Menschen trennen sich nunmal - das ist ganz normal und hat nichts mit moralischer Integrität zu tun. Die Gründe, warum er sich getrennt hat, sind mir nicht bekannt, aber das sind heutzutage ganz normale Dinge (zumindest in meinen Augen). Jetzt darauf rumzureiten, weil Gauck nichtmehr christlich korrekt bis ans Ende seiner Tage bei derselben Frau bleibt ... das war wohl eher nix, delta !!
Auch der kleine Mann kann von der Krise profitieren !
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Ohne moralische Grundwerte wird es aber keine Richtlienien für die Menschen geben,
weil darauf unser Zusammenleben und soziale Grundwerte aufgebaut sind.
Wenn jeder tut und läßt was er will, frage ich mich, warum ich mich an Gesetze halten
soll oder sonstige soziale Grundwerte.
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Was hat eine Trennung im privaten Bereich damit zu tun ?
Auch der kleine Mann kann von der Krise profitieren !
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Hallo!
Man kann Gauck moegen, muss es aber nicht (auch ein Vorteil einer Demokratie, fragt mal die "trauernden" Koreaner oder gewisse Faehnchen-Schwenker in Diktaturen allgemein).
Mir ist aber ein ehrlicher Mann, der offen in "wilder Ehe" lebt, viel lieber als so eine "Stuetze der Gesellschaft", die Wasser predigt, Wein saeuft, zweimal woechentlich in den Gottesdienst geht "weil das so sein muss", dann aber daheim Frau und Kinder schlaegt oder sich an Nachbars Kindern vergeht... Pfui Deibel!
Gauck ist, denke ich, nichts menschliches fremd. Gute Voraussetzung fuer das Amt einer moralischen Instanz.
Und was die kolportierte Haeme angeht, hier ein lesenswerter Beitrag:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,816601,00.html
Gruss vom
Bautzner Senf
Besten Gruss
BautznerSenf
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Zitat von Smithie23
Was hat eine Trennung im privaten Bereich damit zu tun ?
Smithie
Vorbild, Vorbild, Vorbild und nochmals Vorbild. Aber vielleicht gab es das in der DDR nicht.
Na ja...die Scheidungsrate soll dort ja wesentlich höher gewesen sein.....
es geht auch nicht um eine " Wilde Ehe " sondern wie es der Volksmund früher sagte, Hurerei.
Von einen Pfaffen erwarte ich zumindest klare Verhältnise. Das heißt, das eine erst richtig beenden
und dann das andere Anfangen. 20 Jahre wilde Ehe finde ich happig für einen Pfaffen der
Vorbild und Volksführer sein will.
Eine denkbare schlechte Vorraussetzung für eine moralische Instanz.
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Habe eben in der Diskussion über den von mir zitierten Artikel von Stefanowitsch auf Sciencelogs folgenden Satz gefunden:
"Ich habe den Eindruck, dass sich Herr Gauck vor allem über seinen Hass auf die DDR definiert. Dabei bejubelt er völlig unkritisch jedes Vorgehen, dass sich von dem damals in der DDR üblichen unterscheidet."
Da steckt sicherlich einiges an Wahrheit drin. Und dieser Satz beschreibt zu 100% reporters Auftritt hier im Forum.
Zurück zu Gauck:
Gauck ist ein "Freiheitskämpfer", für ihn steht die Freiheit über allem. Da stimme ich ihm in weiten Teilen zu. Meine Zustimmung hört dort auf, wo Gauck neoliberale Ansichten hat. Aber Gauck steht nicht für Gerechtigkeit, den Widerspruch zwischen Freiheit und Gerechtigkeit entscheidet er für sich zu Gunsten der Freiheit.
Wenn er sich als Bundespräsident auch mehr mit dem Thema Gerechtigkeit in unserer heutigen Gesellschaft beschäftigt, kann er ein guter Präsident werden.
Zitat von BautznerSenf
...Gauck ist, denke ich, nichts menschliches fremd.
Daran habe ich gewisse Zweifel, vor allem, wenn man seine Ansichten zu Hartz IV liest und aus seinen Aussagen immer wieder für mich seine Ansicht anklingt, dass in unserer Freiheit die Verlierer der Gesellschaft selbst Schuld an ihrem Status sind. Und das ist weder menschlich noch gerecht.
Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)
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Hier mal zwischendurch ein Artikel zum Ex-BP Wulff, an dessen Aussagen die Staatsanwaltschaft zweifelt: > http://www.ftd.de/politik/deutschland/:v...n/60172101.html
Außerdem etwas über die "Gegenkandidatin" der Linken > http://www.ftd.de/politik/deutschland/:p...g/60172518.html
Zitat
Die Linke sympathisiert schon seit längerem mit der Nazi-Jägerin. 2009 schlug die Bundestagsfraktion sie für das Bundesverdienstkreuz vor. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), der für die Ehrung im Ausland lebender Deutscher verantwortlich ist, lehnte ab. In Frankreich wurde sie von Präsident Nicolas Sarkozy zum "Offizier der Ehrenlegion" ernannt. In der Bundesrepublik hängt ihr die Kanzlerohrfeige nach.
http://www.youtube.com/watch?v=pVHK7AadSV8&feature=related
http://material.festival-mediaval.com/gr.../300x250ani.gif
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Zitat von joesachse
Daran habe ich gewisse Zweifel, vor allem, wenn man seine Ansichten zu Hartz IV liest
So, welche Ansichten sind denn da so verurteilungswert? Ich kenne keine.
Die Sozialalimentation nimmt, wenn man über den Tellerrand schaut, in Deutschland einen Spitzenplatz ein. Die einschlägigen Foren sind voll von Anfragen von außerhalb Deutschland lebenden Personen, wie man die Zuwanderung in die Sozialsysteme in Deutschland erreichen könnte.
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Gemach, gemach
denkt dran was ich schrieb, er ist ein Wendehals, er wird den Lobbyismus in die Hand spielen.
Sie wird Ihm dafür auf dem Olymp stellen. Er wird das Bad in den Massen genau so genissen wie
die Wulffs. Er ist kein Mann des Volkes, auch wenn er sich so tarnt. Um es mit dem wort von
Mutterheimat zu sagen, er Tritt die leute im A...., aber nur die, die Ihzm nicht passen und das
werden verdammt viele aus den eigene Volk sein.
Wenn ich Ihm richtig verstanden habe bei seinen ersten Wahlanlauf...so sagte er Sinngemäß....
jeder ist selber schuld der nicht Pfarrer oder Bundespräsident wird.................
da bleibt nicht viel Berufsauswahl für jeden ............
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Na Delta, ich kann da nur hoffen, daß er sich erinnert, an den alten Laden und nicht zum Verräter wird. Und dennoch sage ich, bezüglich seines Privatlebens, Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Selbst wenn er, regelmäßig, den Puff besucht, wäre es mir egal. Solange seine Arbeit stimmt und er handfeste Ergebnisse bringt und den etablierten Parteien und Politbossen zeigt, was eine Harke ist und wie man Knobelbecher anzieht, um ein paar Tritte in diese Richtung, zu verteilen, soll mir alles andere Wurst sein. Amen!
Wer sind die besten Fälscher der Welt, die Medien! Wer das alles glaubt, was alles so da drin steht und gesagt wird, (Presse, Rundfunk, Fernsehen, Internet), dem ist nicht zu helfen!
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Hier der Link zum Interview in der Welt vom Juni 2010, dessen Inhalte jetzt immer wieder zitiert und interpretiert werden:
http://www.welt.de/die-welt/politik/arti...s-zusammen.html
"Als Bundeskanzler Schröder einst die Frage aufwarf, wie viel Fürsorge sich das Land noch leisten kann, da ist er ein Risiko eingegangen. Und es begann eine Phase, in der Politik und Risiko zusammengingen. Solche Versuche mit Mut brauchen wir heute wieder."
"Es wird bei uns immer noch der Traum von der Obrigkeit geträumt, die es gut mit uns meint und in deren Obhut wir uns gefahrlos begeben können. Wir stellen uns nicht gern die Frage, ob Solidarität und Fürsorglichkeit nicht auch dazu beitragen, uns erschlaffen zu lassen.
"Wir sind ein Volk, dem die materielle Besitzstandswahrung sehr wichtig ist. Glück - das heißt für viele: Morgen muss es uns materiell besser gehen als heute. Und Unglück ist, wenn das nicht eintritt. Diese Reduzierung des Lebensglücks auf Wohlfahrt und Wohlstand halte ich nicht für kindlich, sondern für kindisch. Es gibt die Sehnsucht nach einer ewigen Beglückung: ein Schlaraffenlandtraum, den Erwachsene träumen. "
Die letzten beiden Zitate müssen einem über 50jährigen Arbeitslosen, der nach kurzer Zeit von Hartz IV leben muss und dessen Existenz zusammenbricht, wie eine Verhöhnung vorkommen. Mitgefühl ist da für mich nicht erkennbar.
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Zitat von joesachse
Die letzten beiden Zitate müssen einem über 50jährigen Arbeitslosen, der nach kurzer Zeit von Hartz IV leben muss und dessen Existenz zusammenbricht, wie eine Verhöhnung vorkommen. Mitgefühl ist da für mich nicht erkennbar.
Der 50jährige verhungert nicht, er ist vom Staat mit seiner ganzen Familie krankenversichert und er hat ein zeitlich unbegrenzten Anspruch auf den Regelsatz, zu deiner speziellen Freude der Hinweis, kaufkraftmäßig steht er besser da als der durchschnittliche VEB-Schaffende, und falls er ein Haus hat, kann er dies behalten und bekommt ggf. sogar noch die Schuldzinsen für das Haus erstattet. Das sind Randbedingungen, die ausgesprochen selten sind im internationalen Vergleich.
Man kann sich immer mehr vorstellen, was der Staat für Soziales ausgeben könnte. Im Augenblick werden etwa zwei Drittel des Bundeshaushalts für Soziales und Pump ausgegeben. Würde die Hartz IV Hauptstadt von dem leben müssen was dort erwirtschaftet wird, hätte sie Verhältnisse wie die Griechen, die übrigens ein Sozialversorgungssystem was man mit dem hiesigen vergleichen könnte, überhaupt nicht kennen.
Deutschland nimmt in der Höhe der Sozialversorgung einen Spitzenplatz ein und es setzt dadurch Fehlanreize, die dem Lande noch einmal teuer zu stehen kommen. Das jedenfalls meint der Bremer Soziologe Professor Gunnar Heinsohn.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wi...en-1950620.html
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Hab ich da was übersehen bei der Immmobilie die ich gebaut habe.
Hätte ich lieber in die Hartz-Falle gehen sollen statt in Rente
zu gehen und der Staat hätte meine Restschuld für Haus übernommen....
Wer´s glaubt wird Seelig......
Aber was hat das eigentlich mit den Präses zu tun, ah ja der Vorige präses hat ja auch seine
immobilie auf eigenartige weise erworben.....
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reporter hat Recht. Manch H4'lern geht es besser, als manch Vollzeitschuftenden. Vor allem hat ein Arbeitsloser ab 50 auch mehr Rentenpunkte angesammelt, als ein arbeitsloser 21 jähriger. Natürlich hat JEDER das Recht auf eine Grundsicherung, jedoch müssen Anreize geschaffen werden, sich auch aktiv um Arbeit zu bemühen.
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Delta der Hausbesitzer bekommt die Schuldzinsen analog zur Miete beim Bezug von Hartz 4 erstattet, aber keine Restschuld. Dauert der H4 Bezug zu lange, wird die Bank wegen Ausbleiben der Tilgung eine Zwangsversteigerung vollziehen. Was den Wohlstand der H4 Empfänger angeht, das ist regional sehr unterschiedlich. Jemand aus Stuttgart wird sich mit dem Regelsatz schwer tun, hat aber wiederum bessere Möglichkeiten sich schwarz etwas dazu zu verdienen.
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