Dieses Thema lief heute immer wieder mal im Radio. Ich kann mich erinnern, daß mal vor ein paar Jahren jemand geklagt hat um beim Bund landen zu können. Damals wurde er nicht ausgemustert und war ,wenn ich das richtig mitbekommen habe, im Recht. Damals wurde nur jeder dritte taugliche auch gezogen. Wenn jetzt nur noch jeder "zweite tauglich" ist, dient das doch nur der "Gerechtigkeit". Es wurde auch auf jemanden hingewiesen, dem das auffiel. Kommt vielleicht noch mal in den Tagesthemen.
Mutterheimat, über die Schönwettersoldaten von heute muß wohl nix mehr gesagt werden. Ist allerdings auch der Zeit geschuldet. Der kalte Krieg ist vorbei. Da genügt es, wenn bei Regen in der Halle gekämpft wird.
Die Art der Kasernernenbewachung bereitet mir auch immer mal wieder Bauchschmerzen. Millitärische Objekte mit samst dem Equipment wird von fremden "Firmen" bewacht. Es gab mal einen Film Namens "Die Firma"... Sieht es in den Kasernen etwa aus, wie in den maroden DDR-Betrieben? Da gab es auch nix Geheim zuhalten.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Hab noch vergessen, zu fragen, ob es so etwas im Altbundesgebiet auch gab, fuhren da auch die Amis, Briten, Franzosen, die Straßen zur "Sau". Waren da auch Kettenfahrzeuge, haufenweise, auf den Straßen unterwegs?
Es ist immer besser, etwas aus originalen Quellen zu erfahren, als aus ganz besonders "klugen Köpfen".
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Hallo Mutterheimat,
ich weiß es leider nicht, weil bei uns keine Kasernen in der Nähe ware. In Wietze bei Celle sind aber riesige englische Kasernen und ich denke wenn die Manöver hatten, wird es dort im Umkreis ähnlich gewesen sein.
Schlawine
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Die Fischer-Allee in DD war richtig gut mit Kopfsteinpflaster bestückt. Neben uns waren die GSSD mit reichlich Panzern stationiert. Deren Garage soll unter unserem Ex-Platz gewesen sein. Wäre denkbar, denn als die Truppe mal ausrückte, war an schlafen nicht mehr zu denken. Es nahm kein Ende und war unendlich laut. Auf dem Pflaster wäre nur der Kettenschutz kaputt gegangen Als Kind hab ich mal in DD-Niedersedlitz einer Panzerverladung beigewohnt. Die kamen aus der Nickerner Kaserne. Das hatte schon was. Als ich Anfang der 80er mal aus einem Prohliser Hochhaus eine Panzetübungsfahrt beobachtet hatte, machte es den Eindruck, daß die Kettenschutz hatten. Nach der knappen Stunde, die die gebraucht haben, um alle aus der Kaserne zu kommen, war so gut wie nichts auf der Dohnaer Landstraße an "Verletzungen" zu erkennen. Die mußten Kurven nehmen. Wo dort die ganzen Fahrzeuge untergebracht waren, ist mir heute noch ein Rätsel. Es waren gigantisch viele. Während der Ausfahrt, gab es keine Lücke von 50 Metern zwischen den Kareten.
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Buhli
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Zitat von mutterheimat
Hab noch vergessen, zu fragen, ob es so etwas im Altbundesgebiet auch gab, fuhren da auch die Amis, Briten, Franzosen, die Straßen zur "Sau". Waren da auch Kettenfahrzeuge, haufenweise, auf den Straßen unterwegs?
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Bei uns im Harz sind in den 80'ern die Sowjet-Panzer meistens auf Panzerstraßen (-wegen) gefahren und haben die Straßen dann meistens nur überquert. Mit Kettenschutz hatte ich sie dann auch schon mehrmals gesehen.
In der Bremer und Lüneburger Ecke sind die Alliierten (Amis) Anfang der 90'er oft wie die Besengten gefahren, nur ein Begleitfahrzeug vorne und hinten! Mit Radpanzern im fließenden Autobahn-Verkehr (sogar überholt), daß einem ganz anders wurde!!! Zwei Unfälle habe ich dann auch dadurch gesehen.
BJ
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@ WELLO
"Wer fit ist und freiwillig zur Bundeswehr will, dürfte andersherum keine Schwierigkeiten haben."
Da muß ich Dir leider widersprechen. Mein Sohn ist fit und möchte zum Bund, ist aber aufgrund seiner Neurodermitis ausgemustert!
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Zitat von Ilonka40
@ WELLO
"Wer fit ist und freiwillig zur Bundeswehr will, dürfte andersherum keine Schwierigkeiten haben."
Da muß ich Dir leider widersprechen. Mein Sohn ist fit und möchte zum Bund, ist aber aufgrund seiner Neurodermitis ausgemustert!
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Zitat von WELLOZitat von Ilonka40
@ WELLO
"Wer fit ist und freiwillig zur Bundeswehr will, dürfte andersherum keine Schwierigkeiten haben."
Da muß ich Dir leider widersprechen. Mein Sohn ist fit und möchte zum Bund, ist aber aufgrund seiner Neurodermitis ausgemustert!
Hallo Ilonka,
vermutlich ist ja so eine Neurodermitis auch keine läppische Nebensache. Wie stehen denn die Chancen, die auszukurieren?
Ich erinnere mich, dass ein Cousin von mir an einer Art Flechte litt, da wurde er sogar von der NVA freigestellt.
Gruß Wello
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Wello, genau das Wort Schwierigkeiten ist es.Wer will und sich fit fühlt, ist erst tauglich, wenn der Musterungsarzt ihn für tauglich hällt. Da kann dann klagen wer will. Diese Person ist dann vom Militärdienst "befreit". Es geht nur noch um die gerechte Einberufung der tauglichen. Wieviele Soldaten sind unter Waffen? Daraus kannst Du Dir errechnen wieviele noch mit einer kleinen Reserve gezogen werden müssen. Mehr gibts nicht. Das lässt sich schon irgendwie ausmustern.
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Buhli
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Interessant wäre es auch mal zu erfahren, wie denn die regulär Ausgereisten den Kontakt zu ihren Angehörigen hielten, (Briefe und Telefonate, welche ohnehin abgehört wurden, ausgeschlossen). Wo hat man sich getroffen, denn eine Einreise, in die DDR, war nicht mehr möglich. Wie war der Kontakt.
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Mir ist aufgefallen, daß, wenn man neuerdings seine Meinung sagt, (pol. Natur und in anderen Formen, z.B. Foren) so sind wir wieder, mehr oder weniger, dort angekommen, wo wir uns schon einmal befunden haben. Übersetzt heißt es, "Klappe" zu sonst gibt es "Feuer". Kann es sein, daß die BRD, etwas mächtig, gewaltig, (Zitat Olsenbande), von der DDR abschreibt? Und das mit gutem Erfolg? Mir kommt es so vor.
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sehr gut erkannt, manche arbeitgeber betreiben die überwachung "zum schutz" ihrer mitarbeiter, im öffentlichen raum läuft das unter dem begriff "terrorabwehr" und wenn ich richtig unterrichtet bin hat ja der gute bundesnachrichtendienst auch grad mal wieder so seine sorgen....,
lutzi
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Zitat von lutzi
sehr gut erkannt, manche arbeitgeber betreiben die überwachung "zum schutz" ihrer mitarbeiter, im öffentlichen raum läuft das unter dem begriff "terrorabwehr" und wenn ich richtig unterrichtet bin hat ja der gute bundesnachrichtendienst auch grad mal wieder so seine sorgen....,
lutzi
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Zitat von mutterheimat
Mir ist aufgefallen, daß, wenn man neuerdings seine Meinung sagt, (pol. Natur und in anderen Formen, z.B. Foren) so sind wir wieder, mehr oder weniger, dort angekommen, wo wir uns schon einmal befunden haben. Übersetzt heißt es, "Klappe" zu sonst gibt es "Feuer". Kann es sein, daß die BRD, etwas mächtig, gewaltig, (Zitat Olsenbande), von der DDR abschreibt? Und das mit gutem Erfolg? Mir kommt es so vor.
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früher (in der ddr) mußte man die klappe halten von wegen kritik am staat sonst hätte man dich eingesperrt.
heute (in gesamt-deutschland) muß man die klappe halten von wegen kritik an seinem chef, sonst wird man arbeitslos!
aber mal im ernst: von der ddr abschreiben muß hier keiner!
und eine krähe hackt der anderen kein auge aus!
erstens sitzen genügend im bundestag die sich damit auskennen (es zumindest sollten), zweitens hat der clevere herr "humor" (volkstümlich: SCHALK ) bestimmt nach seiner übersiedelung an den tegernsee eine beratertätigkeit in "franz-josef-land" angenommen, denn wie sonst kann sich der ein grundstück unterhalten, was nichtmal mancher adlige sich leisten kann.
um aber nochmal auf das "abschreiben" zurückzukommen, das brauchen die daran interessierten nun wirklich nicht, die haben genügend "geschultes" personal aus dem heer der arbeitslosen (hieß nicht ein slogan bei den montagsdemo´s: stasi in die volkswirtschaft?) rekrutieren können.
beispiel mooshammer mit seiner daisy (was war dessen fahrer früher doch gleich?) oder der sicherheitsbereich beim münchener flughafen.
(komisch, schon wieder franz-josef-land)
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na guggema eehner an !!!
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