In Antwort auf:
was macht eigentlich das heutige System der Bundesrepublik nach hermanns Meinung dem System der DDR so überlegen?
ich frag mich von welchen wettlauf hier die rede ist.
einen wettlauf hat es nie gegeben, weil die systeme beider
länder einfach zu unterschiedlich waren.
die DDR war dem osten zugewand und die BRD waren den
Ami´s und europa zugewand.
hier vergleiche anzustellen ist blödsinn.
es ist richtig das der soli in der zwischenzeit auch für andere zwecke
genutzt wird, aber ist es zur zeit des anfanges nicht auch so gewesen.
ich kann mich erinnern, das einige gewitzte stadtväter statt die genehmigten
soli gelder in die wirtschaft zu stecken sie, sie lieber verzinslich auf die bank
getragen haben.
nein, wir sind nicht einig volk, dafür sorgt die staatführung schon, weil sie
das zwar immer betont, aber nicht danach handelt in vielen bereichen.
da helfen auch nicht die stammtisch sprüche von " Thomy K. " den seine
äußerung ist ebenfalls stammtisch schelte. nicht die Wessi bürger sind
die bösen, aber auch nicht die Ossi´s bürger, sondern einzig alleine der
staat und die wirtschaft die über geld und macht verfügen.
das ist einzig unser feind, weil er nämlich für diese caos verantwortlich ist.
auch ich bin nicht politisch festgelegt und ich war es noch nie, weil es
bis heute keine partei geschaft hat mich zu überzeugen.
kompromisse machen ist eine sache, aber ständig kröten dabei herunter
zu würgen ist nicht mein ding.
auch darfst du mir glauben, das ich nicht vom geld versaut bin, soviel hab ich
nie besessen, das man das von mir behaupten kann.
aber deine pauschale meinung zu diesen punkt finde ich nicht in ordnung.
viele Deutsche haben mühsam alles aufgebaut, erst die letzten 20 jahre ist
sehr viel durcheinander geraten, hauptsächlich durch den globalisierungs effekt.
bei uns km noch die vereinigung hinzu, die leider nicht so billig war, wie eins
ein Herr H. Kohl versprach und damit ein volk überrumpelte und das auf
beiden seiten des landes.
ich habe noch nie jemanden nach dem maul geredet, das müsste eigentlich auch hier
schon bemerkt worden sein.
es gilt einzig und alleine den kopf abzuschlagen, der uns Ost und West entzweit.
tatsache ist, es gebe unmengen von arbeit im lande, nur ist es nicht mehr bezahlbar,
weil unmengen von geld verbrannt wird, und unmengen in sinnlose taschen verschwindet.
das ist das übel.
warum muß zum beispiel ein geschaster manager noch millionen euro als abfindung bekommen,
obwohl er scheiße gebaut hat. nicht fleiß wird belohnt , sondern lug und betrug am arbeitenden
bürger.
zu viele verdienen am täglich brot des bürgers kräftig mit ohne eine echte gegenleistung.
angefangen bei den volksvertreter. sieh gehören kalt gestellt.
so, jetzt muß ich aufhören, weil ich ins krankenhaus muß. wenn alles gut geht, bin ich morgen wieder da.
dann können wir noch ein wenig darüber reden.
Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.
Was Kanzler Kohl versprach oder nicht versprach ist ziemlich wurscht.
Die Ossis wollten so schnell wie möglich die DM, '.. dann kommen wir zu ihr' falls sie nicht schnellstmöglichst kommt. Das war die klare Ansage.
Heute so zu tun als hätte sich der Ossi gewunden und als hätte er überlegt, ob er dieses oder doch lieber jenes wollte und ist dann Kohl auf den Leim gegangen ist lächerlich und hat nichts mit der politischen Wirklichkeit von damals zu tun. Außerdem, es gab weit und breit keine realistische Perspektive, denn dass der SED-Staat weiter gewurstelt hätte, wie hätte das gehen sollen? Der Regierungsschef der DDR, Herr de'Maziere drängte auf schnellen Beitritt, er hätte die Renten nicht mehr zahlen können. Sagte er damals in den Medien.
Und natürlich hats einen Wettbewerb der Systeme gegeben. Ostberlin wurde herausgeputzt und in Leipzig waren keine Dächer mehr auf den Häusern.
"Überholen ohne Einzuholen" war die Devise schon von Genosse Ulbricht. Und 1957 wußten es die Genossen auf ihrem Parteitag ganz genau und es wurde verkündet daß in den nächsten vier Jahren der westdeutsche Lebensstandard und Konsum erreicht wird. Das wäre dann 1961 der Fall gewesen. Eine Punktlandung der Planwirtschaft. Doch irgendwie haben die Menschen nicht dran geglaubt und eine Massenflucht setzte ein. Da baute dann unserer späterer Staatsratsvorsitzender E.H. sein Meisterstück.
Und Genosse Ulbricht ging als einer der Großen ein als Baumeister der Geschichte.
http://www.annikafink.de/ddr/haupt/kari/kari.html
Zitat von herman
[quote]
Die Brüder und Schwestern aus dem Westen räumten den Dreck auf, schenkten ihnen für ihr wertloses Ostgeld echtes Geld und rechneten ihnen die VEB Zeiten an. Und da kommt so einer her und schwadroniert warum das System der Bundesrepublik eigentlich fast genauso mies ist.
Damit sind wir auch in diesem Treath wieder bei der Rente angelangt ;-)
herman, laut deinem Beitrag wollte L.de Mazieré angeblich die Einheit schnellstens, weil sonst keine Renten mehr gezahlt werden konnten :-o
Dann war er wohl nicht über die Renten-valuta-milliarden in der Schweiz informiert, die anschließend an die gesamtdeutsche Rentenversicherung gegangen sind!!
BJ
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Zitat von herman
Keine Frage. Die DDR hat in der unmittelbaren Nachkriegszeit mehr geblutet.
Man kann aber den maroden Zustand des SED-Staats zum Zeitpunkt seines Untergangs nicht nur auf diese Reparationsleistungen zurückführen. Ein großer Teil der noch heute vorhandenen Schäden sind "Eigenleistungen" der SED-Diktatur, etwa der Umstand durch den "planmäßigen Aufbau des Sozialismus" schon zu Zeiten von Ulbricht den Mittelstand verjagt und beseitigt zu haben.In Antwort auf:
Der in späteren Jahren sich abzeichnende Leistungsverfall der DDR-Wirtschaft lässt sich aber nicht primär den Startbedingungen anlasten. Dafür waren vielmehr die teils gewollte, teils erzwungene Abschottung vom Weltmarkt, die Einbindung in den RGW und die chronische Innovationsschwäche des planwirtschaftlichen Systems verantwortlich.
http://www.kas.de/wf/de/71.6630
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Zitat von Björn
Damit sind wir auch in diesem Treath wieder bei der Rente angelangt ;-)
herman, laut deinem Beitrag wollte L.de Mazieré angeblich die Einheit schnellstens, weil sonst keine Renten mehr gezahlt werden konnten :-o
Dann war er wohl nicht über die Renten-valuta-milliarden in der Schweiz informiert, die anschließend an die gesamtdeutsche Rentenversicherung gegangen sind!!
Zitat von blafaselblub
@hermann,
eine sachliche frage,
wie beurteilst du den reinen ökonomischen stand der bundesrepublick deutschland 1989?
meine antwort: etwas besseres als die wende konnte garnicht passieren.
und zum solibeitrag hat @vv eh schon den nagel auf den kopf getroffen.
lg
blafaselblub
@ThomyK: herman dazu zu bewegen, mal mit nachprüfbaren Fakten zu arbeiten, ist zwecklos. Erstens passen die meistens nicht in sein Weltbild und zweitens kann man mit Fakten nicht so schön provozieren wie mit Behauptungen über die schlimme marode kaputte DDR, vor allem, wenn man solche Behauptungen mit allgemeinen Angriffen auf die Forumsteilnehmer verbindet.
Zitat von herman
Die auch dazu aufgenommenen Schulden der DDR wurden von Gesamtdeutschland im Rahmen des "Erblasten Tilgungsfonds" jetzt per Nachnahme abgezahlt.
Zitat von herman
Insgesamt war in der DDR keinerlei "Kapital" vorhanden. Selbst die Summe des DDR Staatseigentums war, wie eine Studie aus dem Jahr 2004 festgestellt hat, wegen des hohen Sanierungsbedarfs und der Umweltschäden negativ.
Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)
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Zitat von herman
Der Regierungsschef der DDR, Herr de'Maziere drängte auf schnellen Beitritt, er hätte die Renten nicht mehr zahlen können. Sagte er damals in den Medien.
servus nochmal,
wir weichen vom soli zwar ab, jedoch sollte man die "ökonomie" (anführungszeichen ganz bewusst) im jahr der wende beider damals noch unabhängigen deutschen staaten etwas tiefgründiger betrachten. ups, sorry, der soli ist ja ein teil der jetztigen....
und @hermann, was bedeutet überhaupt kapital in der ehem. ddr für dich, um da deiner ansicht etwas näher folgen zu können?
meinst du banktechnisch buchgeld, von irgendwelchen ...konten, bewertung von, wenn auch zum großen teil veralteten industrieanlagen, know how..., menschen.
mir fällt da noch vieles mehr ein, nur die medien + "augsburger puppenkisten" haben da gemacht wie immer, es riecht nach knete.
ich möchte hier nicht provokativ auftreten, sachlichkeit sollte trumpf sein.
lg
blafaselblub
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@joesachse: hermann mit Fakten zu widerlegen reizt schon,jedoch ist das,glaube ich,vergebliche Müh'...
Wenn ich seinen verbalen Dünnef und die Zaubersprüche hier im Forum lese,dann denke ich,in Deckung gehen zu müssen,so schießen mir die Worthülsen aus dem PC entgegen und mir fällt nur das hier ein:
Allaf und Hellau,wenn es nicht so ernst wäre.
Klar war die DDR runtergewirtschaftet,marode,hat schlimme Umweltsünden begangen,Regimegegner verfolgt usw.
Aber warum geht das vielen Leuten im Westen nicht in den Kopf,für was die DDR eben auch stand: garantierter Kindergartenplatz,Schulessen für 2,75 Mark/Woche,eine Flasche Milch für 20 Pfennig und für Jeden,Betreuung der Kinder im Hort nach der Schule,bezahlbarer Urlaub auch für Familien mit mehreren Kindern,betreuter Urlaub für alle Kinder... Um nur wenige Beispiele zu nennen.
Obdachlos musste in der ach so bösen Zone auch Keiner sein,weil der böse Kommunistenstaat bezahlbaren Wohnraum für Alle schaffen wollte (es aus finanziellen Gründen aber nie schaffen konnte)und seine Bürger nötigte,eine billige Wohnung für 75 Mark warm zu mieten.(wenn man Beziehungen hatte)
Was glauben eigentlich solche Leute wie hermann,wer das alles bezahlt hat oder woher das kam? Der Westen oder wie? Da will natürlich heute Niemand mehr was davon wissen,weil es ganz einfach nicht in den Zeitgeist passt oder man damit keine Stimmungen gegen die DDR bedienen kann.
Da soll mir jetzt Niemand kommen von wegen kommunistische Ansichten,weil ihm meine Meinung nicht passt.
Mich kotzt nur schon immer an,wie Leute über den Osten urteilen wollen,die lieber im Urlaub nach Thailand fliegen,aber auch nach 20 Jahren Einheit noch nie in den neuen Ländern waren.
Unwissenheit und Unterwürfigkeit war in der deutschen Geschichte schon immer verhängnisvoll!
Gruß, Thomas
Zitat von joesachse
@ThomyK: herman dazu zu bewegen, mal mit nachprüfbaren Fakten zu arbeiten, ist zwecklos. Erstens passen die meistens nicht in sein Weltbild und zweitens kann man mit Fakten nicht so schön provozieren wie mit Behauptungen über die schlimme marode kaputte DDR, vor allem, wenn man solche Behauptungen mit allgemeinen Angriffen auf die Forumsteilnehmer verbindet.Zitat von herman
Die auch dazu aufgenommenen Schulden der DDR wurden von Gesamtdeutschland im Rahmen des "Erblasten Tilgungsfonds" jetzt per Nachnahme abgezahlt.
Es gibt dazu auch andere Meinungen, unter anderem die, dass dieser Fonds ein großer Fehler der Bundesregierung war und die Regierung hier von den Banken über den Tisch gezogen wurde...
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/art141,1883768Zitat von herman
Insgesamt war in der DDR keinerlei "Kapital" vorhanden. Selbst die Summe des DDR Staatseigentums war, wie eine Studie aus dem Jahr 2004 festgestellt hat, wegen des hohen Sanierungsbedarfs und der Umweltschäden negativ.
Quelle
Gruß
JoeSachse
In Antwort auf:
Am Ende hinterließ die Treuhand einen Schuldenberg von umgerechnet rund 137 Milliarden Euro.
Zitat von WegaZitat von herman
Der Regierungsschef der DDR, Herr de\\\\\\\\\\\\\\\'Maziere drängte auf schnellen Beitritt, er hätte die Renten nicht mehr zahlen können. Sagte er damals in den Medien.
Entweder lügst du oder Dr. Schäuble!
Schäuble führt in seinem Buch "Der Vertrag", anderes als du ins Feld.
de Maiziere wollte nicht so schnell wie die Bundesrepublik, also hat man ihm die "Pistole auf die Brust gesetzt" - entweder die Vereinigung schnellstens und Hilfe oder der wirtschaftliche Zusammenbruch. die von der DDR-Führung favorisierte Konförderation wurde durch Schäuble verworfen.
Zitat von herman
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