Zitat von kreutzer_ im Beitrag #403
Im SED-Staat waren in den 70er Jahren Engel verpönt, die traditionellen Schwibbögen sollten dann wohl mal eine Weile "Triumphbögen" heißen, aber das unter Vorbehalt. Sie sollten besser den Sieg der Arbeiterklasse symbolisieren. Die Weihnachtspyramiden wandelten sich zu "Kerzendrehtürme".
Angabengemäß wollte SED-Staatsundparteichef Ulbricht das Weihnachtsfest ganz aus dem Kalender zu streichen. Warum und wieso dann doch nicht, wäre Grundlage für eine interessante Recherche.
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Zitat von altberlin im Beitrag #404
Ich wußte nicht, das die Kita-Leitung in Bad Homburg aus Postkommunisten besteht, Danke für die Aufklärung.
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Ich dachte Bad Homburg liegt in Hessen ... ?! Egal, ich denke, dass hat nix mit Kommunisten zu tun, sondern mit dieser grünen, möchtegern emanzipierten - ich trage als Frau Doppelname, auch wenns im Ausweis total SCH*** aussieht - Gutmenschen Bioladen Besucher Klientel.
So, hab ich alle Klischees bedient ... ?!
Aber die Leute, die denen deswegen Drohmails schreiben, sind aber auch nicht besser !!
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Zitat von kreutzer_ im Beitrag #407
Die atheistische Diktatur machte bezüglich des Weihnachsfestes dann einige Verrenkungen, wenn man an den Mummenschanz der "Jugendweihe" denkt, die auf Betreiben der Russen im SED-Staat eingeführt wurde.
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Man sollte sich das Gemüt eines Stuhles zu legen, der muss auch mit jedem Arsch klarkommen!
Zitat von Wega im Beitrag #409
Der Einzige der hier Verrenkungen vollführt bist du! Aber du kannst bestimmt den Zusammenhang zwischen Weihnachten und Jugendweihe erklären.
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Naja, nun gut. Kirche und Staat sind auch bei unseren neuen Republik getrennt. Und in unserer alten Republik war beides möglich, Kommunion/Konfirmation und/oder Jugendweihe. Es ging auch ganz ohne Jugendweihe, in meinem persönlichen Bekanntenkreis haben einige gerade wegen ihrer kirchlichen Überzeugung statt Jungendweihe ausschließlich an der Kommunion teilgenommen. Was kann er denn aus seiner persönlichen Historie beitragen? Den Onkel aus der Chemiefabrik? Oder wieder nur ergoogelte Links? Ok, dann hier auch was zu lesen: http://www.zeit.de/gesellschaft/2012-09/...komplettansicht
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Zitat von Paule im Beitrag #411
Naja, nun gut. Kirche und Staat sind auch bei unseren neuen Republik getrennt. Und in unserer alten Republik war beides möglich, Kommunion/Konfirmation und/oder Jugendweihe. Es ging auch ganz ohne Jugendweihe, in meinem persönlichen Bekanntenkreis haben einige gerade wegen ihrer kirchlichen Überzeugung statt Jungendweihe ausschließlich an der Kommunion teilgenommen. Was kann er denn aus seiner persönlichen Historie beitragen? Den Onkel aus der Chemiefabrik? Oder wieder nur ergoogelte Links? Ok, dann hier auch was zu lesen: http://www.zeit.de/gesellschaft/2012-09/...komplettansicht
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Man sollte sich das Gemüt eines Stuhles zu legen, der muss auch mit jedem Arsch klarkommen!
Stimmt, das ist schon hochinteressant, wie wichtig das Thema ist für unseren Karl-Eduard.
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Das Thema Jugendweihe hatten wir doch schon mal. da war allerdings unser kreutzer noch nicht da. Die gab es schon vor der Weimarer Republik. Und da schwafeln Leute was von Komuminstenfest oder so. Ins Leben gerufen hat die Jugendweihe ein Pfarrer. https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendweihe
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Man sollte sich das Gemüt eines Stuhles zu legen, der muss auch mit jedem Arsch klarkommen!
Ja, das Thema Jugendweihe wurde hier wohl schon diskutiert.
Aber trotzdem wird immer wieder und unermüdlich der alte Schotter wiederholt und die Schwindelbacken haben Hochkonjunktur. Dabei braucht man nur bei Wikipedia nachzusehen, um den wahren Sachverhalt aufzuzeigen, denn bei Wikipedia und anderen Quellen heißt es
Zitat
Im Februar 1950 hatte das Politbüro des Zentralkomitees der SED die Mitwirkung der Partei, der Gewerkschaften und der FDJ an Jugendweihen im Sinne der früheren Freidenkerverbände abgelehnt.
Deswegen ist es halt ausgesprochen lächerlich, die dann doch eingeführte 'Jugendweihe' im SED-Staat in irgendeinen Zusammenhang mit der Freidenkertradition der Weimarer Republik zu stellen. Denn die Nazi-Diktatur hatte genau wie die SED-Diktatur eine ausgesprochene Aversion gegen Freies Denken dieser weltoffenen Tradition. Schließlich bekam der Ossi die Freie Presse bis 1989 nur dosiert von Karl-Eduard vorgelesen.
Und wie es dann weiterging mit der Jugendweihe in Unserer Republik kann man bequemerweise gleich auch bei Wikepedia lesen:
Zitat
Dass die Jugendweihe danach zum staatssozialistischen Fest avancierte, war in Moskau beschlossen worden. Im Mai 1953 fasste das Politbüro der KPdSU einen Beschluss über „Maßnahmen zur Gesundung der politischen Lage in der DDR“, der auch eine sozialistische Alternative zur Konfirmation vorsah.
Bekanntlich brodelte es im SED-Staat im Jahre 1953, hier erreichte die Fluchtbewegung einen absoluten Spitzenwert, wie er selbst 1989 nicht erreicht wurde, es türmten fast 400000 'DDR-Bürger', ehe dann ja auch einen Monat später das Volk auf die Barrikaden ging. „Maßnahmen zur Gesundung der politischen Lage in der DDR“ waren daher im Sinne der Sowjetbesatzer durchaus angebracht.
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Zitat von kreutzer_ im Beitrag #416
Ja, das Thema Jugendweihe wurde hier wohl schon diskutiert.
Aber trotzdem wird immer wieder und unermüdlich der alte Schotter wiederholt
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Man sollte sich das Gemüt eines Stuhles zu legen, der muss auch mit jedem Arsch klarkommen!
Ich habe mal diesen Thread überflogen, um ihn zu ordnen -- unmöglich. Darum mache ich ihn zu.
Einen neuen "DDR-Nebenkriegsschauplatz" brauchen wir nicht. Wer lesenswerte Beiträge kommentieren will, kann sie an den richtigen Stellen zitieren. Die entsprechenden Funktionen sind ja allgemein bekannt.
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