Zitat
Sie logen, indoktrinierten, grenzten Abweichler aus und das alles im Klassenzimmer: DDR-Lehrer. Nicht alle befürworteten die sozialistische Diktatur, doch alle mussten im Unterricht Linientreue mimen. Jetzt gibt eine ehemalige Pädagogin Jugendlichen Anschauungsunterricht. Sie stemmt sich gegen das Vergessen und erntet dafür auch Kritik.
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Zitat von reporterZitat
Sie logen, indoktrinierten, grenzten Abweichler aus und das alles im Klassenzimmer: DDR-Lehrer. Nicht alle befürworteten die sozialistische Diktatur, doch alle mussten im Unterricht Linientreue mimen. Jetzt gibt eine ehemalige Pädagogin Jugendlichen Anschauungsunterricht. Sie stemmt sich gegen das Vergessen und erntet dafür auch Kritik.
http://www.spiegel.de/video/video-1166246.html
Und nun??????????
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Die über Nacht sich umgestellt, und sich zu jedem Staat bekennen - das sind die Praktiker der Welt, man könnte sie auch Lumpen nennen.
(Wilhelm Busch)
Mir hängt dieses Thema egal in welcher Form mittlerweile aus Ohren heraus.
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Weili, da mußt Du durch. Hast ja recht, dürfte gar kein Thema sein.
Warum wohl sind linienuntreue Lehrer in der BRD vor 1990 entlassen worden? Was ist da so besonderes an dieser Berufsgruppe? Linientreu mußten sie immer sein. Bis heute. Ist ja auch verständlich.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Mir hängt dieses Thema egal in welcher Form mittlerweile aus Ohren heraus.
und wieso wird geantwortet Hier werden gern Troll gefüttert
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Glücklicherweise braucht die mutige Dame nicht mehr zu unterrichten. Denn dann hätte sie einen schweren Stand bei den SED-Chargen im Lehrerdienst, 60 Prozent der Lehrer im SED-Staat waren Mitglied der SED, und der ganze Berufsstand war so Diktatur-staatstragend wie kein anderer gewesen, heißt es in einem Spiegel-Artikel.
Aber es ist schon gut, wie das heute teilweise lächerlich erscheinende Gewirtschafte mit Pioniergruß, Wimpel und Halstuch und das Mobbing den jungen Leuten noch einmal nahegebracht wird. Denn gerade in den NBLs ist doch das Nichtwissen über den SED-Staat erschreckend.
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Ich warte erstmal auf eine Story aus reporters Schulzeit und entscheide dann, ob ich mich einklinke. Da muß ja noch etwas kommen! Nur zu sehen, wie im Museum eine Schulstunde nachgestellt wird, ist mir etwas zu dünn. Bis auf die "Küken" hier im Forum und unsere "Wessis" haben wir alle es schließlich selbst erlebt wie es damals war. Da brauche ich keine Nachhilfe.
Ich warte ab....
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Ich hab mal gehört, dass die Schulbildung ohne das ganze Sozialismus-Marxismus-Gerede eigentlich sehr gut war ! Ich weis ja nicht, wie es damals im Westen war, aber ob ich ein Bild vom Erich im Zimmer hängen habe oder ein Kruzifix mit Jesus drangenagelt, macht für mich eigentlich in der ganzen Betrachtung keinen Unterschied.
Auch der kleine Mann kann von der Krise profitieren !
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Zitat von Smithie23
Ich hab mal gehört, dass die Schulbildung ohne das ganze Sozialismus-Marxismus-Gerede eigentlich sehr gut war !
Da mußt du wohl noch mehr abstreichen müssen.
Denn der Pfarrer Eppelmann beispielsweise sah das ganz anders. Seinen Wunsch, für die Zustände an den Schulen die verantwortliche Ministerin M. Honecker zur Verantwortung zu ziehen, formuliert er so:
Zitat
Wenn Kindern das Rückgrat gebrochen, wenn sie zur Lüge und Heuchelei erzogen wurden . . ., wenn im Unterricht das Töten verherrlicht wurde, dann trug dafür vor allem Margot Honecker die Verantwortung . . . Sie ihrem gerechten Urteil zuzuführen, wäre eine lohnende Anstrengung.
Da Eppelmann auch zu Ostzeiten mit seiner Meinung über das SED-Regime nicht hinter den Berg hielt, überlegte die Stasi, wie sie ihn über einen fingierten Verkehrsunfall liquidieren könnte.
http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_140698.html
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Zitat von Kehrwoche
Ich warte erstmal auf eine Story aus reporters Schulzeit und entscheide dann, ob ich mich einklinke. Da muß ja noch etwas kommen! Nur zu sehen, wie im Museum eine Schulstunde nachgestellt wird, ist mir etwas zu dünn. Bis auf die "Küken" hier im Forum und unsere "Wessis" haben wir alle es schließlich selbst erlebt wie es damals war. Da brauche ich keine Nachhilfe.
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Soll ich Dir etwas aus der Wessi Schulzeit erzählen...zu beispiel von prügelde Lehrer....
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Zitat von reporterZitat von Smithie23
Ich hab mal gehört, dass die Schulbildung ohne das ganze Sozialismus-Marxismus-Gerede eigentlich sehr gut war !
Da mußt du wohl noch mehr abstreichen müssen.
Denn der Pfarrer Eppelmann beispielsweise sah das ganz anders. Seinen Wunsch, für die Zustände an den Schulen die verantwortliche Ministerin M. Honecker zur Verantwortung zu ziehen, formuliert er so:Zitat
Wenn Kindern das Rückgrat gebrochen, wenn sie zur Lüge und Heuchelei erzogen wurden . . ., wenn im Unterricht das Töten verherrlicht wurde, dann trug dafür vor allem Margot Honecker die Verantwortung . . . Sie ihrem gerechten Urteil zuzuführen, wäre eine lohnende Anstrengung.
Da Eppelmann auch zu Ostzeiten mit seiner Meinung über das SED-Regime nicht hinter den Berg hielt, überlegte die Stasi, wie sie ihn über einen fingierten Verkehrsunfall liquidieren könnte.
http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_140698.html
Aber leben tut er immer noch oder.......................
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Zitat von delta
Aber leben tut er immer noch oder.......................
Freilich lebt er noch!
Im Osten gabs doch keine Autos!
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Die über Nacht sich umgestellt, und sich zu jedem Staat bekennen - das sind die Praktiker der Welt, man könnte sie auch Lumpen nennen.
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Zitat von delta
Soll ich Dir etwas aus der Wessi Schulzeit erzählen...zu beispiel von prügelde Lehrer....
Scheint offensichtlich nicht viel gebracht zu haben , aber mach mal!
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Zitat von deltaZitat von reporter
Da Eppelmann auch zu Ostzeiten mit seiner Meinung über das SED-Regime nicht hinter den Berg hielt, überlegte die Stasi, wie sie ihn über einen fingierten Verkehrsunfall liquidieren könnte.
Aber leben tut er immer noch oder.......................
Grinsen ist eigentlich ziemlich unangemessen.
Auch der Stasi ist nicht alles geglückt. Eppelmann war zu bekannt, um ihn wie sonst üblich einfach im Knast verschwinden zu lassen, das erschien dem auf Reputation bedachten SED-Staat zu riskant.
Warum es nicht zur Ausführung des Stasi-Mordplans kam, ist unbekannt. So war das halt im SED-Staat. Die wichtigsten Unterlagen sind einfach spurlos verschwunden, ob nun die Akten zum NVA-Spezialknast Schwedt oder zum Frauen-Zuchthaus Hoheneck.
Andere hatten offensichtlich nicht soviel Glück, so der Fußballer Lutz Eigendorf.
http://www.ddr-diktatur.de/Texte/proj-sport1.htm
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Vielleicht ist das Grinsen nicht angebracht, aber Eppelmann macht nicht gerade den Eindruck der besondren Ehrlichkeit.
Mir trägt er zu dicke auf.....
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