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Gesellschaft » Rueckbau in der Stadt
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Die Gesellschaft wandelt sich in Ost und West - wie gehen wir damit um?
Die Bevoelkerung nimmt ab, wird zugleich immer mobiler, lebt nicht mehr mit der gesamten Familie nahe beieinander, sondern in Duetschland (oder oft gar Europa) verstreut, kann also Immobilien nicht mehr mit mehreren Generationen bewohnen und bewahren. Arbeitsorte und Wohnorte divergiren, Staedte platzen aus allen naehten (Hamburg und Muenchen) bzw. bluten aus (HoyWoj).
Vor ein, zwei Jahren wurde ja bereits ins Gespraech gebracht, laendliche Regionen kontrolliert abzubauen (etwa, nicht mehr in Infrastruktur zu investieren), was natuerlich oekologisch langfristig sinnvoll waere (Stop der Zersiedelung der Landschaft, wie auch Rueckbau am Rande der Staedte), emotional und z. T. auch wirtschaftlich aber den dort (noch) lebenden Menschen nicht zu vermitteln ist - die wollen ja auch weiter dort leben.
Das ist ein landesweites Problem, in Berlin, Marzahn-Hellersdorf hat man vor Jahren mit dem Stadtumbau begonnen, mehrere Etagen abgenommen, unterschiedliche Gebäudehöhen belassen, Grundrisse verändert. Sieht nicht so schlecht aus. Es gab auch Totalabrisse, zwei 21-geschossige Hochhäuser in Marzahn und am Bhf. Frankfurter Allee verschwanden völlig. Es wollte niemand mehr dort wohnen, wegen der zunehmenden Verwarlosung und Kriminalität.
In den Medien war in letzter Zeit aber auch von anderen (sehr teuren) Rückbauobjekten die Rede. Zwei Beispiele nur mal: - auf Berlin kommen u.a. enorme Kosten wegen Rückbau des berühmt-berüchtigten "Asbest-Towers" Steglitzer Kreisel drauf zu, z.B. alleine schon 31 Mill. Euro nur für die Asbest-Entsorgung
Zitat Bevor aber der entscheidende Bauantrag gestellt und bewilligt werden kann, muss erst einmal der Asbest aus dem Gebäude beseitigt werden. Der zeitliche Ablauf dazu steht mittlerweile auch fest: Die Asbestsanierung soll Anfang 2013 beginnen. 30 Monate wird sie dauern. Die Kosten in Höhe von 31 Millionen Euro hat das Land Berlin als Eigentümer im Doppelhaushalt 2013/2014 festgeschrieben.
Zitat von Hansrudi im Beitrag #3Dafür sind aber fast nebenan in Biesdorf Eigenheimsiedlungen entstanden ( Habichtshorst ) .
Da wohnen sicher nicht die ehem. Bewohner der "Plattenbauten", sondern eine ganz andere Klientel. Ich hab in Biesdorf schon "Häuschen" gesehen, da reichen nicht mal zwei normale Enkommen. Habichtshorst ist noch human mit dem Preis, aber einen Job sollten trotzdem Beide haben. Und so groß ist das Bauvolumen nun auch nicht um ein paar hundert Abrißwohnungen zu ersetzen.
Aber es stimmt, viele Familien konnten sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen, oft weit vor der Stadt. Oder sind ausgewandert, ins alte Bundesgebiet, aus uns allzu gut bekannten Gründen.Und da Leerstand auch kostet, wird abgerissen.
Wer Mutwillig bewohnbares Eigentum verfallen läßt, sollte enteignet werden und dem Markt zu erschwinglichen preisen zugeführt werden. Wohnsilos für Superreiche in den Großstädten sollten verboten werden. Sie werden der Großstadt auch nicht mehr Steuern einbringen, da diese Leute sehr viel im Ausland sind und dort Ihr Geld ausgeben. Bevor hier einige wieder von Neid sprechen den sei gesagt ich habe Mein Haus im Luxus stehen, nämlich auf dem Dorf mit angrenzenden Wald. Hier geht es noch relativ menschlich zu und das ist unser Luxus. Mehr brauchen wir nicht. Aber in den Großstädten machen die Reichen die Preise kaputt und viele Familien können die Preise nicht mehr bezahlen. Übrigens: Zitat:Bauzenersenf or ein, zwei Jahren wurde ja bereits ins Gespraech gebracht, laendliche Regionen kontrolliert abzubauen (etwa, nicht mehr in Infrastruktur zu investieren), was natuerlich oekologisch langfristig sinnvoll waere (Stop der Zersiedelung der Landschaft, wie auch Rueckbau am Rande der Staedte), emotional und z. T. auch wirtschaftlich aber den dort (noch) lebenden Menschen nicht zu vermitteln ist - die wollen ja auch weiter dort leben. Ende:
Ich laß umlängst in einen Immobilien Bericht folgendes....jeder zweite Großstädter wünscht sich ein Haus im Grünen , das heißt auch, das viele dies umsetzen werden, wenn sie eine Chance haben. Mein Kind studiert und Arbeitet derzeitig in München und sie kennt die Preise und sie sagt, sie würde wenn sie familie gründet Ihre Kinder nicht in der Großstadt großziehen wollen und viele Ihrer Freunde sehen das ähnlich. Wer sich im Lande umschaut, bemerkt das ganz schön noch gebaut wird und das von jungen familien. Unser Dorf ist in den letzten 30 Jahren um weit um die Hälfe gewachsen, kein ende derzeitig in sicht. Warum man in den Ostendeutschen Gebiete auswandert hat sicherlich einige handfeste gründe...ich wollte da auch nicht bauen....der wilde Osten wäre mir zu nahe......
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
jedes mal wenn wir in unsere alte heimatstadt fahren, schaut das stadtbild "rückgebauter" aus, weil eben etliche plattenbauten, alte wohnblocks verschwinden. leider wurde in etliche blocks nach der wende nochmal geld reingesteckt, neue fenster dämmungen heizungen etc. die jetzt knapp 15 jahre später einfach so abgerissen werden. und in wohnblocks die stehenbleiben, da fehlt das geld für sanierung. etliche gelder wurden da quasi zum fenster rausgeschmissen. nachdem klar war, das die industrie quasi "totgemacht" wird, hätte man eins und eins zusammenzählen können, das die leute wegen der arbeit wegziehen, weniger wohungen gebraucht werden und die blocks die neusaniert "rückgebaut" oder besser abgerissen werden, schon vorher "vergammeln" lassen sollen, ohne da nochmal geld reinzustecken. ansonsten sehe ich den rückbau entspannt, haste mehr freiflächen die kreativ neu genutzt werden können, mehr grün statt beton. wenn das ganze geschickt geplant wird, kann der rückbau sicher auch die städte neu beleben.
Zitat von Smithie23 im Beitrag #8was ist denn der "wilde Osten" ??
....da wo du offensichtlich zu Hause bist....bedenke, das hat mit Dir persönlich nicht zu tun, sondern nur mit der Kartographischen begebenheiten. Je näher du an Polen oder Slowakei wohnst desto eher bist du dabei...
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Zitat von delta im Beitrag #7Wer Mutwillig bewohnbares Eigentum verfallen läßt, sollte enteignet werden und dem Markt zu erschwinglichen preisen zugeführt werden. Wohnsilos für Superreiche in den Großstädten sollten verboten werden....
Zwei Fragen, delta, mit der Bitte um eine sinnvolle Antwort, auch ohne Link.
1. Wer läßt mutwillig bewohnbares Eigentum verfallen und was würdest du tun, wenn du ein leerstehendes Haus besitzen (erben) würdest, in das absolut niemand rein will. Du findest weder Mieter noch Käufer . Würdest du regelmäßig lüften, heizen, renovieren, instandsetzen ohne jegliche Einnahmen, aus deiner Tasche ? Ist die so dick ?
2. Was stört dich an Wohnsilos für Supereiche in Großstädten, wenn es sie dann gibt ? Ich betrachte das als Wirtschaftsfaktor, vom Bau bis zur letzten Dienstleistung, die von den Nutzern gefordert wird. Besser kann Geld nicht abgeschöpft werden.
Warum keine Link`s Deine fragen sind durchaus berechtigt, aber ich kenne genügend Häuser wo Geld keine rolle spielt und es völlig wurscht ist, das die Häuser neben sanierte Einheiten zerfallen. Nichts gegen freie Marktwirtschaft, aber Staat und Eigentümer müssen hier eine Lösung finden zum wohle der gesamtem Gesellschaft, auch das würde eine Wirtschaftsfaktor sein. Da wir aber nur noch in Millionen und Milliarden denken beim profit, kann das nichts werden. Zu Punkt zwei.... haben Reiche Leute nicht schon genug die besten Stücke von der Erde......andere Menschen wollen auch würdig Wohnen und Leben, vor allem wenn die leistung in der Gesellschaft zeigen. und wie ich Schrieb, man das den Wirtschaftsfaktor wie du Ihn erklärst nicht überbewerten, diese leute geben vor der Haustüre nicht das meißte Geld aus......
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Es sind doch nicht nur Wohnungen , die in Deutschland leer stehen und verfallen . Es sind vielfach auch alte Betriebe,Fabriken , Kindergaärten , Schulen , Krankenhäuser , Ferienheime,- lager , Kasernen etc. wo überall das Unkraut blüht .
Oder hatten wir damals andere, falsche Vorstellungen von den versprochenen , blühenden Landschaften ??
Nein Hansrudi...falsch waren die nicht, aber wir können nichts daran ändern...die Gier ist zu groß bei dehnen die es könnten. Man baut lieber einen Erlebnispark in der Eifel und setzt sich lieber denkmäler wie ein Kurt Beck MIT DEN NÜRNBURGRING.
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