Zitat von queeny im Beitrag #299
Es gab eine Reportage mit Originalaufnahmen. Ich habe mich für die begleitenden Texte geschämt. Thälmann wurde in eine Reihe mit dem irren Österreicher gestellt.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Es war damals eine andere Zeit, Altberlin. Es wurde marschiert, es ging um die Aufmerksamkeit insbesondere des Proletariats. Wir erlebten diese Zeit nun nicht. Sind auf Berichte und Zeitzeugen angewiesen. Es ist nun mal alles nur subjektiv zu bewerten. Trotzdem geht mir dieses ewige "mit Dreck beschmeißen" gegen den Strich.
Nazis, die nach 1945, im Amt blieben und sogar Aufstiege bis in die Regierung schafften, werden so nie angegriffen.
Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen.
Jean-Paul Sartre
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Zitat von altberlin im Beitrag #301
Er hat anscheinend nicht immer den richtigen Weg gewählt, die Arbeiterklasse an die Macht zu bringen, allein der Grundgedanke, das Ziel, war richtig.
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... vielleicht sollte man mal, wie mutterheimat gerne schreibt, "die Dabei-Gewesenen" auf den Straßen rund um den Ettersberg bei Weimar befragen, DIE sollten das doch wissen, oder?!
... nach der Befreiung Thüringens durch die USA wurden die Anwohner durch das KZ-Buchenwald geführt, da sie vorher angaben, von allem nichts gewußt zu haben - ähnlich war es in Dachau.
Also: den "Dabei-Gewesenen" ist doch zu trauen..... Thälmann lebt!
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Queeny, das Thema NS Aufarbeitung wird bereits durch das GG verhindert und durch Änderungsablehnungen der bisherigen Regierungen.
Dein Zitat: "Nazis, die nach 1945, im Amt blieben und sogar Aufstiege bis in die Regierung schafften, werden so nie angegriffen." Nazistisches Gedankengut zu äußern, gehört zur Meinungsfreiheit, und ist damit kein Verbrechen. !956, beim Verbot der Komuniste, urteilte das BVerfG. noch anders. Warum bei gleichegebliebener Gesetzeslage, das für die NPD nun nicht mehr gilt, lässt so manchen Juristen mit dem Kopf schütteln. Das Zeigt allerding den Geist, der in der Chefetage unseres Landes herrscht.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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21.08.1954 - Der CDU-Bundestagsabgeordnete Karlfranz Schmidt-Wittmack flüchtet in die DDR und beantragte dort politisches Asyl.
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Zitat von BesserWessi0815 im Beitrag #308
Morgenthau-Plan, einem im US-Finanzministerium erstellten Entwurf
Zitat
Die Vereinigten Staaten haben seit ihrem Bestehen an der Grundüberzeugung festgehalten, dass alle Menschen das Recht haben, als freie Individuen zu leben und nach ihrem eigenen Glück zu streben. Nach der Atlantik-Charta sind Sieger und Besiegte gleichermaßen zu wirtschaftlichem Wohlstand berechtigt. Die vorgeschlagene Behandlung Deutschlands würde jedoch, falls sie überhaupt durchführbar wäre, ganz bewußt viele Millionen Menschen des Rechtes auf Freiheit von Not und Freiheit von Furcht berauben. Alle anderen Völker der Welt würden dadurch in ihrem Vertrauen zu unseren Grundsätzen erschüttert werden und an der Wirksamkeit unserer wirtschaftlichen und politischen Maßnahmen gegenüber den Besiegten zu zweifeln beginnen.
Und so ist es dann gekommen, Marshal-Plan, Care-Pakete, Abwehr der sowjetrussischen Aggression West-Berlin betreffend und Aufnahme des besiegten Deutschland in internationale Gremien und das Wirtschaftswunder und Reagons Mr. Gorbachev tear down this wall..
Prag - Hof, einfache Fahrt
Die ARD-Doku "Zug in die Freiheit", morgen, Freitag um 18 Uhr 30 zu sehen.
Er habe die Furcht der Menschen förmlich riechen können, erinnert sich der deutsche Diplomat Wolfgang Ischinger, der als Beruhigungspille mit dem Sonderzug von Prag nach Hof über Stasi-Gelände, wo Spitzel-Personal zustieg und in einer lächerlichen Prozedur die 'Ausbürgerung' vollzog, auf Anweisung von Genscher mitgefahren ist.
Genosse und SED-Anwalt Gysi, den der SED-Staat nach Prag schickte, um die Flüchtlinge zur Rückkehr zu bewegen, mag sich heute dazu nicht äußern. Würde ja auch schlecht passen zur aktuellen Diskussion, ob der SED-Staat ein Unrechtsstaat gewesen ist. Drei Männer konnten noch am Bahnhof Reichenbach im Vogtland auf den Sonderzug aufspringen, was den Tausenden, die es in Dresden versuchten, nicht gelang. Belegt ist aber, daß dort verhaftete Demonstrantinnen sich vor den zuständigen Organen *) nackt ausziehen und Kniebeugen machen mußten.
Welches Organ dort konkret zuständig war, läßt sich nicht so genau sagen, das wurde in den Farben Unserer Republik gehandhabt.
http://www.youtube.com/watch?v=GTc9AJ24G1c
Damals hätten Lokführer streiken müsssen ...
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Zitat von Hansrudi im Beitrag #311
Damals hätten Lokführer streiken müsssen ...
Zitat
Für die Organisation und Durchführung des Sonderreiseverkehrs aus Prag hatte man im Dresdner Direktionsgebäude in der Ammonstraße 8 eigens einen »operativen Stab« eingerichtet. Er bestimmte auch, dass die Lokomotiven der Sonderzüge mit einem zweiten Mann, bevorzugt einem Triebfahrzeuginstrukteur aus den Bahnbetriebswerken bzw. der Direktion, besetzt sein mussten, um durchzusetzen, dass keiner der Sonderreisezüge auf dem Streckennetz der DR außerplanmäßig zum Halten kam. Die Dienststellenleiter hatten bereits im Vorfeld auf Anweisung der politischen Leitung der DR und der Staatssicherheit in ihren Tresoren streng vertrauliche Namenslisten von Mitarbeitern (Lokführer und Zugführer), welche für diese Sonderzüge eingesetzt wurden.
http://www.eisenbahnwelt.de/zeitschrifte...867&show=seite2
Unsere bewährten Organe von der Transportpolizei, aber auch Nationale Volksarmee (NVA), Bereitschaftspolizei und die Kampfgruppen der Arbeiterklasse sicherten jetzt die Strecken, besonders Brücken und Langsamfahrstellen.
Kampfgruppen der Arbeiterklasse - Arbeiter mit Waffen - die hatten schon Vertrauen zu die Menschen , stellt euch das mal hier vor , Betriebskampfgruppen ...
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Die haben doch nicht mal genug eisatzbereite Waffen für die reguläre Armee, geschweige
denn für Partisaneneinheiten. Also weeste.
Wer sagt: „Hier herrscht Freiheit“, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht!
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