Ich nehme aber an ohne Vergnügen...also ohne Eis, Wirtshaus, Eintrittgelder und was noch so alles möglich ist....
Mal ehrlich....wenn ich im Urlaub den Euro mindest einmal am Tag umdrehen muss um Ihn auszugeben, Verzichte
ich lieber zu Gunsten meines herrlichen Garten wo ich alles betreiben kann wofür ich in der ferne zusätzlich
löhnen muss....ist zwar vielleicht Ansichtssache aber wir sehen das so. Wie beschränken uns dann auf Tagesausflüge
die bei uns reichlich vorhanden sind....Wir, meine Frau und ich haben vor unsere ehe jeder für sich einiges gesehen,
wir brauchen das heute nicht mehr und unsere Tochter verdient sich Ihre Reisen durch Ihren außerordentlichen Fleiß
bereits selber.
Die Welt brauch ich auch nicht mehr, die Welt kommt zu uns ....das reicht uns.....
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Zitat von delta im Beitrag #31
wenn ich im Urlaub den Euro mindest einmal am Tag umdrehen muss um Ihn auszugeben, Verzichte
ich lieber zu Gunsten meines herrlichen Garten wo ich alles betreiben kann wofür ich in der ferne zusätzlich
löhnen muss....ist zwar vielleicht Ansichtssache aber wir sehen das so.
Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
(Samuel Butler)
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"Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das gute liegt so nahe".
Deutschland ist schön, von der Waterkant bis zu den Alpen. Da braucht man kein Ausland.
Viele Regionen von Deutschland kenn ich noch nicht, wenn es die Gesundheit zuläßt, will
ich noch einiges von den "unentdeckten" Gebieten schon noch sehen. Ich benötige kein
Ausland, wo man nur ausländisch quasselt. Gut, man kann sich in denglisch verständigen,
aber das ist nicht so mein Ding. Lieber in der heimischen Sprache wo man sich auch
unterhalten kann, wo man auch etwas über Land und Leute ohne große Schwierigkeiten
erfahren kann. Dann kommt noch die heimische, gutbürgerliche Küche dazu, wo man weiß
was man ißt. Ich habe keine Lust auf Essen ala "Dschungelcamp", wo sich der Inhalt
des Tellers noch bewegt. Draufzu fahren und wos einem passt wird gehalten und gezeltet
oder in einer Pension übernachtet. Das ist für mich der wahre Urlaub und auch nicht
sooo teuer. Man spart auf jedem Fall schon mal die Flugpreise. Das ist jedenfalls
meine Lebensauffassung.
Fragt man jemanden, der viel in der Welt umherkommt nach einer öffentlichen Toilette
auf den Malediven sagt er dir genau, wo sie zu finden ist. Aber fragt man ihn nach
einer Straße in seiner Stadt, gibts nur hilfsloses Schulterzucken oder er muß erstmal
aufs Navi glotzen, wo denn nun die Straße ist.
Wer sagt: „Hier herrscht Freiheit“, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht!
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Das sehe ich auch so...viele kennen Ihr eigenes Land kaum, aber schon im Afrikanischen Busch rum gelaufen....
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Zitat von Gogelmosch im Beitrag #33
Draufzu fahren und wos einem passt wird gehalten und gezeltet
oder in einer Pension übernachtet.
Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
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Zitat von delta im Beitrag #34
Das sehe ich auch so...viele kennen Ihr eigenes Land kaum, aber schon im Afrikanischen Busch rum gelaufen....
Sparen heißt hungern für die Erben....
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Wir reden hier nicht von Ausnahmen Weinböhlaer, sondern von der Regel und unter Freunden mal gesagt.....ich muss nicht jeden Tourist auf der Welt kennen....
laufen sowieso viel zu viele wie die Lämmergeier hier rum und machen oft zu viel dreck....
Übrigens: ich wohne nicht im Bayerischen Wald ( der sehr Schön ist ) ...das haste dich um Gut 200km verschätzt....
Und noch eins ! ich sprach nicht von Bay.-Wald sondern von ganz Deutschland.
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Generationskonflikte wirds immer geben. Jede Generation hat ihre eigenen Seiten, Ansichten, Schwächen und Stärken.
Nichts sagt das besser als der hier beigefügte Text des Puhdys Titel " Die Boote der Jugend "
Mal drüber nachdenken. Als der Titel rauskam war ich knapp 18 - also Jugendlicher. Den Titel fand ich klasse und beeindruckend. Habe das damals so gesehen wie "die Erwachsenen" sich über "uns Jugendliche" doch zu Unrecht aufregen. Und das wir Jugendlichen doch ein Recht auf UNSER eigenes Leben haben dieses zu gestalten wie es uns gefällt. Da blieben übrigens politische Gegebenheiten mal vollkommen außen vor.
Und jetzt - 30 Jahre später ? Der Titel ist so aktuell wie zum Erscheinen. Die eigene Wahrnehmung hat sich geändert. Was "die Jugend von heute" so macht, wie ihre Ansichten sind usw. ist mir nicht immer recht, manches unverständlich. Eines aber ist sicher - die machen ihr Ding wie alle anderen Generationen auch. Mit Stärken und Schwächen, mit Mut und Witz, mit Neid und Zwietracht - so wie das immer war und (vermutlich) auch sein wird.
Puhdys
Die Boote der Jugend
Es gibt manche Leute, die haben vergessen,
daß sie einst im Boot der Jugend gesessen.
In dem fuhren sie gegen die Flut,
mit Segeln aus Jeans und Rock'n' Roll im Blut.
Heut liegen sie an Stegen der Intoleranz,
betrachten die Boote aus sichrer Distanz,
und zeigen verächtlich mit Fingern auf sie.
Verkünden, die Jugend sei verdorben wie nie.
Noch vor ein paar Jahren, als sie selber jung waren,
sie die Freiheit sich nahmen, anders zu sein.
Doch das gleiche Recht räumen sie
der Jugend von heute leider nicht ein.
Einst waren sie Rebellen gegen Spießigkeit,
sie sprengten die Normen ihrer Zeit.
Sie hatten Ideale und auch manches Idol,
und ihren Habitus machten sie zum Symbol.
Sie denken heut leider nicht mehr daran,
daß sie Wellen schlugen im Ozean.
Getrandet am Ufer, Kapitäne ade
Die Boote der Jugend fahren weiter zur See
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Ist eine Frage der Zeit, in der man selbst Jugendlicher war bzw. welche Generation Jugend man betrachtet.
Eine Rückschau um 30 Jahre, damals war 1985, bringt ganz andere Ergebnisse als aus meiner Jugendzeit, ich bin jetzt 65.
Also wäre das dann ab ca. mitte der 60-er.
20 Jahre Abstand, von -65 bis -85, da liegen Welten dazwischen, auch oder besonders im Osten.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Jede Jugend und jede Generation hat ihre Zeit. Genau das trifft den Kern. Beim Thema heißt es: Die Jugend - Zukunft oder Untergang. Ich meine eindeutig Zukunft ! Es wird immer Begabte und Vollhorste geben. Ein Verpauschlieren einer kompletten Generation halte ich für vermessen.
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Im Augenblick schaut es aber so aus, als wenn sie gesellschaftlich auseinander driftet, also zwischen arm und reich ....wobei der Handwerker eher Richtung Arm läuft.
natürlich gibt es immer ausnahmen.
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Das wichtigste , bei Puhdys- Konzerten sind Jung und Alt Textsicher und singen gemeinsam mit .
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Aha - aber wurde auch der Sinn des Textes verstanden ? Die Band hätte x-beliebig sein können. Der Text trifft den Nagel auf den Kopf. Und offensichtlich fühlt der Eine oder Andere sich ertappt in seiner Denke.
Nur nebenbei- Konzerte bei denen man mitsingen kann sind Klasse.
Aber das Thema Musik und Geschmack wäre dann ein neues.
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Zitat von RZ1004 im Beitrag #40
Es wird immer Begabte und Vollhorste geben. Ein Verpauschlieren einer kompletten Generation halte ich für vermessen.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
Das liegt daran, dass in der heutigen Zeit kein Grund mehr besteht, sich von dem "Vollhorst sein" zu verabschieden, weil so lebt es sich ja doch ganz angenehm. Man kommt trotzdem irgendwie durchs Leben.
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