delta, habe mal versucht, die Zitae zu reparieren.
Ansonsten stelle ich fest, dass wir uns offensichtlich wieder mal nicht verstehen.
Deswegen versuche ich nochmal, das deutlich zu machen:
Es gibt nicht eine Wertevorstellung, sondern verschiedene Wertevorstellungen in der Gesellschaft. Der Politiker kann selbst nur eine Wertevorstellung haben, muss aber viele unter einen Hut bringen (oder alternativ seine Werte durchsetzen, dann aber immer gegen Teile der Gesellschaft, die diese nicht teilen).
Wieso unterstellst Du mir wieder, dass ich alle Hartz4-Empfänger in eine Topf werfe. Das mache ich nicht, genau so wenig, wie ich alle Unternehmer in einen Topf werfe. Da interpretierst Du hier irgendwas hinein, was ich so nicht geschrieben habe. Ich habe lediglich zwei sehr entgegengesetzte Wertevorstellungen aufgezeigt. Genau so wenig habe ich Dir dort etwas unterstellt
Delta, das Prinzip des "Leben und leben lassen" erlebe ich hier in weiten Bereichen des Mittelstandes im Ländle. Das hat mich auch davon abgehalten, mir jemals in eine Großunternehmen eine Stelle zu suchen, obwohl die besser bezahlt werden. Hie gibt es eine Menge Leute, denen ihre Arbeit Spaß macht und die für gutes Geld ihren Job mit Engagement machen. Genau das ist doch die Stärke der mittelständischen Unternehmen, da stehen oft die Eigentümer und Unternehmer mit der Arbeitern und Angestellten in direktem Gespräch, währen im Großunternehmen anonyme Fondsgesellschaften und Banken mit genau so anonymen Gewerkschaftern reden.
Zitat
Man kann das aber auch noch anders sehen....jeder Politiker muß nicht vom Fach als solches sein, aber
er sollte sich mit Leuten umgeben die Seriös und fachlich Kompetent sein. Stattdessen wird Spezel und Lobbyarbeit geleistet.
Der erste Satz ist eine interessante Erkenntnis von Dir. Für Abgeordnet in Parlamenten stimme ich Dir vollkommen zu. Bei Politikern wie Ministern sehe ich das schon wieder anders. Bei uns im Ländle ist jetzt die Kultusministerin zurückgetreten worden. Dies geschah aus meiner Sicht völlig zu Recht, denn die hatte von Bildungspolitik und Schulwesen keinen blassen Schimmer...
Jemand, der von einem Fachbereich gar keine Ahnung hat, wird nur selten ein guter Minister sein können.
PS: Bitte entschuldige meine etwas polemische Art im letzten Beitrag.
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Joe, du machst es dir etwas zu leicht, obwohl es zu guten Teilen stimmt, was du schreibst. Es ist aber zu ungenau! Wenn Dinge dem Vorgesetzten/Ministerium/Minister/Oberboss gesagt werden, welche nicht schmecken, so besteht die Gefahr, daß der Geldtopf/Fressnapf entzogen wird, aus dem der etwas sagende, sein Brot bekommt. Von meiner, inzwischen komplett verstorbenen Verwandtschaft weiß ich, daß dies die Hauptursache des Unterganges des 3. Reiches war. Die Offiziere/Generale vorn wussten, wie der Hase läuft. Aber extrem oft wurde nicht, im OKW, auf sie gehört. So ist es doch auch bei unserem Ex-Laden gewesen. Wir, inzwischen vom Volkssturm, wissen es doch zu genau. Und so ist es doch auch heute, je besser der Fressnapf ist/sein könnte, um so mehr Wölfe/Hyänen/Aasgeier/Fliegen, kreisen um ihn. Der schnellste/skrupelloseste/härteste greift als erster an und gewinnt für gewöhnlich. Bestes Beispiel, die Grünen. Die sind zu blöd zum geradeaus laufen und auf´s Scheißhaus rennen (da kacken sie sich noch auf dem Weg dahin ein), aber hurra schreien im Kriegspielen.
Wer sind die besten Fälscher der Welt, die Medien! Wer das alles glaubt, was alles so da drin steht und gesagt wird, (Presse, Rundfunk, Fernsehen, Internet), dem ist nicht zu helfen!
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Joesachse ...du bist ein Hoffnungsloser Fall und polemisch willste auch noch werden...
also mal Butter bei den Fischen...was ist da so schwer zu verstehen. Selbstverständlich
gibt es unterschiedliche Wertevorstellungen, aber hier geht es um Grundsätzliche Einstellungen
zum Gesellschaftliche Leben mit all seine Varianten. Was aber heute abläuft ist nur als
Kaos zu bezeichnen. Um einen Staat zu lenken, braucht es eine Richtlinie für alle und die ist
nicht mehr gegeben. Jeder legt es aus wie er es braucht ob das nun der Privatmann ist oder
der Staat. Wenn aber der Staat/ Volksvertreter dies vorlebt, kann es nicht funktionieren
das Zusammenspiel einer Gesellschaft. Eine jede Gesellschaft braucht einen Grundkonsens und
dieser ist nicht mehr gegeben. Ein Unternehmen was keinen Grundkonsens hat, ist zum scheitern
verurteilt. Bei Staat dauert das natürlich viel, viel länger und das ist das problem, weil es
so schleichend ist, das es der Masse nicht mehr auffällt. Die Grünen sind das beste Beispiel.
Wenn man noch weis, für was Sie einst angetreten sind, so muß man sich mehr als wundern, was
aus dieser Partei geworden ist. Natürlich gilt das auch für die anderen Etablierten Parteien.
Eine Wertevorstellung in der Gesellschaft darf man nicht mit dem Wert einer Ware vergleichen,
sie sollte nicht verhandelbar sein.
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Welche Partei ist denn überhaupt noch wählbar? Früher hatten die Politiker noch einen Bezug zur Praxis. Will damit sagen, dass sie den Auftrag als Volksvertreter noch ernst nahmen. Nunmehr reicht es schon, sofern man den Radioinformationen glauben darf, wenn zum Beispiel die Grünen in Hannovers Kneipen noch um Wählerstimmen buhlen *örks*.
Ja, manchmal ist es eben wichtig, seine Standfestigkeit zu zeigen. Sei es auch nur für Bio-Bier - und Korn aus biologischem Anbau.
Die Verfallzeit der politischen Aussage (so mein persönlicher Eindruck), die im Wahlkampf noch hehres Ziel war, verliert spätestens nach den bekanntgegebenen Wahlergebnissen in den Abendprogrammen an Wert.
Im Wahlkampf wird sinngemäss jedes Schwein durchs Dorf getrieben, nur um Stimmen für sich und seine politische Karriere zu sammeln. Hat man es einmal geschafft, verschwinden plötzlich die vorher gesetzten Ziele meist im Orkus.
Wer will es denn z.B. einem armen Juristen ohne Klientel verwehren, sein sicheres Einkommen als Politiker zu verdienen?
Populistische Wahlversprechungen haben Hochkonjuktur. Egal was es den Steuerzahler kostet. Ob die Wahlkandidaten auch manchmal darüber nachdenken, welchen Quark sie erzählen?
Ein endloses Thema.
Bei der morgigen Wahl erlebt die FDP wohlmöglich ein Desaster - Herrn Brüderle sei Dank :-)
Hab mich mit ner Kollegin unterhalten und die meinte, es müsste mal eine jüngere Person so um die 30 Kanzler werden, die auch aus der Mitte der Gesellschaft kommt. Müssen es denn immer Studierte oder Leute mit Einfluss sein bzw. Günstlinge irgendwelcher Lobbys oder Gruppen ??
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Smithieeeeeeeeeeeeeeeee, Smithieeeeeeeeeeeeeeeeeeeee, Smithieeeeeeeeeeeeeeeeeeee Wäh********* Smithieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee
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Nicht unbedingt - aber ich würde mir viele Feinde machen ... besonders bei den Besserverdienenden, den Privilegierten, den Bossen. NEIN, ich bin kein Kommunist.
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Zitat von Smithie23 im Beitrag #126
Hab mich mit ner Kollegin unterhalten und die meinte, es müsste mal eine jüngere Person so um die 30 Kanzler werden, die auch aus der Mitte der Gesellschaft kommt. Müssen es denn immer Studierte oder Leute mit Einfluss sein bzw. Günstlinge irgendwelcher Lobbys oder Gruppen ??
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Wer brauchr denn mit über 80 noch ein neues Hüftgelenk? Da geht sicher auch das vom Vorbesitzer!
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Smithie, irgendjemand muss den Kanzler ja wählen, oder genauer, muss die Abgeordneten wählen, die den Kanzler dann wählen. Und jeder, der dies tut, erwartete, dass dann seine Interessen durchgesetzt werden. Und damit sind wir automatisch bei einem Lobbyismus.
Und wenn ich mir die jüngeren Minister der letzten Jahre ansehe, dann lassen mich deren Leistungen eher argumentieren, dass eine gewisse Lebenserfahrung und auch berufliche Erfahrung bei diesen Aufgaben eher von Vorteil ist.
Und noch ein paar Anmerkungen zu den Diskussionen hier:
Meistens, wenn hier die "Interessen des Volkes" erwähnt werden, versteht der Schreiber darunter seine eigenen Interessen und ignoriert, dass es im Volk auch eine Menge Leute gibt, die vielleicht andere Interessen haben. Junge haben andere Interessen als Alte, Akademiker haben andere Interessen als Leute ohne Schulabschluss, Frauen haben andere Interessen als Männer.
Insofern äußern sich die "Interessenvertreter des deutschen Volkes" hier im Forum oft genau so, wie es Politiker tun.
Und wenn es in einigen Fragen durchaus einen breiten Konsens über alle Schichten im Volke gibt, welche Ziele verfolgt werden müssen, dann gibt es meistens immer doch Diskussionen über die verschiedenen Wege, die zum Ziel führen. Und da sind die Politiker durchaus der Ansicht, das Richtige zu tun, während die Experten hier im Forum anderer Ansicht sind (aber die nur sehr selten auch sachlich begründen können, die Äußerungen erfolgen dann meist aus politischem Instinkt heraus und nicht aus fundierter Sachkenntnis, also wieder genau so, wie es auch Politiker tun).
Ich bitte um Entschuldigung, dass ich den Smalltalk unterbreche
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Weil wir gerade bei Wahlkampf sind, folgender Artikel beschreibt das ganze Gezerre um Macht und Sieg recht anschaulich.
http://www.rp-online.de/politik/deutschl...-wahl-1.3140293
Egal, wie die Wahl in Hannover ausgeht, das Schmierentheater geht weiter, es ist Postengeschacher, einen klaren Willen, für das deutsche Volk,
für die Anliegen ALLER Bürger Lösungen zu finden, ist für mich nicht erkennbar.
Die vergangenen Jahre haben das bewiesen. Und wie Joesachse richtig bemerkt, es gibt verschiedene Interessengruppen. Das haben die Regierenden
jedoch vergessen, denn positive Ergebnisse sind meist den Besserverdienern vorbehalten.
Stichworte sind hier prekäre Beschäftigungsverhältnisse oder noch immer ausstehende Steuerreform.
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E.H.
Wahlkampf , erst mal müssen wir den Winterkampf gewinnen !
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Ich erkenne ich Deutschland kein Anliegen ALLER Bürger...
Oder nur ganz ganz wenige...
Die Regierenden sind doch genau deshalb gewählt worden. Es gibt doch auch Parteien, die die Besserverdienenden schröpfen und die Reichen enteignen wollen, nur wählen die zu wenige.
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