Zitat von Schlawine
Mutterheimat, Wello,
ist es für euch in Ordnung wenn meine Tochter eure Berichte mit in die Schule nimmt ?Die haben das Thema dort gerade.Ist für die Jugendlichen sicher auch interessanter als die trockenen Schulbuchberichte.
Liebe Grüße
Es ist immer besser, etwas aus originalen Quellen zu erfahren, als aus ganz besonders "klugen Köpfen".
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Zitat von Schlawine
Hallo Wello,
wurde mit den selbständigen Geschäftsleuten auch so kompromisslos umgegangen ?
Liebe Grüße
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Zitat von Schlawine
Mutterheimat, Wello,
ist es für euch in Ordnung wenn meine Tochter eure Berichte mit in die Schule nimmt? Die haben das Thema dort gerade. Ist für die Jugendlichen sicher auch interessanter als die trockenen Schulbuchberichte.
Liebe Grüße
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Zum Thema Knast paßt ein wunderbarer Vergleich, bevor ich ein Story, zum Thema GSSD und neuen, oder reparierten Straßen, in der DDR, erzähle.
Wer in der DDR bewiesen hat, wie gut er, besoffen mit dem Auto fahrend, jemanden unter die Erde brachte, der bekam bewiesen, daß vor ihm, mindestens 10 Jahre, gestreifter Anzug lagen, (Preisklasse Zeithain, bei Riesa). Prächtiger Knast für mittelschwere und schwere "Kaliber". Wie sieht diese Thema heute aus, (besoffen fahren + Verkehrsunfall, mit Todesfolge z.B. eines Fußgängers).
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Also erstmal danke an Mutterheimat und Wello für Euer o.k. Meine Tochter (17J.)ist sehr interessiert und guckt inzwischen schon selbst ob es im Forum wieder etwas Neues gibt.Über die Geschichte mit dem Tapetenkleister haben wir alle gelacht aber so etwas ist bestimmt gar nicht so selten gewesen.Ich weiß noch dass wir 1978 kilometerweit mit dem Moped gefahren sind weil nirgends Filtertüten zu bekommen waren.
Ja Mutterheimat, die Strafen für solche Delikte sind wirklich manchmal lächerlich und darum nicht besonders abschreckend.
Liebe Grüße
Schlawine
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Mutterheimat, das war aber nicht die Höchststrafe. Die waren dann 5Jahre in Dresden sich selbst zu versorgen.
Gestern hab ich eine sehr ungewöhnliche Biographie zu hören bekommen. Der Junge, Jahrgang 1961,wird sich bestimmt auch hier melden.
Seine Mutti war im Juni oder Juli 1961 !!!!!, als Bundesbürgerin in Leipzig auf Geschäftstour. Ca. drei Monate vor der Entbindung. Da kam es zu Schwangerschaftproblemen und sie mußte ins Krankenhaus. Da lag sie dann bis Oktober !!!!. Da wurde der Junge mit Kaiserschnitt geholt. Die beiden, Mama und Kind, haben erst nach 12 Jahren die Bundesrepublik wiedergesehen. Sie haben wie jeder andere DDR-Bürger in Leipzig gelebt. Das mal in der Kurzfassung. Das angenehme an der Geschichte ist, daß der Junge nicht mit der DDR schmollt, oder sonst wie im Groll ist. Erstaunlich. Vielleicht äußert er sich selbst noch mal dazu.
Vielleicht ist das was für Dein Kind. Schlawine.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Hallo Buhli,
ja danke, natürlich ist das was.
Liebe Grüße
Schlawine
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Gerade lief über die Nachrichten, daß jeder zweite Wehruntauglich ist. Das sei politisch so gewollt, damit eine Gleichgerechtigkeit unter den tauglichen existiert. Es soll ja Leute geben, die gern zur Armee gehen würden. Aufgrund dieser "Möglichkeiten" sind sie die gearschten. Diese politische Manipulation, um nicht Korruption zu sagen, kenne ich irgend woher. Ihr auch Helft mir mal...
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Buhli
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Zitat von Buhli
Gerade lief über die Nachrichten, daß jeder zweite Wehruntauglich ist. Das sei politisch so gewollt, damit eine Gleichgerechtigkeit unter den tauglichen existiert. Es soll ja Leute geben, die gern zur Armee gehen würden. Aufgrund dieser "Möglichkeiten" sind sie die gearschten. Diese politische Manipulation, um nicht Korruption zu sagen, kenne ich irgend woher. Ihr auchHelft mir mal...
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Mein Sohn ist auch als Wehruntauglich erklärt wurden.
Bei der Untersuchung hat der Arzt nur einen Blick auf seine OP-Narbe am Knie (nach Sportunfall) gemacht und für ihn hatte sich das Thema Bund erledigt.
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So was hätten wir uns auch gewünscht !
Ich glaube , die DDR wäre Rekordhalter bei Sportunfällen geworden .
Mit großem Spott kann man da nur die Bemühungen der bunten Regierung
betrachten , als Friedensmacht an allen möglichen Krisenherden mitzuspielen.
Mit wem denn ? Mit den privaten Sicherheitsdiensten, die jetzt schon die Kasernen
bewachen ????
Karli
In Antwort auf:
So was hätten wir uns auch gewünscht !
Ich glaube , die DDR wäre Rekordhalter bei Sportunfällen geworden .
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Es ist wirklich merkwürdig wie sich das in den letzten Jahren entwickelt hat.Mein Mann musste noch 18 Monate stramm stehen und sein Cousin, der Zivildienst machen wollte, hatte einen Haufen Papierkram und Verhöre, bis das genehmigt wurde.Heute werden viele nicht mal mehr gemustert.Mir hat jemand erzählt tauglich sei man nur noch mit TG1.Ob das stimmt weiß ich aber nicht.
Fakt ist, dass ein junger Mann aus meinem Bekanntenkreis unbedingt nach dem Abi ein paar Monate Zivildienst leisten wollte.Weil er keine Einberufung erhielt, meldete er sich freiwillig, damit es vor dem Studium noch erledigt ist.Eine Zivi-Stelle hatte er schon gefunden aber vom Bund bekam er keine Genehmigung.
Das verstehe wer will.
Liebe Grüße
Schlawine
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Sie haben gerade einen Bericht im Fernsehen gebracht und dabei gesagt, dass die Musterungsmaßstäbe inzwischen so hoch angesetzt werden,
dass 46 % aller gemusterten ausgemustert werden.
Das verstehe wer will. Der Sohn meiner Kollegin wurde ausgemustert, weil er an der Schilddrüse operiert wurde.
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Tachchen, hier bin ich wieder. In der DDR war es mehr, als nur üblich, am laufenden Band militärische Übungen abzuhalten. Plätze gab es mehr als reichlich. Ein ganz bekannter war z.B. der Platz, wo sich gegenwärtig die beiden, frei lebenden Wolfsrudel, aufhalten,(Lausitz). Wie kommen militärische Einheiten zum Übungsplatz? Zu Fuß, kenne ich, (10,20,30 km Marsch mit Sturmgepäck+Waffe). Den Wegen + Straßen passiert da nichts. Mit den schwach, bis nicht gepanzerten Kollonneneinheiten (Jeep, Lkw, Spw, radgetriebene Spz), passiert den Straßen nichts, den Waldwegen "lediglich" kräftige Spurrinnen und vielleicht sind ein paar Sträucher anschließend dünner. So weit, so gut. Die Offiziere der NVA haben, das kann ich ruhigen Gewissens sagen, aufgepasst, daß es keine großartigen Zerstörungen gab. Gräben ziehen, Schützenlöcher buddeln, tarnen mit Ästen, welche nach Möglichkeit bereits am Boden lagen, etc, einverstanden. Nach dem Schießen, mußten die Patronenhülsen aufgesammelt und abgegeben werden. Ist das heute auch so? Die schweren Waffen wurden so weit wie irgend möglich, nicht auf eigener Kette, auf die Straße gelassen. Warum. Einfach, weil es keine asphaltierte Straße auf dieser Welt gibt, die das längerfristig aushält. Unsere GSSD Freunde wußten das besser. Ich war höchstpersönlich zugegen, als eine ganze Kaserne der GSSD ihren kompletten Fuhrpark an Panzer und Kettenfahrzeugen zur Bahnverladung den Berg hinunter fahren ließ. Der Asphaltbelag hat vor Freude Hurra geschriehen. Der Begriff Straßenbelagschutz (Hartgummistollen, oder Tieflader) war nicht bekannt. Diesen Begriff kannte man allerdings schon zu Führerzeiten. Interessant anzusehen, war, abgesehen von der gesamten Straße, anschliesend die Stelle der Straße, wo die Panzer eine 90 Grad Wendung machen mußten, um in den Bahnhof einzufahren. Das soll sich jeder selbst ausmalen. Als allerdings einige Zeit später, die neuen Ersatzpanzer (T 80) anrollten, kam noch etwas anderes dazu. Die fuhren auf der reparierten Straße den Berg wieder rauf, in die Kaserne. Natürlich auf Kette. Und nun kommt die Überraschung. Diese Fahrzeuge hatten eine Turbinenverstärkung im Motor. Die Bewohner rechts und links der Straße, (Berg hoch), mußten nun überlegen, was sie im Schrank zuerst festhielten. Die Tassen und Teller aus Meissner Porzellan, oder anderem Material, oder die Bilder an der Wand, oder die Blumenvasen auf dem Fensterbrett, etc. Den Lärm hat man weithin gehört. Insbesondere da es sich um eine komplette Neubestückung der Kaserne handelte, hat es auch entsprechend gedauert. Aber dieses Thema haben sicherlich, in anderer Form, auch noch andere hier im Forum erlebt.
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