder usw.
Warum für weniger arbeiten , wenn es eh nicht zu Leben langt und es einem gleich wieder abgenommen wird ? Da kann ich gleich Privatinsolvenz beantragen und auf eine schmerzlosen Tod hoffen !
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Hansrudi warum ist die Banane krumm....
Warum soll der Akademiker ausgenommen werden, der Arbeiter aber nicht....weniger Jobs weniger nachfrage....ist so.
dem Meister, der Geselle der facharbeiter allgemein geht es nicht anders....Heute braucht man keine Fachverkäuferin
mehr, aber man bildet sie immer noch aus und geht dann her und sucht sich eine ungelernte die das für 450 Euronen macht.
Zahlen aber tu ich den Chef und den Meister was nicht selten ein und die selbe Person ist, aber die Arbeit macht der
Geselle und der Lehrling.....Habe das alles in meinen Berufsleben mitgemacht.....
Natürlich ist das nicht immer gerecht, aber wie soll man das ändern, wenn der Bürger sich in vielen Dingen selber ins
Fleisch schneidet....ich gehe für keinen mehr auf die Straße, es sei den ich Profitiere davon.....die Gesellschaft wollte
Egoisten...bitte jetzt haben sie ihre Egoisten.....und Ihre billigen Knechte.....Was sich zur zeit Wirtschaftlich und
Politisch tut ist eine Folge von allen diese ungerechten Dingen.....wir leisten uns immer noch Dinge, wo ich nur den Kopf
schütteln kann und viele andere tuns auch schon.....es gibt keinen Sozialistischen Kapitalismus auch wenn viele davon träumen.....
den gibt es nur für auserwählte Linke/Rote und Grüne Politiker und der wird von unseren Steuergelder prächtig bedient.
Natürlich auch die schwarzen, nur die machen daraus keinen Hehl das es so ist....
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Richtig , die soziale Marktwirtschaft wurde mit der Wende beendet . Jetzt leben wir im Raubtierkapitalismus , der selbst die Ellenbogengesellschaft abgelöst hat . Wer nicht mehr kann , gehört der Katz !
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Zitat von Hansrudi im Beitrag #296
Richtig , die soziale Marktwirtschaft wurde mit der Wende beendet . Jetzt leben wir im Raubtierkapitalismus , der selbst die Ellenbogengesellschaft abgelöst hat . Wer nicht mehr kann , gehört der Katz !
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Stimmt, Hansrudi, die soziale Marktwirtschaft ist heute tot. Diese Erkenntnis deckt sich mit meinen Ansichten.
Globalisierung, gnadenloser Konkurrenzkampf, Preisdruck und stagnierende Löhne in vielen Branchen sind bestimmend geworden.
Vom einstigen Sozial keine Spur mehr, Ellenbogengesellschaft, wie du richtig bemerkst. Und wenn sich die Gicht meldet, ab
ins Aus.
Almosengeld IV und chancenlos ab bis ins Alter, in die Minirente.
(Deutschland geht es so gut wie nie...) OT Merkel
.
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E.H.
Altberlin, zu dem darfst Du Dir dann noch solche waisen Sprüche anhören, wie, "Warum kommst Du Deiner Eigenverantwortung nicht nach? Solche Klugsch... gibt es ja auch hier im OF. Bei den zeigt sich allerdings auch wie weit deren Horizont reicht.
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Buhli
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Jede Eigenverantwortung stößt mitunter an Grenzen.
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