Zitat von BautznerSenf
Moin!
Alles schoen und gut mit dem Grundeinlkommen - aber wer soll es bezahlen?
Die paar, die "freiwillig" arbeiten gehen, um sich mehr leisten zu koennen, muessten quasi ueber 50% Steuern zahlen, damit das Grundeinkommen finanziert werden kann.
Ausserdem: Wenn das Grundeinkommen steigt (also mehr Geld zur Verfuegung steht), steigen die Preise (Inflation), d. h. wir sind wieder da, wo wir waren, naemlich dass das Geld nicht reicht.
Schoene Utopie, aber nicht realistisch.
Ausserdem: In der DDR gab es auch ein Grundeinkommen fuer alle, jeder hatte Wohnung, Arbeit, Kleidung, Nahrung... - aber wer sich etwas leisten koennen wollte, ist "pfuschen gegangen" - und das dann fuer Westgeld oder "wichtige" Konsumgueter.
Soll heissen: Wenn Du Dir was leisten willst, musst Du mehr machen als andere, das System "Alle erhalten das Gleiche" funktioniert in der Praxis nicht (wie Sozialismus und Kommunismus bewiesen haben).
Gruss vom
BautznerSenf
Nur, bekanntlich wäre das mit der DDR und dem 'Grundeinkommen' dort nicht mehr weitergegangen. Sie hat etwa seit den 70 igern nur noch über Pump in der Form von Modernisierungsunterlassung und Verschleiß der Infrastruktur den Laden aufrecht erhalten können.
Ein bedingungsloses 'Grundeinkommen' ginge nur, wenn die anderen Länder ringsherum, mit denen Deutschland sich in einer Wirtschafts- und teilweise sogar Währungsunion befindet, auch so etwas einführten, eine völlig utopische Vorstellung.
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Zitat von reporter
Ein bedingungsloses 'Grundeinkommen' ginge nur, wenn die anderen Länder ringsherum, mit denen Deutschland sich in einer Wirtschafts- und teilweise sogar Währungsunion befindet, auch so etwas einführten, eine völlig utopische Vorstellung.
Das ist in allen Modellen ein erkannter Problempunkt, aber wenn Deutschland endlich eine klar geregelte Einwanderungspolitik mit Quoten und Bedingungen hätte, so wie einige andere Länder, wäre dies sicherlich in den Griff zu bekommen.
Gruß
JoeSachse
Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)
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Zitat von joesachse
.....aber wenn Deutschland endlich eine klar geregelte Einwanderungspolitik mit Quoten und Bedingungen hätte, so wie einige andere Länder, wäre dies sicherlich in den Griff zu bekommen.
Gruß
JoeSachse
Recht hast Du Joe, aber ich glaube der Aufschrei der Gutmenschen lässt nicht auf sich warten.
Jürgen
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugschare schmiedeten,
pflügen nun für die, die ihre Schwerter behielten.
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Zitat von altberlin
wichtige Dinge in der Infrastruktur bleiben auf der Strecke. BW hat heute schon eine Anzahl von Straßen,und nicht nur BW, die anmuten wie damals im Osten.
Auch wenn Altberlin gern meckert, er hat Recht. Das Foto ist vor 2 Tagen 14.06.2011 der Gemeinde Hochdorf im Landkreis Esslingen entstanden. Es zeigt die Ortsdurchfahrt.
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Naja, wenn die Straße dort durchgehend so aussieht, dann hält sich mein Mitleid in Grenzen. Scheinbar scheint sowas für die Schwaben aber unzumutbarer zu sein, als für nen Ossi, der schlechte Straßen noch kennengelernt hat.
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Mich stimmen das hervorlookende Grün und die langsam auf den Gehweg wachsende Wildwiese etwas versöhnlich mit den Schwaben - soviel Nervenstärke hätte ich denen gar nicht zugetraut.
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Zitat von Smithie23
Scheinbar scheint sowas für die Schwaben aber unzumutbarer zu sein, als für nen Ossi, der schlechte Straßen noch kennengelernt hat.
Smithie, du nölst. Es ging mir nur um das Schild , die schlechten Straßenabschnitte sind auf der gesamten Ortsdurchfahrt. Ich habe die schlechten Straßen im Osten auch noch live erlebt, ich habe damals in einer freien Werkstatt gearbeitet. Anfang der 90er im Osten war ein Satz Stoßdämpfer nach 50000 km breit. Die Straße in Hochdorf entspricht nun einer Straße in Ostdeutschland in den 90ern. Die Straßen hier werden durch die hohe Verkehrsdichte viel mehr belastet, wird in diesem Ort nichts getan, dann kann man die Straße im kommenden Winter nur noch mit einem Geländewagen passieren. Es gibt 500000 zugelassene Fahrzeuge mit dem Kennzeichen ES, das kann man nicht mit dem Landkreis EE in Brandenburg vergleichen.
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500.000 oder 50.000 ?? Ne halbe Millionen erscheint mir etwas viel.
Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber vielleicht merken Einige Schwaben und Badener nun auch, dass unter einem Grünen Ministerpräsidenten nicht alles so toll bleibt, wie früher. Wenn man bedenkt, dass BaWü eines der PKW produzierenden Länder ist, dann wirkt es etwas fremd, wenn doch eine große Zahl Grün gewählt hat.
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Smithie ich habe schamlos übertrieben, es sind nur 370000 Fahrzeuge mit Kennzeichen ES, also eine halbe Million. Der Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg hat ca. 96000 zugelassene Fahrzeuge nur mal als direkter Vergleich.
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Klar, Elbe-Elster Einwohner knapp 113.000. Landkreis ES: 510.000 Einwohner (knapp)
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Zitat von Smithie23
Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber vielleicht merken Einige Schwaben und Badener nun auch, dass unter einem Grünen Ministerpräsidenten nicht alles so toll bleibt, wie früher. Wenn man bedenkt, dass BaWü eines der PKW produzierenden Länder ist, dann wirkt es etwas fremd, wenn doch eine große Zahl Grün gewählt hat.
Die neue ba-wü Regierung ist kaum im Amt und du schiebst ihnen u.a. schon die Schuld für solche Strassen in die Schuhe
Schlechter wird es in BaWü jetzt hauptsächlich für diejenigen, die vorher von alteingefahrenen Parteien-Kungeleien und Amigo-Beziehungen profitiert haben
Time To Say Goodbye
http://www.youtube.com/watch?v=aR9Nit-3VDg&feature=related
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Ich bin der Meinung der neue grüne Ministerpräsident hat Recht, wenn er sagt, es müssen neue alternative Verkehrskonzepte her. Mit steigenden Preisen an der Tanke merken wir alle, Erdöl ist endlich. Für schlechte Ortsdurchfahrten ist die kommunale Politik zuständig. Durch Beschlüsse aus Berlin bekamen die Kommunen so viele andere Kosten auf´s Auge gedrückt, dass sie Straßenbau nicht mehr leisten können. Auch wenn es für meine Landsleute im Osten ein No Go ist, der Soli gehört abgeschafft, die Zahlungen sollten unter neuen Namen für Kommunen umgeleitet werden, deren Straßennetz gerade verfällt.
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Zitat von Björn
Die neue ba-wü Regierung ist kaum im Amt und du schiebst ihnen u.a. schon die Schuld für solche Strassen in die Schuhe![]()
Schlechter wird es in BaWü jetzt hauptsächlich für diejenigen, die vorher von alteingefahrenen Parteien-Kungeleien und Amigo-Beziehungen profitiert haben
Nee, so meinte ich das nicht. Ich bezog das Allgemein auf die Situation unter den früheren Regierungen und der jetzigen Grünen. Die Straßen waren auch vorher schon in dem Zustand.
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Deutschlands Arbeitnehmer werden immer unzufriedener.
https://lh3.googleusercontent.com/-Ur2fs...unzufrieden.jpg
Auch die Kommentare sind lesenswert
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbe...denheit100.html
Im Moment brodelt es noch unorganisiert, das kann sich aber schlagartig ändern.
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http://www.welt.de/wirtschaft/article135...skrise-vor.html
Wenn man das hier liest, einschließlich der Kommentare, weiß man schon fast, wie es weitergehen wird, auch in Deutschland.
Einen großen Dank allen Spekulanten weltweit. Das ist die Freiheit, die zur persönlichen Freiheit hinzukommt.
Wer Glück hat, überlebt, wer Pech hat...siehe USA.
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