Nach diesem Beitrag hier, http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...ka-einsatz.html, stellt sich die Frage, ob sich denn Deutschland in jeden Konflikt, direkt, oder indirekt, einmischen muß, oder sich hinein ziehen lassen darf? Ist es noch notwendig, nach dem Debakel von Afghanistan, welches, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, irgendwie zurück fallen wird (und sei es auch nicht in absehbahrer Zeit), in die alte Zeit, sich ein neues Abenteuer zu suchen? Muß es also wieder so sein, daß man aus Fehlern nichts lernt? Der alte Laden, bei uns, hat sich an keinem einzigen Konflikt, direkt, beteiligt. Auch die BRD alt war nicht, in direkter Weise, beteiligt (abgesehen von den deutschen Angehörigen der Fremdenlegion, oder in anderer Uniform steckend und auf den Befehl des entsprechenden Staates hörend). Seit es das eine Deutschland gibt, stinkt es immer wieder, mit deutscher Beteiligung, auf der Welt. Es stellt sich dann wohl die Frage, wann stinkt und raucht es gewaltig. Und zwar so, das man nicht mehr ins Ausland zu gehen braucht. Die USA kennen das bereits, England ebenfalls, auch Frankreich hat da schon Erfahrungen mit dem Thema Algerien auf französischem Boden. Vom Russen rede ich nicht, das ist dort ein typisches eigenes hausgemachtes Problem. Jede Einmischung, militärischer Art, wird früher, oder später, in irgendeiner Weise, auf den Verursacher zurückfallen. Und sei es unter der Thematik Flüchtlinge und deren Finanzierung, oder Terrorakte und Bombenanschläge.
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Muss nicht und soll nicht, denn solange wir nicht persönlich angegriffen werden Beziehungsweise nicht gemeinsam fremden Staaten klar machen, dass es keinen Sinn macht
einzelne Nato oder EU-staaten anzugreifen ohne das sie die folgen von allen Staaten daraus tragen müssen, sollte Deutschland sich endlich raushalten.
übrigens: ein Ranghoher Diplomat wurde jetzt in Afganistan erschossen....ich habe kein Mitleid und es trifft endlich mal einen Schönredner und nicht den einfachen
Soldaten.
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Gibt es nicht eine eindeutige Definition zum Begriff "Verteidigung, die ja nicht nur die neue BRD ignoriert.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Die Demokratie (nach deutschem Verständnis) muß überall auf der Erde mit Gewalt und wenn es sein muß auch gegen den Willen der Menschen dort
eingeführt werden.
Und die Rüstungsindustrie braucht Aufträge, wegen des Erhalts der Arbeitsplätze !
.
vorwärts immer, rückwärts nimmer
E.H.
In Zentralafrika sind 1 Mill. Menschen auf der Flucht, die UN warnen vor einen Völkermord. In Mali sieht es nicht viel besser aus.
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir.
Konrad Lorenz
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Die sind aber schon seit Jahren auf der Flucht, leiden unter Mord und Verfolgung. Warum gerade jetzt die Bundeswehr, warum nicht schon
sehr viel früher ein Eingreifen der UN ?
Abertausende sind bereits tot, ermordet, verhungert, hausen in Lagern.
.
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E.H.
Zitat von Kehrwoche im Beitrag #5
In Zentralafrika sind 1 Mill. Menschen auf der Flucht, die UN warnen vor einen Völkermord. In Mali sieht es nicht viel besser aus.
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Verstehe ich das jetzt richtig?
Übersetzt heißt das doch: Lasst sie doch gegenseitig abknallen, bevor sie Sozialtouristen werden...
Seltsamer Gedanke.
Ich bin der Meinung, daß Deutschland noch viel mehr humanitäre Dinge leisten könnte,
wenn nicht immer erst diskutiert wird.
Zum Glück ist es bei Hilfsleistungen in Katastrophenfällen nicht so.
Und warum bin ich dieser Meinung?
Einfach nur: Weil wirs können.
Wenn du tot bist, weißt du nicht, daß du tot bist. Es ist nur schwer für die anderen.
Genau so ist es, wenn du blöd bist.
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Wie wäre es denn, wenn du persönlich, auf eigene Kosten, mit eigenem Risiko und reichlich persönlichem Geld runtermarschierst und DIREKTE Hilfe leistest. Indem du selbst einen ganzen Schwarm mitbringst und bei dir unterbringst und verpflegst, inklusive aller, direkten und indirekten, Geldleistungen die noch notwendig sind, um hier zu überleben. Wäre das nicht eine handfeste, abrechenbare, Leistung? Denn so etwas blüht allen Bürgern, welche hier Steuern zahlen, indirekt. Für meine Person, nein danke! Sollen doch die Großmäuler, direkt, mitmischen. Aber nach mir geht es nicht, da wäre so einiges anders. Da gäbe es, z.B., das australische Einwanderungsrecht 1 zu 1.
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Du verstehst mich falsch, mutterheimat.
Deine Einstellung zu Asylanten/Einwanderern usw kenne ich und darüber möchte ich mich nicht streiten.
Ich meinte: Wir haben die Mittel zu helfen.
Nicht nur das THW, das bei uns bei Katastrophen hilft, sondern wir sind mit
dem Eintritt in die NATO einige Verpflichtungen eingegangen.
Es ist immer leicht zu sagen: Warum mischen wir uns ein?
Ich halte es für eine ganz normale menschliche Sache zu helfen.
Ob es der Nachbar ist oder Irgendwer.
Ich helfe gern, wenn ich kann. Selbst dem Obdachlosen auf der Straße.
Und: Ja ich träume von einer Welt ohne Grenzen.
Grenzen erzeugen Hass, Neid und Ungerechtigkeit.
Ich weiß, das kannst du nicht verstehen, aber fandest du die Teilung Deutschlands toll?
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das sollte aber deine persönlich Endscheidung bleiben und wer ist wer....ist das auch der, der selbst schon genug zu kämpfen
um sein tägliches Dasein zu fristen. Würde man statt Waffen verkaufen...Lebensmittel verkaufen zu preisen die diese Leute
bezahlen könnten, brauchten wir keine kriege führen. Hilfe ja, aber nicht durch Armutszuwanderung, solange wir selber genügend
mit Armut zu tun haben und Hilfe nur zur Selbsthilfe. alles andere macht wirklich keinen Sinn außer für die Profituere dieser Welt.
Mutterheimat hat vollkommen recht.....l
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Die Frage im Thementitel ist etwas provokant formuliert. Mutterheimat-typisch eben. Statt einmischen hätte ich helfen geschrieben. Die Antwort ist jedoch eindeutig. Sie lautet JA. Sich einmischen, bzw. helfen, heißt nicht, laß uns die Bundeswehr hin schicken und alles niedermetzeln. Mehr kann sich unser Aushilfsrambo nämlich nicht vorstellen unter "einmischen" oder Hilfe leisten. Es gibt auch die humanitäre Hilfe. Nüscht hat das schon angesprochen. Wenn es ein Problem gibt, muß man nach der Ursache suchen. Dann muß man eine Lösung finden, welche die Ursache des Problems beseitigt. Sind die eigentlichen Probleme erkannt, gilt es diese abzustellen, und zwar im Heimatland der Betroffenen. Deshalb müssen wir helfen, uns einmischen. Tun wir das nicht, bekommen wir die Folgen zu spüren, sei es in Form von Terroranschlägen in der westlichen Welt, sei es durch Einwanderung in unsere Sozialsysteme. Oder wie auch immer.
delta schrieb:
Zitat
ein Ranghoher Diplomat wurde jetzt in Afganistan erschossen....ich habe kein Mitleid und es trifft endlich mal einen Schönredner und nicht den einfachen
Soldaten.
Wer sich über den Tod anderer Menschen freut, zeigt mehr als deutlich das er nicht mehr alle Latten am Zaun hat! Was bist Du nur für ein kleines, geistig völlig verkümmertes Würstchen!
micha
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Und haargenau unter diesem Begriff helfen ist ein Debakel in Afghanistan entstanden. Aus dem Begriff helfen wurde der Begriff einmischen. Ich habe, diesbezüglich, eine total gegensätzliche Ansicht. Klares nein. Das Problem müssen diese Leute selbst in den Griff bekommen. Landes-und Völkertypisch. Deswegen kann man sich mit ihnen verständigen und Hilfe vor Ort anbieten. Aber eine Lösung nach unseren Standarts anzustreben, so war es doch immer, geht nach hinten los. Wenn auch nicht sofort. Und deinen Aushilfsrambo kannst du getrost steckenlassen, werter michaka. Für den beleidigenden Begriff bist du nicht alt genug. Klar und deutlich! Amen!
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[quote=michaka13|
Soldaten.[/quote]
Wer sich über den Tod anderer Menschen freut, zeigt mehr als deutlich das er nicht mehr alle Latten am Zaun hat! Was bist Du nur für ein kleines, geistig völlig verkümmertes Würstchen!
micha[/quote]
Wie immer nichts verstanden....ich habe geschrieben, mein Mitleid hält sich in grenzen.
Ich will es mal so sagen.....wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um und das tut Deutschland. Ohne Not und Anlass mischt sich Deutschland weltweit überall ein.
dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn man auf den Bildschirm von Terroristen sich wiederfindet. Die Schweiz Hilft auch, aber ich hab noch nie gehört
das sie Militärische Präsens dabei zeigt.
Übrigens: der Thementitel passt durchaus
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Zitat
Wie immer nichts verstanden....ich habe geschrieben, mein Mitleid hält sich in grenzen.
Du hast nicht mal ne Ahnung was Du selber schreibst. Deine Worte waren:
Zitat
....ich habe kein Mitleid und es trifft endlich mal einen Schönredner ...
Von Mitleid in Grenzen lese ich da nichts! Du schreibst ganz klar "endlich trifft es...". Konntest es wohl kaum erwarten, das endlich wieder Blut fließt! Erbärmlich bist, einfach nur erbärmlich!
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