Die Metaller sind ja beim Streiken auch nicht grade zimperlich. Man könnte ja mal vermuten, dass die DB, nachdem sie ein Privatunternehmen wurde, mit sowas rechnen MUSSTE ! Ein Streik ist auch einfach eine Folge von verfehlter Geschäftspolitik. Leider reicht der Horizont vieler Leute nicht so weit, um das zu erkennen.
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...wann streikt die DB denn mal nicht? Im europäischen Vergleich gilt ja mittlerweile Frankreich, Italien und selbst Griechenland als zuverlässiger als unsere Bahn?
Die ist jetzt schon so teuer, dass sie langfristig Marktanteile an PKWs, Flugzeuge, Busse (sogar Fernbusse dürfen wieder fahren, seit das Bahn-Monopol gebrochen wurde).... die Mitfahrzentralen und betriebliche Fahrgemeinschaften erleben ebenfalls eine Renaissance - dieser ehemalige Kundenstamm muss künftig erstmal wieder gewonnen werden, was nutzt der GDL Traum-Tarifabschlüsse wenn die Kunden scharenweise davonlaufen und bessere Alternativen finden?
Liebe GDL streikt die exmonopolistische Bahn kaputt - dann bleibt in den Medien auch mehr Platz für wichtigeres als dieses nervige Dauerthema!
Stellt Euch vor, es fährt mal 'ne Bahn und keiner sitzt drin? Nach 6 Monaten ist dann die Abschlußfahrt.... tschöööö .... die Bahntrassen kann man auch anders nutzen
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Heute morgen habe ich auf radioeins einen Kommentar eines Stern-Redakteurs gehört. Dabei ging es um die Machtverhältnisse im Aufsichtsrat der DB. Dann habe ich mal gegoogelt und fand diesen Artikel. Darin steht sinngemäß das gleiche, was ich heute morgen gehört habe:
http://www.pankower-allgemeine-zeitung.d...fur-gdl-streik/
Aus dem Artikel:
Auf der Arbeitnehmer-Seite sind ausschließlich Vertreter der DGB-Gewerkschaft EVG zu finden. Die Lokführergewerkschaft GDL ist auf der Arbeitnehmerseite des Aufsichtsrates nicht vertreten. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft nimmt praktisch das Vertretungsmonopol auf Arbeitnehmerseite wahr, ein Zustand, der nur als unheilige Allianz zwischen Politik und DGB bezeichnet werden kann.
Merkel und Gabriel zählen als Politiker auf den mächtigen DGB, und der DGB will seine Macht auf Arbeitnehmerseite nicht teilen. So sorgt ein politisches Machtkartell im Aufsichtsrat der DB AG für die größte Streikursache: die faktische Aussperrung der GDL von der nach dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG ) zustehenden Vertretungsmacht im Aufsichtsrat.
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Wozu muß eine Gewerkschaft in den Aufsichtsrat ? Das ist dann kein Interessenkonflikt ? Von Beitagszahlen den Fußvolk Lohnzurückhaltung einfordern und selber auf jeder Aufsichtsratsparty dabei sein .
Aber das geht ja schon auf den untersten Ebenen so los . Da sollen Leute als BR - Mitglied die Mitarbeiterinteressen vertreten werden und gleichzeitig soll mal als Schichteinteiler die Leute zu Sonderschichten am Ruhetagen auffordern .
Das sind eben alles über Jahrzehnte entstandene und gewachsene Mißverständnisse und alte verkrustete Organisationsstrukturen , die heute gar nicht mehr so schnell von Null auf sofort , beseitigt und korrigiert werden können.
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Wikipedia: Der Aufsichtsrat ist ein Kontrollgremium bei Kapitalgesellschaften und Organisationen.
Macht doch also Sinn, wenn die Gewerkschaften gleich dabei sind.
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So wie damals der Transnet - Hansen ...
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Lieber BesserWessi, wieder mal Äpfel mit Birnen verglichen? Schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Triebfahrze..._in_Deutschland
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Wenn die Aufsichtsratsmitglieder nicht so korrupt sind, wie einst Gebauer und Hartz, dürfte es kaum Interessenkonflikte geben. Es sieht für mich so aus, als ob die anderen Bahngewerkschaftsbosse was zu verlieren haben. Die Geschichte in http://www.nachdenkseiten.de/?p=23772 lässt Platz für so eine Interpretation. Die greifen Weselsky nämlich auch an. Nur nicht so laut wie die Bahnchefs selbst.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Na mal sehen, ob heute ab 1800Uhr die Züge wieder rollen.
Wer sagt: „Hier herrscht Freiheit“, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht!
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Das ist relativ kompliziert und dauert auch wieder seine Zeit das ganze Personal wieder einzutakten , zu verknüpfen und in ihre Umläufe zu bringen . Schichtlängen ,- übergänge , Lenk- (Fahr-) und Ruhezeiten sind zu beachten usw. Das wird also alles etwas andauern .
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So werde ich diese Nacht mein möglichstes tun,
um die von Köln morgen früh ausgehenden Fernzüge
ordnungsgemäß ins Rennen zu schicken.
Vorbeugen ist besser als nach hinten fallen.
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Es ist einfach nur Lächerlich was hier passiert...das ist Kleinkram ...wie wäre es mal mit dem Thema " Luxenburg und dem Bock den man zum Gärtner ( Junker ) gemacht hat.....
Wenn ich zum Beispiel mir bei Banken Geld geliehen hätte und würde es nicht zurück zahlen, weil ich nie die Absicht gehabt hätte, würde jeder Richter mir bescheinigen
das ich Höchst kriminell Aktiv bin und dafür sehr, sehr lange im Bunker müsste....ja ,ja Politiker muss man sein.....
Und Hier regt man sich auf für ein Paar Cent mehr Lohn und Arbeitnehmer -Rechte
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Wobei ich behaupte, saß die Idee der GDL, die Arbeitnehmerschaft
in Fahrpersonal und übrige ( minderwertige , weil in der anderen, als behindert
definierten Gewerkschaft organisierten ) Eisenbahner zu spalten,
unseren Vorturnern ganz gut in den Kram passt.
Teile und herrsche, das ist nicht neu.
Vorbeugen ist besser als nach hinten fallen.
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Das dürfte hier rein passen. http://www.nachdenkseiten.de/?p=24265 Wenn es dem Esel zu gut geht, oder das Opium Geld das Gehirn vernebelt.
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Buhli
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Na wo kommen wir dahin, wenn das Geld nicht für teure Luxus Hotels verprasst wird ?? Vielleicht noch die eigene Belegschaft bezahlen ??!! Oder etwa noch Arbeitsplätze schaffen, um die Burnout-Gefährdeten zu unterstützen, die dann Patient beim eigenen Arbeitgeber werden ...
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