Zitat von joesachse im Beitrag #28Zitat von ossi1 im Beitrag #27
Es ist nur das erste Semester BWL/VWL.
Neolibale Scheinargumente mit dem Wissen aus einem Semester BWL....
Ein Satz, der prinzipiell richtig ist, aber mit dem Mindestlohn an sich überhaupt nichts zu tun hat. Letztendlich ist jede Preiserhöhung eine selektive Steuererhöhung für den, der diese Leistung oder dieses Produkt kauft.
Ich habe mich zugegebenermaßen nicht korrekt ausgedrückt. Der Begriff Steuererhöhung wird für die relative Änderung des Steueranteils am Preis verwendet. Meine Aussage bezog sich darauf, dass bei jeder Preiserhöhung der absolute Steuerbetrag, der in diesem Preis enthalten ist steigt und ich demzufolge absolut in Euro gesehen mehr Steuern zahle, wenn der Preis steigt.
Zitat von ossi1 im Beitrag #31
Nicht jede Preiserhöhung ist eine Steuererhöhung, sondern nur jene, wo sich der Preis durch Wegfall einer vormals steuerfinanzierten Unterstützungsleistung erhöht. Dann zahlt im Gutfall der Konsument die Differenz aus eigener Tasche, die vorher als steuerfinanzierte Aufstockung gezahlt wurde. Das hat ursächlich mit dem Mindestlohn zu tun, wenn durch diese staatliche Administration dieser Mechanismus in Gang gesetzt wird.
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Nun auch die Standzeiten der Taxen sind Arbeitszeiten ! Es ist doch nicht die Schuld des Taxifahrers , wenn keine Kunde kommt . Soll er die Kunden mit dem Lasso fangen ?
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Natürlich ist das nicht Schuld des Taxifahrers. Aber die Taxiunternehmen scheinen mir in der flexiblen Anpassung an die Bedürfnisse der Kunden auch nicht gerade kreativ. So interpretiere ich zumindest die langen Schlangen auf Kunden wartender Taxis vor manchen Bahnhöfen. Sicherlich tragen hier auch unflexible Arbeitszeit- und Vergütungsregelungen bei.
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Der Mindestlohn ist Kohl. Man verdient zwar 8.50, aber man kommt in eine höhere
Steuerklasse mit mehr Abzügen und schon ist das Geld wieder futsch. Da lieber die
Gehälter der Inflation anpassen. Erstens hat man reel was in der Tasche und Zweitens
wird der Staat genötigt, einer weiteren Inflation entgegenzuwirken. Auch würde helfen,
wenn die Geldsäcke (ab 10.000+) sich mit weniger zufrieden geben würden. Man bräuchte
keinen Mindestlohn und es wäre GENÜGEND Geld vorhanden. Auch Steuerverschwendungen
täten Wunder, ebenfalls die Reduzierung des Beamtenmonstrums. Auch eine Reduzierung
der Krankenkassen und der Versicherungen bewirken Wunder.
Nein, Arbeit für alle, heißt der Zaubersatz.
Das waren nur Gedanken eines senilen Knackers.
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Zitat von Gogelmosch im Beitrag #35
Der Mindestlohn ist Kohl. Man verdient zwar 8.50, aber man kommt in eine höhere
Steuerklasse mit mehr Abzügen und schon ist das Geld wieder futsch.
Zitat von Gogelmosch im Beitrag #35
Da lieber die
Gehälter der Inflation anpassen. Erstens hat man reel was in der Tasche und Zweitens
wird der Staat genötigt, einer weiteren Inflation entgegenzuwirken. Auch würde helfen,
wenn die Geldsäcke (ab 10.000+) sich mit weniger zufrieden geben würden. Man bräuchte
keinen Mindestlohn und es wäre GENÜGEND Geld vorhanden.
Zitat von Gogelmosch im Beitrag #35
Auch Steuerverschwendungen
täten Wunder, ebenfalls die Reduzierung des Beamtenmonstrums. Auch eine Reduzierung
der Krankenkassen und der Versicherungen bewirken Wunder.
Zitat von Gogelmosch im Beitrag #35
Nein, Arbeit für alle, heißt der Zaubersatz.
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Zitat von joesachse im Beitrag #36Zitat von Gogelmosch im Beitrag #35
Der Mindestlohn ist Kohl. Man verdient zwar 8.50, aber man kommt in eine höhere
Steuerklasse mit mehr Abzügen und schon ist das Geld wieder futsch.
Je nach Verdienst dürfte das in diesen Einkommensbereichen ungefähr maximal 1/3 des Lohnes sein, was durch Steuern und Abgaben wieder fällig wird.
.............
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Zitat von andersdenker im Beitrag #37
Je nach Verdienst dürfte das in diesen Einkommensbereichen ungefähr maximal 1/3 des Lohnes sein, was durch Steuern und Abgaben wieder fällig wird.
Zitat von andersdenker im Beitrag #37
Während vom Lohnzuwachs lediglich 64,56 % in der Lohntüte verbleiben...
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ob du geringqualifiziert bist (im sinne von unzulänglicher berufsausbildung etc.) ist doch wurscht, wichtig ist ob dein job genügend nutzen/gewinn fürs unternehmen bringt. wenn du z.b. der geborene verkäufertyp bist, du aber nix "akademisches" kannst - biste am ende evt. fin. besser da, wie nen hochqualifizierter, dessen leistung aber keiner braucht.
denke schon das die tipp blättchen dem unternehmen genügend gewinn bringen - sonst würden die nicht verteilt werden, egal von wem. die wandern garantiert nicht bei allen ungelesen in die papiertonne, es gibt genügend "schnäppchenjäger" die wegen der angebote sowas durchstudieren - und etliche (nicht alle) dann sicher "weil man gleich da ist" auch noch was anderes einkaufen, als ne art "mitnahmeeffekt". meine denke - zielgruppe sind sicher rentner, die genügend zeit haben - und die "alten" werden immer mehr in d. kann sein, das durch das internet etliche sich anders informieren. und der austräger trägt zum umsatz/gewinn des unternehmens bei und sollte doch wohl 8,50 euronen die stunde verdienen dürfen, wenn er seinen job ordentlich macht. meiner meinung nach steckt da bloss? gier dahinter, nochmehr zu raffen.
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Ich denke, dass vor allem ältere Menschen/Rentner so Generation ab 50 solche Blätter studieren und selbst ich hab schon das ein oder andere Angebot gefunden und wahrgenommen. Es ist einfacher diese Blätter aufzuschlagen, als erstmal den PC anzumachen und entsprechend zu suchen, wobei man im Internet sicher wieder andere Schnäppchen findet. Und gerade weil die Austräger auch zu schlechtem Wetter austragen haben sie die 8,50 verdient !!
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Kaufland hat sich ein eigenes Unternehmen geleistet, welches seine Werbung verteilt hat. Mir ist in unserer Gegend keine andere Supermarktkette oder Discounterkette bekannt, die ihre Werbung selbst verteilen. Dafür gibt es eine Menge Anbieter am Markt, von reinen Werbeausträgern bis zu den Zeitungszustellern regionaler Tageszeitungen.
Kaufland hat etwa 50.000 Leute für wenige Stunden in der Woche beschäftigt, der Verwaltungsaufwand dafür ist sicherlich groß. Im Tipp lag meist noch Werbung anderer Anbieter, damit wurde dies zum Teil zumindest etwas kompensiert. Wenn da jetzt jemand nachgerechnet hat und mal angefragt hat, wieviel die anderen für das Austeilen der Werbeblätter verlangen, dann kann da einfach herausgekommen sein, dass andere dies für weniger Geld machen. Der Aufwand für die Werbung muss ja über den Verkauf der Produkte und deren Preise wieder reinkommen.
Mir ist in diesem Zusammenhang keine Aussage von Kaufland bekannt, dass diese Änderungen mit dem Mindestlohn zu tun haben, dies waren in den von mir gelesenen Berichten immer nur Interpretationen der Journalisten. Natürlich ist es vorstellbar, dass der bevorstehende Mindestlohn da eine Rolle gespielt hat, und sei es auch nur als Anlass, da mal nachzurechnen, aber konkret habe ich dies nirgendwo gelesen.
Ich habe eher dein Eindruck, dass so wie hier im Forum auch diese Meldung von Lobbyisten geschickt missbraucht wurde, um gegen den Mindestlohn zu wettern.
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Also wir sind eine Leistungsgesellschaft oder irre ich mich da ?
Was würdet ihr für 08,50 € / Std. machen ?
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Warum soll ich dir 20 € geben , wenn ein anderer das für 8,50 € macht ?
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Wein Du niemanden finden wirst, der das für 8,50€ macht. Vieleicht jemanden für 18,50€, aber der ist nicht so gut, oder jemanden für 30€, der auch nicht besser ist.
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