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Wissenschaft und Technik » Atomkraft ? - Aber bitte!?
Bundesweites Kontakt- und Unterhaltungsforum mit Landkarte. Ossis und Wessis diskutieren hier über Gott und die Welt. Aktuelle Themen aus vielen Bereichen, Alltägliches, Themen zur deutschen Geschichte und natürlich regelmäßige Treffen machen diese Plattform aus.
Die weltweiten Resourcen gehen zu Ende. Sprit, Diesel, Gas, Heizöl werden immer teurer. Die Schraube dreht sich unaufhaltsam nach oben. Die Bauer von Windenergie - Kraftwerken werden behindert, weil, entgegen dem globalen Trend, dem Bau effizienter Anlagen vom Gesetzgeber Grenzen gesetzt sind(Bauhöhe). Fühlen sich behindert und denken laut über eine Abwanderung in loyalere Länder nach. --- -- ( Wer möchte das Licht/Schatten Wechselspiel täglich auf seinem Frühstückstisch haben?) Die Bauer von Foto - Voltaik - Anlagen werden immer noch stiefmütterlich behandelt. Einer Energiequelle, die von jedem in jedem Land, ob arm oder reich, verfügbar wäre. Und die "Regierung" dieses Landes legt einen Ausstieg aus der Kernkraft fest. Rudert inzwischen aber wider dagegen. Paradox: unser Nachbarland Frankreich produziert 75 % seines Energieaufkommens aus Atomstrom, und unterstützt uns bei Engpässen gerne mit Einspeisungen aus ihrem Netz. Besonders die Abonnenten von Ököstrom. Schönen Abend noch
Lieber von Christo verpackt, als vom Leben gezeichnet
Die weltweiten Ressourcen gehen zu Ende...irgendwann, aber nicht für uns und unsere Kinder, die bis dahin neue Energiequellen erschlossen haben, z.B. die Kernfusion, deren Rohstoff Wasserstoff in den Weltmeeren nahezu unendlich zur Verfügung steht.
Wenn unsere Vorfahren schon genau so "nachhaltig" an uns gedacht hätten, würden wir heute große Lager mit Kerzenwachs vorfinden, denn die Dunkelheit mittels Kerzen zu besiegen, war für die Menschen damals eine entscheidende Errungenschaft. Glücklicherweise haben die sich mit den realen Problemen ihrer Zeit auseinandergesetzt, und das sollten wir auch wieder tun: http://de.wikipedia.org/wiki/Copenhagen_Consensus
So lange es sich Global - Player leisten können, uns ihren Kram der über 100 Jahre alt ist andrehen zu können, und die Verbraucher ihn gerne kaufen, hahaha, andererseits hochenergetische neue ( alte ) Verfahren und Konstruktionen im Giftschrank eingeschlossen werden, wird sich an der Situation nichts Entscheidendes ändern, denke ich. Gruß Dirk
P.s. Es sei denn, der Verbraucher ( Kunde ) will es anders
Lieber von Christo verpackt, als vom Leben gezeichnet
Nein Danke !!! Pannen und Störungen in AKWs weltweit (vor allem mehrfach Frankreich, England und Deutschland) gab es in letzter Zeit ja wieder genug!!! Schaut euch außerdem mal die aktuellen (neutralen) Krebszahlen, vor allem bei Kindern, an. Sehr starke Häufung um das mehrfache im Umkreis von 50 km von AKWs und Lagerstellen!!! Dort wohnen möchte doch auch keiner freiwillig. Wär Obrigheim noch am Netz, wär ich auch woanders hingezogen!
Die Bauer von Windenergie - Kraftwerken werden behindert, weil, entgegen dem globalen Trend, dem Bau effizienter Anlagen vom Gesetzgeber Grenzen gesetzt sind(Bauhöhe). Fühlen sich behindert und denken laut über eine Abwanderung in loyalere Länder nach. --- -- ( Wer möchte das Licht/Schatten Wechselspiel täglich auf seinem Frühstückstisch haben?) ---------
Da könnte ich schon wieder Schreikrämpfe kriegen.Aber so sind die Menschen. Amtomkraft ? Neiiiin lieber Windenergie aber bitte belästigt nicht mich sondern lieber meinen Nachbarn mit Geräuschen und anderen Begleiterscheinungen.
Eier von glücklichen Hühnern ? Jaaaa bitte, aber wehe der glückliche Hahn kräht am Morgen.Dann wird vor Gericht gezogen.
Zitat von BjörnNein Danke !!! Pannen und Störungen in AKWs weltweit (vor allem mehrfach Frankreich, England und Deutschland) gab es in letzter Zeit ja wieder genug!!! Schaut euch außerdem mal die aktuellen (neutralen) Krebszahlen, vor allem bei Kindern, an. Sehr starke Häufung um das mehrfache im Umkreis von 50 km von AKWs und Lagerstellen!!! Dort wohnen möchte doch auch keiner freiwillig. Wär Obrigheim noch am Netz, wär ich auch woanders hingezogen!
Ich habe sowohl in Obrigheim als auch in Neckarwestheim relativ viele Einheimische getroffen, die das doch ganz anders gesehen haben. Auch die in der regionalen Presse veröffentlichten Meinungen zeigen da eher ein anderes Bild. Hast du eigentlich für Deine Krebsstatiik einen (neutralen) Link? Wenn man sucht, findet man viel, aber kaum was Neutrales.
Zu den Krebsfällen (vor allem Leukämie bei den Kindern) kam vor einigen Wochen ein Bericht beim NDR oder WDR! Die Zahlen basierten auf den gemeldeten Fällen beim Bund (leider kein Link) !! Bei unserer Veranstaltung des KMSregisters Dessau (DSD, http://www.knochenmark.de) im Juni in der Nähe von Stade, haben wir uns privat mit einigen aus der dortigen Region auch über Atomkraft unterhalten. Die AKWs Buxtehude usw. sind ja gleich um die Ecke. Fast alle kannten Krebsfälle im Bekannten- oder Gemeindeumkreis!
Übrigens gibt es im Internet vom Bundesministerium eine öffentlich einsehbare Liste aller AKWs (pardon im Westen heißen sie ja KKWs :-S ) und ihrer Störfälle der letzten Jahre. Ob teilweise die Gefährdung nicht doch höher war als gemeldet, kann man beim lesen dann drüber nachdenken. Ist schon interessant, wie häufig dort meldepflichtige Vorkommnisse verzeichnet sind !!!
Wie schaut es denn im ehemaligen Gebiet von Ronneburg/Gera aus. Wenn ich mich recht erinnere, sind die beiden "Titten" weg. Keiner hat das "Maul" aufgerissen, als dort der Uran abgebaut wurde. Und heute haben wir die sichersten Atomkraftwerke, welche man bauen kann. Was ist wohl gefährlicher, ein Bandit, welcher sich das Zeug kauft, wenn er das Geld hat, um damit Blödsinn zu treiben, oder ein Atomkraftwerk, wo am laufenden Band, Kontrollen stattfinden. Ich würde mir darüber (Atomkraftwerk) keine Gedanken machen. Und um Leuten die Argumentationsluft zu nehmen, ich habe in unmittelbarer Nachbarschaft von SS 20 und SS 22 Raketen gewohnt. Weinböhla/Moritzburg/Auer, bei Meißen, war ein WKR Land der Russen. Soldaten wissen was WKR heißt. Für die anderen, Wechsel-Konzentrierungs-Raum. E = Ernstfall.
Zitat von BjörnZu den Krebsfällen (vor allem Leukämie bei den Kindern) kam vor einigen Wochen ein Bericht beim NDR oder WDR! Die Zahlen basierten auf den gemeldeten Fällen beim Bund (leider kein Link) !! Bei unserer Veranstaltung des KMSregisters Dessau (DSD, http://www.knochenmark.de) im Juni in der Nähe von Stade, haben wir uns privat mit einigen aus der dortigen Region auch über Atomkraft unterhalten. Die AKWs Buxtehude usw. sind ja gleich um die Ecke. Fast alle kannten Krebsfälle im Bekannten- oder Gemeindeumkreis!
Die Interpretation auf dieser Webseite und der Inhalt der Studie stimmen aber meiner Meinung (und so ist das damals auch in kritischen Fernsehsendungen beschrieben worden) nicht überein. ich zitiere aus der Studie:
"Das heißt, 29 der 13.373 in Deutschland im Zeitraum 1980-2003 im Alter von unter 5 Jahren mit Krebs diagnostizierten Erkrankungsfälle, das sind 1,2 Fälle pro Jahr, wären unter den gemachten Modellannahmen dem Wohnen innerhalb der 5km-Zone um ein deutsches Kernkraftwerk zuzuschreiben." ... Diese Schätzungen sind wegen der zugrunde liegenden kleinen Fallzahlen mit erheblicher Unsicherheit behaftet.
Die jährliche natürliche Strahlenexposition in Deutschland beträgt etwa 1,4 mSv, die jährliche durchschnittliche Exposition durch medizinische Untersuchungen etwa 1,8 mSv. Demgegenüber ist die Exposition mit ionisierender Strahlung in der Nähe deutscher Kernkraftwerke um den Faktor 1.000 bis 100.000 niedriger. Vor diesem Hintergrund ist nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand das Ergebnis unserer Studie nicht strahlenbiologisch erklärbar.
Bei Interesse einfach selbst nachlesen. In den Medien wird dann daraus, dass deutlich mehr Kinder in der Nähe der Kraftwerke an Krebs erkrankt sind an die, die weiter weg wohnen. Aber so gehen die Medien mit den Daten um!!! Und das Thema mit den Krebserkrankungen im Bekanntenumfeld ist ein ähnliches Phänomen. Eine Schwangere sieht auf einmal viele schwangere Frauen um sich herum. Nachdem in den Medien wieder mal über die immer mehr werdenden dicken Kinder hergezogen wurde, habe ich dies in der Stadt auch gesehen, um dann bei den Statistikern nachzulesen, dass die gemessenen Werte genau das Gegenteil zeigen.
Habe noch etwas weiter gelesen: In Deutschland werden jährlich fast 400.000 Krebserkrankungen neu festgestellt, 25% aller Todesfälle sind auf Krebs zurückzuführen, d.h. auch bei vielen alten Leuten ist Krebs nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Alles nachzulesen im statistischen Taschenbuch des Bundesgesundheitsministeriums.
Soweit mal zur Interpretation einer Studie durch die Medien und zu Manipulation der Menschen durch die Medien.
von wegen sichere atomkraft,wie hat mann uns damals mit tschernobel belogen, habe vor kurzem erfahren das gar nicht so weit von meinem wohnort(illingen)auch so ein ding steht, ich bin dafür das die sonnen-energie besser genutzt werden sollte oder die erdwärme, das wäre wahrscheinlich der bessere weg
Zitat von BjörnÜbrigens gibt es im Internet vom Bundesministerium eine öffentlich einsehbare Liste aller AKWs (pardon im Westen heißen sie ja KKWs :-S ) und ihrer Störfälle der letzten Jahre. Ob teilweise die Gefährdung nicht doch höher war als gemeldet, kann man beim lesen dann drüber nachdenken. Ist schon interessant, wie häufig dort meldepflichtige Vorkommnisse verzeichnet sind !!!
Hier mal der Link zur Meldeliste für das erste Quartal:http://www.bfs.de/de/kerntechnik/ereigni...b_kf_20081.html Häufigstes meldepflichtiges Ereignis: Probleme mit einzelnen Dieselaggregaten (die mindestens dreifach vorhanden sind) Jedes Problem mit Komponenten, deren Fehlfunktion unter bestimmten Bedingungen Auswirkungen hätte, ist meldepflichtig. Diese Komponenten sind meist redundant, es müssen mehrere Fehler eintreten, bevor dies eine Auswirkung hat. Die Zahl der meldepflichtigen Ereignisse ist ein Indiz für die gut funktionierende Kontrolle. Aber lest einfach selbst...
Ich habe wenig bzw. gar kein Fachwissen über Kernkraftwerke aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass das Risiko einfach zu hoch ist.
Das Flugzeug ist das sicherste Verkehrsmittel.Trotzdem stürzt ab und zu mal eins ab und wenn man dann gerade drin sitzt, nutzt einem die Sicherheit gar nichts mehr.Dann ist eben für 100-200 Leute das Leben zu Ende.
Wie viel schlimmere Folgen kann ein Störfall in einem unserer ach so sicheren AKWs evtl. haben ?!
Da habe ich lieber den Schatten von einem Rotorflügel auf meinem Frühstückstisch
Zitat von SchlawineIch habe wenig bzw. gar kein Fachwissen über Kernkraftwerke aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass das Risiko einfach zu hoch ist. ...
Leider ist der "gesunde Menschenverstand" so ziemlich das unzuverlässigste menschliche Organ, wesentlich unzuverlässiger als das "Bauchgefühl", denn dahinter stecken Millionen Jahre menschliches Unterbewusstsein, während sich unser Verstand ja erst in den letzen paar tausend Jahren so richtig entwickelt hat.
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