Zitat von altberlin im Beitrag #179
Was die Gewinnbeteiligungen bei einigen Automobilherstellern betrifft : Mir scheint, dieser Industriezweig ist der Vatikan des kleinen Mannes, dasAuto dabei der Altar. Wie schnell das alles aber bergab gehen kann, hat die Krise 2008 gezeigt. Die Automobilindustrie spiegelt nicht die Gesamtsituation in Deutschland wieder, sondern hat eine Sonderstellung auf Grund noch funktionierenderExporte.Somit ist das für mich kein leuchtendes Beispiel für allgemeine Mitarbeiterbeteiligung am Gewinn des Unternehmens, sondern die Ausnahme.
Jede Geschichte hat vier Seiten. Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich passiert ist.(Bruce Sterling)
Beiträge: | 6.721 |
Registriert am: | 16.07.2006 |
An Hand der Zentralisierung der Auto-Industrie wie zum Beispiel VW sieht man doch das was hier schiefläuft auf dauer.
hallo Joesachse...wach auf.Glaubst du wirklich, das dies auf dauer gut geht.......Schau dir die Auto-industrie in
Amerika an, die glaubten auch einst sie wären unschlagbar....
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
Beiträge: | 8.010 |
Registriert am: | 11.09.2009 |
Hallo Delta, ich bin davon überzeugt, dass die Zeit des Kapitalismus abgelaufen ist und dass dieses Gesellschaftmodell (und damit natürlich auch dieses Wirtschaftmodell) die Probleme der Zukunft nicht lösen kann. Ich sehe nur noch kein umfassendes Modell für die Zukunft, vor allem, nachdem Sozialismus/Kommunismus versagt haben. Ich sehe auch in Zukunft nur ein Modell als funktionsfähig an, in dem gesellschaftliche Verantwortung immer gepaart ist mit persönlicher Verantwortung des Einzelnen, verbunden mit persönlicher Freiheit des Einzelnen.
Wir hatten ja schon spannende Ansätze dazu hier: Zukunft des Kapitalismus?
Dass sollte eine Antwort auf deine Frage sein, ob das auf Dauer gut geht. In unserer schnellebigen Zeit mit dieser rasanten Entwicklung von Wissenschaft und Technik und unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingen gibt es NICHTS, was auf Dauer unverändert funktionieren wird.
Jede Geschichte hat vier Seiten. Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich passiert ist.(Bruce Sterling)
Beiträge: | 6.721 |
Registriert am: | 16.07.2006 |
Problem bei der ach so funktionierenden Autoindustrie ist doch aber, sie produziert immer weniger für den Binnenmarkt. Die Preise des
Endprodukts Auto sind bei deutschen Wagen einfach zu hoch. Nicht von ungefähr fahren im Osten sowieso und im Westen zunehmend Importe
aus Asien und Osteuropa, Hyundai, KIA und Dacia sind eindeutige Beweise, selbst hier in BW.
Opel wird sowieso gemieden, obwohl die Qualität ok ist, VW schwebt über Wolken, weil der Konzern seine Vormachtstellung immer weiter
ausbaut. Ob das am Ende der Idealfall ist, wird sich zeigen, sollten die Märkte außerhalb Europas schwächeln, siehts schlecht aus.
Und dann kommt der Knall für die MA, schlagartig weniger Geld und so mancher Traum wird zum Albtraum.
Mercedes, BMW oder Audi sind keine "Volksautos", Porsche schon gar nicht, sondern eher für Besserverdienende, die aber wiederum auch davon
abhängig sind, wie es der Arbeiterschaft geht. Das sollte nicht vergessen werden.
Aber dank der berühmt-berüchtigten Einkommensschere steigen bei Porsche die Gewinne rasant. Ob das auch so bleiben wird, wenn der Autoabsatz, wie von
Fachleuten bereits prognostiziert, weiter sinken wird ?
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Zitat von altberlin im Beitrag #184
Problem bei der ach so funktionierenden Autoindustrie ist doch aber, sie produziert immer weniger für den Binnenmarkt.
Jede Geschichte hat vier Seiten. Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich passiert ist.(Bruce Sterling)
Beiträge: | 6.721 |
Registriert am: | 16.07.2006 |
Zitat von joesachse im Beitrag #176Tun sie nicht!!
Hier im Forum wurde immer wieder darüber diskutiert, dass die Unternehmer sich auf Kosten der Arbeitnehmer bereichern. Jetzt kommen hier Nachrichten, dass die Unternehmer der Automobilindustrie die Mitarbeiter ordentlich am Gewinn beteiligen....
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir.
Konrad Lorenz
Beiträge: | 3.507 |
Registriert am: | 23.03.2008 |
Das ist tatsächlich eines der größten Probleme unserer Gesellschaft: Die zunehmende Individualisierung. Ich sehe das allerdings als etwas Grundlegendes an. In unserer Gesellschaft sind die Abhängigkeiten voneinander immer geringer. Währen früher Genossenschaften, Dorfgemeinschaften, Belegschaften, Familien Gruppen waren, bei denen gemeinsame Interessen und gemeinsame Ziele überwogen und oft nur durch konsequentes gemeinsames Handeln Ziele erreicht werden konnten, ist dies heute für den Einzelnen scheinbar nicht mehr so. Es gibt keinerlei äußeren Druck und keinerlei Regeln, die solche Gemeinschaft fördern oder gar fordern bzw. bedingen. Dies zieht sich durch alle Bereiche der Gesellschaft, vom Hartz4-Empfänger, der sich in der sozialen Hängematte eingerichtet hat über korrumpierte Gewerkschafter bis hin zu asozialen Unternehmern.
Ich sehe in unserer Gesellschaft keine Entwicklungen, die dies ändern. Ich sehe die Tendenz, gemeinsam gegen etwas zu sein (was beim Unvermögen der Politik nicht verwunderlich ist), aber keine Tendenz, dass immer mehr Menschen gemeinsam für etwas sind.
Jede Geschichte hat vier Seiten. Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich passiert ist.(Bruce Sterling)
Beiträge: | 6.721 |
Registriert am: | 16.07.2006 |
Gut, joesachse, dann haben die Berichterstatter vom Genfer Autosalon gelogen.
Zulassungszahlen besagen gar nichts zum Binnenmarkt, den ich definiere als Verkaufsmarkt für die Bevölkerung.
Ich zähle nicht dazu die Leasingflotten der Vermieter, der Unternehmen, der Behörden,des Bundes und der Länder, die nämlich
auf Grund der Stückzahlen dann für den Normalkunden nicht nachzuvollziehende Mengenrabatte erhalten.
Wie anders ist es sonst zu erklären, das man in BW (Stuttgart)sogar Porsche-Cayenne als Notarztwagen fährt und im Streifendienst E-Klasse.
Von solchen hochwertigen Fahrzeugen träumen andere BL, und es kann sicher nicht am Preis liegen, denn gespart werden muß überall.
Da reichen auch VW Golf, Passat oder Opel Corsa.
Die Idee, das ein Porsche in der Innenstadt schneller ist als ein preiswerteres Fahrzeug, würde ich ins Reich der Fabeln verbannen.
Aber genau das ist das Einsatzgebiet. Also wurde er fast verschenkt.
.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Zitat
Ich sehe die Tendenz, gemeinsam gegen etwas zu sein (was beim Unvermögen der Politik nicht verwunderlich ist), aber keine Tendenz, dass immer
mehr Menschen gemeinsam für etwas sind.
Darauf wird doch von den Regierenden ganz bewußt auch kein Wert gelegt, vielleicht (warscheinlich) sogar dagegen gearbeitet. Mit Politik kamm so
herrlich manipuliert werden. Ein Häppchen hier, ein Häppchen dort, alle sind beruhigt, aber keiner so richtig satt. Doch fürs Erste reichts.
Einigkeit macht stark, eine ganz alte Weisheit, aber wer will schon eine einige Arbeitnehmerschaft ?
.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Wahrscheinlich setze ich mich mal wieder in die Nessel, aber sind wir nicht selber schuld, in dem wir ihnen in die Hand spielen...
wir lassen uns einreden das Multi-Multi und Globalisierung für uns gut ist...mal ehrlich ist das wirklich so..........oder ist
es nicht so, das in diesen Dunstkreis der Politik und Wirtschaft sie ihre Schmutzigen Geschäfte besser betreiben können. Wie
oben bereits darauf hingewiesen und auch von mir schon öfters erwähnt ...welche große Firme produziert wirklich alles hier in
Deutschland um berechtigt dafür die hohen preise hier in Deutschland zu fordern. Es sind nicht nur die Autofirmen sondern
auch Chemiekonzerne, Bekleidungs-Industrie, Lederwaren-Industrie sofern man noch von Industrie reden kann. die Todgewirtschaftet
Eletronik-Industrie und, und, und. Einst auf den Weltmärkten verschleudert mit Dumpingpreise um dort Zukunftsmärkte zu erschlissen
und den heimischen Markt an die Wand gedrückt vor lauter Wachstumsgier. Viele konnten da nicht mithalten und haben aufgegeben,
andere wurden zu Nischenfüller und müssen sich ständig neu erfinden um über die Runden zu kommen. Dabei muß der Heimische Bürger
sich beschimpfen lassen das er Ware kauft die unter Unwürdigen bedienungen entstanden sind. Ich kaufe mir meine Hemden bei Aldi, Lidl
und co für 9.90 euro , weil mehr ist nicht mehr drin. das sind auch 20.00 deutsche Mark... Unwürdig ist, was hier seit der
Mauertöffnung für viele abläuft. Multi-kulti hat die Einigkeit eher zerstört und das Soziale gefüge alle mal.
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
Beiträge: | 8.010 |
Registriert am: | 11.09.2009 |
Na altberlin, zurück aus HR und schon wieder am Weinen? Schlechtes Wetter gewesen?
Zitat
Ich finde es langsam etwas überheblich und absolut überflüssig, stets und ständig über Personen herzuziehen, die finanziell leider nicht mehr
so gut gestellt sind wie andere, die in der Blüte ihrer beruflichen Existenz stehen.
Ich finde es langsam etwas überheblich und absolut überflüssig, wenn man ständig über seine Finanzen jammert, obwohl man über dieses Forum der Internetwelt bereits mitgeteilt hat, das man über fast 1.000 € Rente monatl. verfügt. Das einem das vorzeitige Ausscheiden aus dem Arbeitsleben mit der nicht unerklecklichen Summe von 100.000 € versüßt wurde. Das man beiläufig erwähnt, das man eine zusätzliche Betriebsrente erhält. Das die Holde nach Jahrzehnten im ÖD irgendwo bei E 10 und der höchsten Leistungsstufe angekommen sein dürfte. Das man eine Immobilie im wohlhabenden Bayern sein Eigen nennt. Wenn eine solche Person, den ganzen Tag nix anderes zu tun hat als zu weinen und nach immer mehr und mehr zu schreien, dann halte ich das für überflüssig und arrogant demjenigen gegenüber, der Tag für Tag im Schweiße seines Angesichts für einen Lohn knapp überhalb der Armutsgrenze schuften muß!
Schönen Abend noch,
micha
Beiträge: | 4.274 |
Registriert am: | 08.08.2009 |
Ach delta, wer so bemitleidenswert arm ist wie du, sollte nicht anderen, denen es auch nicht viel besser geht, alles neiden.
Es sind ja nicht nur die Politiker, die an allem Schuld sein sollen, du bist auch gegen Harz4-Empfänger, Ausländer, Schwule, Umwelterhaltung, Eisbären...... Du interessiertst dich nur für dich und alle anderen sollen sich auch für dich interessieren. So läuft das aber nicht!
Du mußt einfach einsehen, daß umgekehrt du als armer Schlucker mit deinen Geldsorgen, den vielen, vielen hart arbeitenden Menschen, denen es logischerweise weit besser geht, auch egal bist. Du bekommst doch bald eine fette Rentenerhöhung geschenkt, also ich finde, daß reicht. Ich könnte wetten, irgendwo in deiner Nähe gibt es auch eine Tafel oder Suppenküche -- also jammere nicht. Erfrieren oder verhungern muß hier niemand.
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir.
Konrad Lorenz
Beiträge: | 3.507 |
Registriert am: | 23.03.2008 |
Zitat von michaka13 im Beitrag #191
Na altberlin, zurück aus HR und schon wieder am Weinen? Schlechtes Wetter gewesen?
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Dieser Blösinn macht auch Sprachlos
Wo hast du denn diese Info her E 10.... das bekommen Akademiker und die fangen nicht bei E 10 an, sondern weiter unten. Also schon mal purer Blödsinn den du da bringst.
da du ja so schlau bist, was glaubst du wie viel sich der Staat von den 100000 geholt hat.......du Schlaumaier und eine Immobilie im reichen Bayern ist nicht mehr wert
als sonst Irgendwo...es hängt wie überall vom Zustand und Standort ab......Ich werde 70 Jhare alt bis sie bezahlt ist und dann fangen die Sanierungen an.
Von welcher fetten Rente sprichst du Kehrwoche.....und für die Hartz4 Empfänger bin ich nicht verantwortlich, das ist Schröders Werk gewesen mit dem Einvernehmen der
Etablierten parteien. Es geht auch nicht um Geldsorgen als solches, sondern das die Kosten davon laufen. Ein Selbstständiger kann schon mal eine Handwerkststunde unter
den Tisch fallen lassen. Das können weder Renter noch Arbeitnehmer geschweige Hartzempfänger.......
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
Beiträge: | 8.010 |
Registriert am: | 11.09.2009 |
altberlin schrieb:
Zitat
Auch hat wohl jeder gewisse Vorstellungen, wie es im Alter mal werden soll.
Das, mein lieber altberlin, ist ein wichtiger Satz. Was erwartet der Einzelne im Alter? Und genau hier ist der Knackpunkt. Manche erwarten zuviel, haben völlig unrealistische Vorstellungen. Und sind dann enttäuscht, wenn es nicht so klappt wie sie sich das vorstellen. Will ich im Alter einen gewissen Luxus geniesen, mehr als andere an materiellen Dingen besitzen, dann muß ich auch was dafür tun. Aber anstatt sich selbst zu kümmern, schreit man lieber nach Papa Staat. Einfach mal selber die Verantwortung fürs eigene Leben übernehmen, damit scheinen viele überfordert zu sein.
Weißt Du was ich vom Alter erwarte? Ich möchte in der Sonne auf der Terasse meines kleinen Häuschens sitzen, um mich ein paar Hunde, Katzen und Hühner. Meinen kleinen Garten bewirtschaften. Und einfach nichts weiter tun! Dafür hab ich bereits Mitte der Neunziger mein Grundstück an der Algarve gekauft. Nur das kleine Häuschen drauf fehlt noch. Als ich damals dieses Land erworben habe, hat man mich ausgelacht. Was willste mit so nem Riesen Grundstück? Ist doch eh nur Acker. Kostet nur und bringt nix. Und und und. Von den selben Leuten muß ich mir heute anhören, ooh Du hasts gut. Hast nen Riesen Grundstück in Portugal. Muß doch ein Vermögen wert sein heute. Und und und! Schon seltsam das ganze. Erst wird man als Trottel hingestellt, weil man bereits mit Mitte Zwanzig fürs Alter vorsorgt. Und heute ist man der, der einfach nur Glück hatte. Nur hat das ganze nichts mit Glück zu tun, sondern mit Lebensplanung!
Da meine Erwartungen ans Alter recht bescheiden sind, werde ich auch nicht enttäuscht sein, wenns nicht für mehr reicht. Ich werde keinen Grund zum Jammern haben und muß auch keine Internetforen vollheulen wie ungerecht die Welt ist. Seit fast 20 Jahren ist meine Lebensplanung darauf ausgelegt, mir genau das was ich mir vorstelle, zu verwirklichen. Und genau das werde ich durchziehen.
Schönen Abend noch,
micha
Beiträge: | 4.274 |
Registriert am: | 08.08.2009 |
Dieses Forum möchte Menschen zusammenführen, Aufklärungsarbeit leisten und ein gesamtdeutsches Gefühl fördern.
Wer uns unterstellt "wir trauern alten Zeiten hinterher", hat die Mission der Community leider nicht verstanden.
Wir verzichten auf übertriebene Ostalgie und freuen uns über neue Meinungen aus Ost & West und Nord & Süd.
Startseite  |   Die Idee  |   Die Geschichte des Forums  |   Die Regeln   
![]() | Forum Software von Xobor.de Einfach ein Forum erstellen |