delta schrieb:
Zitat
Ich würde sagen, befrag mich zu einen gewissen punkt und ich geb dir Antwort darauf.
pauschal einfach die frage zu stellen was würdet ihr ändern wollen, ist doch keine Frage zu den vielen problemen die wir im Lande haben.
Aber eine Frage will ich dir trotzdem und Joesachse beantworten, wiel es immer noch ein problem ist und auch immer noch sehr Aktuell ist.
Thema Schulbildung.
Ich hab Dich gefragt. Und zwar nicht pauschal, sondern zu einem gewissen Punkt. Die Frage lautete:
Zitat
Also, jeder der sich hier beschwert über das Wegwerfen von Lebensmitteln - bitte einen Lösungsvorschlag präsentieren und nicht nur meckern!
Extra für Dich versuche ich es anders zu formulieren: Was würdest Du (delta) tun, um zu verhindern das Jahr für Jahr tonnenweise Lebensmittel im Müll landen???
Du mußt mir keine Fragen zur Schulbildung beantworten. Denn erstens habe ich nicht gefragt, keine Frage = keine Antwort ! Und zweitens interessiert mich dieses Thema im Moment nicht sonderlich!
Gruß, micha
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bin zwar nicht delta, aber mal anstreben, das zu tun, was jeder haushalt tut wenn der apfel, tomaten, die banane (asche auf mein haupt, ich habe heute früh auch 2 total vermatschte bananen aus unseren wanderrucksack entsorgt )kurz vorm verfallsdatum stehen, das zeug konserventauglich haltbar weiterverarbeiten, was weiss ich apfelmus kochen, trockenobst herstellen, saft machen, tomatenpüree et. meinetwegen äppelwoi machen... meine hausfrauendenke. dann gen hungergebiete verschicken. hier werden riesige "rettungsschirme" für "notleidende" staaten geschnürt, dann sollten solche aktion doch ein "klacks" sein, das andere wo zu wenig zu essen ist, denen was gebracht wird aus den überflussregionen, die obst/gemüsebauern da mal sich kurzschliessen könnten mit konservenfirmen, das das zeug haltbar gemacht wird. aufbauhilfe leisten für werke in afrika das die selber genug haltbare konserven für hungernöte herstellen könnten, das ganze für evt. notfälle bevorraten, das sie was zu esen haben, wernns mal wieder ne dürre gibt, aus eben der europ. überproduktion. klingt jetzt ein wenig nach "jungpionier timurundseintrupp menthalität", ich weiss.
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"Timur und sein Trupp" ein Lieblingsbuch von mir als Kind. Deine Vorschläge sind klasse, Kalteschnauze. Vor allem was die Hungergebiete in Afrika betrifft. Leider nur großer logistischer Aufwand und welcher Firmeninhaber kann und will das leisten? Die Transporte müssten zum Nulltarif gemacht werden. Leider, leider ........................... ohne Moos nichts los. Kein Milliardär wird die Kosten von seinem Reichtum begleichen wollen.
Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen.
Jean-Paul Sartre
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Ein weiteres Problem ist, das nicht jeder Hungernde auch jedes Essen annimmt. Tradition, Religion und Geschmäcker spielen eine große Rolle.
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naja äppelwoi brauchen ja die moslems nicht zu trinken tschuldigung, obst und gemüse is(s)t ja wohl "kulturkreisunabhängig", kannst das ganze ja geschmacklich anpassen. in europa findeste da garantiert genügend "testverkoster" mit entsprechenden migrationshintergrund, die dir da mit rat und tat zur seite stehen könnten.... beim chinesen in spanien schmeckt das essen auch anders wie beim deutschen chinesen, vom "original" ganz zu schweigen.
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@kalteschnauze, das mit den verschiedenen Chinaküchenrichtungen haben mir die Chinesen auch schon mal zum Besten gegeben. "Mit chinesischer Küche hat das was in Europa passiert, nicht viel zu tun." So die Worte von zwei China-Restaurantinhabern in Filderstadt. Beide aus Vietnam. Der eine macht allerdings Vietnamesische Küche und nebenher Chinesische. Haben wir nicht in unserem westlichen Nachbarland erfahrene Gemüse- oder andere Früchtezüchter, die sich mit Geschmacksvariationen von ein und derselben Frucht gut auskennen?
Für jede Glaubensrichtung was dabei.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Chinesisch, thailändisch, indisch, etc. ist so eine Sache für sich...
Am Tisch schmeckt es - aber wie es in der Küche aussieht und wie mit den Nahrungsmitteln "umgegangen" wird ist eine "Sache" für sich.
Ich tue mir das nicht mehr an - das Essen bezeichne ich immer als "Magentest". Wer danach nicht kotzt und kackt hat es "vertragen"...
Im Anhang Handybilder - aufgenommen morgens um ca. 8.30 Uhr - das was da "rumfährt" gab es mittags zu essen für teure "Euronen".
Ist doch alles OK, keine Schaben, kein Katzenkot, also dann guten Appetit.
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Zitat von altberlin
keine Schaben
Die haben in einem Chinarestaurant keine Chance, die gibt es fritiert als Vorspeise.
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Da sieht man wieder mal das leihen von was Reden/Schreiben wovon Sie nix verstehen
Wie ihr sicher gelesen habt bin in in mit diese Branche gross geworden und sage euch einfach eins........deso grösser und gestopfter ein Haus/Restaurant ist deso chaotischer sieht es hintendurch aus. Kleine Fam.Betriebe ist nach wie vor die beste Adresse und die Plasikeimer haben absolut 0 Ausagekraft. Wenn ihr wüsstet was ihr aus der Tiefkühltruhe vorallem beim Angebot für ein Schrott kauft den würde ich nicht mal den Hund verfüttern infern ich hätte ein
Wenn ich Essen gehe bevorzuge gerade ich mal Thai oder Indisch ich mag es einfach gut gewürzt wie auch im Leben!!! Chinafood habe ich auch meine Mühe ist mir zu ölig und masstig!! Wer die möglichkeit hat mal orginal Vietnam Food zu probieren
stinkt zwar extrem wenn Sie es kochen aber
Das beste von allen Küche für mich ist creolisch
Leider habe ich Hier wie auch in D kein Restaurant gefunden wo Sie es Top machen
Schade ist Bummi nicht mehr unter uns er als Koch in I könnte da einiges zum besten geben wo ihr ko.. würdet!!!
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Ich glaube schon, was Schmackes da an Fotos reingestellt hat. Allerdings gilt das sicher für alle Restaurants.
Man sieht ja nicht wie das Essen hergestellt wird, ob die Köche nach dem Toilettengang die Hände wuschen, ob da eine/r seine langen fettigen Haare mit in die Pfanne hängen lasst, ob sich grade einer mit 'ner Gabel den Schuppenkopf kratzt oder in die Pfanne niest oder gar eine Aule in die Suppe spuckt. Zum Glück für die Restaurants sieht der Gast nicht, was sich wirklich in den Küchen abspielt. Sie müssten dann schließen, zumindestens ein großer Teil von ihnen.
Ja, Peppe, Bummi fehlt mir auch sehr. Er kommt ja auch nicht mehr nach nebenan, weil wir in seinen Augen irgenwie Nazis sind, weil wir nicht alle seine kommunistischen Meinungen teilen. Er hat uns auch nicht mitgeteilt, wann im August diese Dokumentation über diese Restaurantkette im Fernsehen kommt bzw. kam. Dennoch werde ich alle seine Ratschläge über Kochen, Braten, Backen usw. hüten wie einen Augapfel. Vieles davon kann man für sich selbst verwerten. Diese Beiträge waren wirklich eine wunderbare Bereicherung in unserem Kochstrang. Ich mochte ihn trotz allem.
Mal zum Thema zurück. Mir kommt weder China-Essen noch anderes asiatische Gedöhns auf den Tisch und in so ein Restaurant will ich auch nicht gehen. War zu unserem Abteilungsweihnachtsessen im letzten Jahr. Sie hatten ein China-Restaurant ausgesucht. Hatte mein Veto eingelegt. Es nützte nur nichts, denn meine Kollegen sehen immer nur die Preise. Billig und möglichst auch noch viel muss es für sie sein. Konnte dort nichts essen. Ich kam wie immer etwas später. Die meisten aßen schon. Eigentlich war es mehr fressen. Das chinesische Essen sah grau aus. Schon allein der Anblick dieser "grauen" gebratenen Nudeln, die meine Kollegen in Massen verschlangen, nahmen mir den Appetit dort irgendetwas zu essen. Ich trank ein Glas Weißwein, der so bescheiden schmeckte, wie das Essen dort aussah. Es gab auch ein großes Buffett, das ständig von meinen Kollegen aufgesucht wurde. Egal was sie dort holten, es sah alles unappetitlich aus.
Wer gerne asiatisch ißt, der darf das auch. Für mich geht nichts über deutsche "Hausmannskost", die auch gerne mal Anleihen gewürzmäßiger Art in anderen Ländern haben darf. Mein Essgeschmack ist mehr auf Deutschland ausgerichtet, aber auch was in Tschechien, Ungarn, Polen und Russland gekocht wird schmeckt mir (anderen vielleicht nicht). Mit Maultaschen, Wurstsalat, Weißwürsten, Sauerbraten, Hirn oder Innereien aller Art will ich nichts zu tun haben. Gegrillte Schaben gehören auch nicht auf meinen Speisenzettel.
Die Geschmäcker sind halt so verschieden wie auch die Charaktere der Menschen. Jeder ist frei in der Entscheidung, was er nun ißt und was nicht.
queeny
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jetzt muss ich aber mal EINE LANZE WERFEN für unser kleines nördliches chinarestaurant - familienbetrieb, alles selbst zubereitet, man sieht, was man isst, kein murks, nix grau, eher weniger fettreich als die deutsche küche - und schmeckt immer wieder super. enten vom biobauern, nix billig aber auch nicht teuer - seitdem wir den kennen, gibts weihnachten traditionell seit jahren chinesisch ... und immer ein fleundliches wolt
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Was die Deutsche Küche angeht mit der ich ja aufgewachsen bin, esse ich schon ein paar Jahre diverse Dinge nur noch ganz ganz selten. kcal technisch bedingt Wenn man älter wird muss man da ein wenig bremsen.
Beispiel; Kuchen, Leber und Blutwurst, Würzfleisch,Brat und Bockwürste sind ein paar Dinge wo ich event heute 1-2mal pro Jahr esse!!!
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Also wer sich über asiatische Küche aufregt, der soll mal bei der ach so tollen "deutschen Küche" mal hinter die Kulissen schauen. Dort ist auch nicht alles Gold. Außerdem ist es besonders bei Systemgastronomie normal, dass Zutaten in großen Behältern geliefert und aufbewahrt werden. Die Bilder sind ohne Aussagekraft. Wenn ich was asiatisches hole, dann bin ich meist dort, wo ich den Weg des Essens sehen kann: von der Kühltruhe bis in den Wok.
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Gestern wurde im Radio, bei SWR 1, den ganzen Tag immer wieder über dieses Thema geredet. U.a. kamen der Herr Valentin Thurn zu Wort und ein regionaler Bäckermeister. Der Herr Thurn hat gerade einen Film zu diesem Thema gemacht, siehe Link:
http://www.tastethewaste.com/
http://www.moviemaze.de/filme/4160/taste-the-waste.html
Es wurde berichtet wieviel Tonnen Lebensmittel jedes Jahr im Müll landen und es wurde über die möglichen Ursachen gesprochen. Beide waren/sind der Überzeugung das hauptsächlich der Verbraucher schuld ist an dieser Misere. Wir hatten das ja auch schon mal hier, irgendwo am Anfang dieses Threads. Und irgendwer hat geschrieben, man macht es sich recht leicht, alles dem Verbraucher in die Schuhe zu schieben. So sehe ich das auch. Der Herr Bäckermeister sagte, das seine Kunden auch abends um 19.00 Uhr erwarten, ihr Lieblingsbrot kaufen zu können. Ähnlich argumentierte Herr Thurn. Der Verbraucher erwarte schließlich noch abends, wenn er von der Arbeit kommt, das die Regale gut gefüllt mit frischer Ware sind. Der Joghurt muß vorhanden sein, ausreichend Wurst im Kühlregal, und natürlich frisches Obst in ausreichender Menge. Doch ist das wirklich so? Haben die beiden recht? Ich habe die letzten Tage mal mit verschiedenen Leuten darüber geredet und bin zu dem Schluß gekommen, das zum größten Teil der Handel die Schuld an diesem Problem trägt.
Nehmen wir den Bäckermeister. Seine Aussage war: Der Kunder erwartet, abends um 19.00 Uhr sein Lieblingsbrot kaufen zu können. Deshalb muß er soviel produzieren. Dies hat dann zur Folge, das ein Teil im Müll lande. Ergo, schuld ist der Kunde. Ich sehe das etwas anders. Ich behaupte, der Herr Bäckermeister weiß überhaupt nicht was seine Kunden wollen! Ich hab das mal getestet bei der Bäckerei wo wir meißt hingehen. Wir kaufen hier ein:
http://www.kleins-backstube.de/brot/
Es handelt sich um eine regionale Kette mit ca. 80 Läden in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis. Meißtens gehen wir in die selbe Filiale hier in Brühl. Ich komme wochentags zwischen 18.00 Uhr und 19.00 Uhr von der Arbeit, Frauchen kommt ebenfalls ca. 18.00 Uhr nach Hause. Wenn man dann noch Brot holen will, ist man hier allerdings oftmals aufgeschmissen. Unser Favorit ist das "König Ludwig - Brot", alternativ der "Bauernkloben" ( siehe obiger Link) oder ein anderes Roggen-/Roggenmischbrot das gerade im Angebot ist. Dummerweise sind gerade "unsere" Sorten fast immer schon ausverkauft. In den Regalen finden sich noch jede Menge Weizenmischbrote und solche "Exoten" wie Rüblibrot oder Fünfkornquarkbrot. Allerdings sind diese recht teuer. Ich habe deshalb mal mit der Verkäuferin geschwatzt. Sie sagte, das gerade unser Brot oft schon am frühen Nachmittag alle wäre. Meine Frage, warum man dann nicht mehr von diesem Brot anbietet und weniger von schlecht gehenden Sorten, konnte nicht beantwortet werden. Man kriegt das halt so rein und damit gut. Die Filialleitung hat angeblich keinen Einfluß darauf, welche Produkte in welcher Menge angeboten werden. Ob das so stimmt, weiß ich nicht. Ich muß Ihre Aussage jedoch erstmal so hinnehmen. Niemand macht sich offenbar die Mühe, mal zu analysieren welche Produkte sich gut verkaufen und welche nicht. Man liefert Tag für Tag eine bestimmte Menge X an die Filiale, Kundenwünsche sind hierbei völlig irrelevant. Oder es findet keine vernünftige Kommunikation zwischen Filialleitung und Geschäftsleitung statt. Für mich heißt das, man weiß in der Geschäftsleitung gar nicht was der Kunde möchte oder es interessiert einfach nicht! Es ist offenbar leichter den schwarzen Peter dem Kunden zuzuschieben, anstatt vielleicht mal im eigenen Haus die Produktion zu optimieren.
Das nächste Beispiel wären die Supermärkte. Der Hr. Thurn behauptet wir Kunden erwarten das jedes Produkt zu jeder Zeit da sein müsse. Das würde der Kunde erwarten. Hier wurde vor allem Obst und Joghurt angeführt. In bezug auf Joghurt halte ich solche Aussagen für völligen Blödsinn. Wir haben heut den 17. September. Gestern gekaufter Joghurt hat das MHD 29. September. Es sollte also einem Supermarkt möglich sein, in diesem relativ langem Zeitraum, die Ware zu verkaufen. Doch vieles landet im Müll. Warum eigentlich? Ich sage, die Einkaufspolitik der Märkte ist daran schuld. Nehme jetzt als Beispiel mal die von uns zumeißt gekaufte Sorte "Sachsenmilch". Hier bevorzuge ich die Sorten Erdbeer oder Kirsche. Frauchen mag Apfel, Heidelbeere oder Birne. Im Regal findet man jedoch oftmals nur noch Ananas und jede Menge Pfirsich-Maracuja. Ich habe deshalb mal mit einer Bekannten darüber gesprochen. Sie ist die Leiterin der Kühl- und Tiefkühlabteilung eines Supermarktes in Neuss. Sie sagte, man könne bei den meißten Herstellern nur bestellen wieviele Kartons Joghurt man will. Es gibt dann 2-3 verschiedene Packungen, z.b. ein Karton enthält 4 Erdbeer, 4 Kirsch, 4 Vanille, 4 Pfirsich-Maracuja. Den müsse man dann so nehmen. Einfach mal so 50 Erdbeer-Joghurt extra zu bestellen, würde nicht gehen. Auch hier ist diese Aussage für mich nicht überprüfbar, ich muß das so hinnehmen. D.h. , möchte der Markt Erdbeer-Joghurt, muß er eben auch Pfirsich-Maracuja mitbestellen. Ein , in meinen Augen, völlig schwachsinniges System. Das Produkt, das der Kunde möchte , ist nicht vorrätig. Dafür stellt man Produkte ins Regal, von denen man weiß das sie sich schlecht verkaufen und wirft diese mit Ablauf des MHD in den Müll. Besser wäre doch, ein Markleiter würde mal analysieren was besonders gut läuft, diese Produkte müssen eben immer da sein. Bei schlechter laufenden Sachen bestellt man halt weniger und gut ist. Doch das geht heutzutage kaum noch, da die Bestellungen für die einzelnen Märkte zentral von irgendwelchen Einkaufsabteilungen der Handelskonzerne gemacht werden. Die tatsächlichen Wünsche des Kunden werden kaum berücksichtigt.
Auch bei Obst halte ich viele Ausreden des Handels oder der Hersteller für mehr als fadenscheinig. Da wird behauptet, der Kunde wünsche ausschließlich schöne, gerade gewachsene Produkte, die eine bestimmte Größe haben müssen. Doch wer hat diese Normen für Obst und Gemüse eigentlich festgelegt? Das war nicht der Kunde. Das waren Bürokraten in Berlin, Bonn, Brüssel und sonstwo!
Auch hierzu ein Beispiel. Wir kaufen oft bei einem türkischen Gemüsehändler im Ort ein. Dort gibt es zum Beispiel Gurken, welche krumm und schief gewachsen sind. Oder bei denen einfach ein Stück beim Transport abgebrochen wurde. Es gibt Möhren, die zerbrochen sind. Bei der Ernte, beim Transport oder sonstwo. Diese Produkte sind qualitativ absolut in Ordnung. Sie sehen halt nur nicht so schön aus. Der Händler bietet sie als Kiloware für ein paar cent an. Wir kaufen diese Ware oft, da ich nicht bereit bin für dasselbe Produkt ein vielfaches zu bezahlen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Und wie ich das beobachten konnte, machen das viele so. Also scheint es gar nicht zu stimmen, das der Kunde nur das "schöne" Obst und Gemüse will. So jedenfalls mein subjektiver Eindruck!
Mein Fazit, Erzeuger und Handel reden dem Kunden ein schlechts Gewissen ein, der Kunde ist eben grundsätzlich schuld. Eigene Fehler werden selbstverständlich nicht gemacht. Die machen immer die anderen!
Gruß, micha
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