Wir hatten das Glück, uns nach unserer Westlandverschickung wenigstens den Wohnort so zu wählen, das ein annehmbare Kompromiss zwischen Grundstückspreis und Arbeitsweg herausgekommen ist. Gut, mein neuer Arbeitsplatz ist zwanzig Minuten weiter weg. Allerdings werde ich den bis Mitte Oktober nicht sehen - Fronteinsatz.
Die Meinung ist frei.
Doch zur Sicherheit hab ich 'ne Wumme.
( Freygang, "Der bewaffnete Blues" )
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Heute ist der zweite Wahlgang für den neuen Chemnitzer OB , die einfache Mehrheit ist ausreichend .
Fest steht schon , daß es an der Spitze eng wird , zwischen SPD und CDU .
Die Linke folgt mit etwas Abstand und der Rest scheint in noch größerem Abstand zu folgen .
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Oh , da lebst du in einer anderen Welt als ich ! Denn ich kenne leider immer mehr davon ! Denn wenn sehr große Firmen ihre kleinen Standorte schließen , bleiben den Mitarbeitern nicht viel Möglichkeiten !
Und wieviele Schichtbusse fuhren früher aus den Zonenrandgebieten die Arbeitskräfte täglich in die Ballungszentren , in die Firmen ?!
Gehe einmal in München in Firmen und frage wo die Leute so alle herkommen , täglich wohlgemerkt ! Da ist Nürnberg noch ein Vorort mit Schnellnahverkehr ( ICE ) zu erreichen ! Dazu kommt dann auch noch immer der Weg und Zeit von der Wohnung zum Bahnhof und am Ziel von Bahnhof zur Arbeit .
Oder Berlin , zwei Stunden quer durch die Stadt , sind gar kein Thema .
Und da einen anderen Job , gutbezahlt , finden ?
Letzten , in Ostsachsen , hatte eine Dame im Radio geschimpft , das sie in ihrer Senfbude 1.000 ,- € ( Brutto ! ) weniger verdient , als beim gleichen Job im Münchner Stammhaus ! Da sieht der Nettounterschied schon ganz anders aus ! Wie würde die erst im München schimpfen ( bei Münchener Preisen und Kosten ) , selbst wenn die den Tausender NETTO mehr hätte und dann noch Zweitwohnung und Pendelkosten abgehen und auch sehr viel Freizeit ( 6-7 Stunden einfacher Wegstrecke , bei flotter Fahrweise und gelegentlicher Spende an die Rennleitung , auf der Autobahn , ohje , Autoverschleiß , aller drei Jahre ein neues ) auf der Wegstrecke bleibt !?
Und ich kenne viele Menschen , die solche Strecken schon rd. 30 Jahre pendeln !
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Es ist schon einige Tage her , da hörte ich im Rundfunk , daß allein aus Sachsen wöchentlich 70 000 Pendler unterwegs sind .
Wenn die Braunkohle dichtgemacht wird , werden die Zahlen steigen . Das wird auch Tesla nicht verhindern können , oder mit Blick an die nahe Grenze zu Polen , auch nicht wollen .
Mir wurde gelegentlich angeboten , ein bezahltes Pensionszimmer zu nehmen , aber unter 20 Euro die Nacht .
Das war fast unmöglich .
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Unsere OB-Wahl ist entschieden .
Deutlich entschieden für die SPD .
Die AfD scheint stark in der Wählergunst zu sinken .
Glücklicherweise auch die Grünen .
Der neue OB ist von hier und schon als Finanzbürgermeister im Rathaus tätig .
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Und so ein Pensionszimmer haste dann nur die Woche über . Am We wird es dann an andere vermietet ... alles nix neues !
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Zitat von joesachse im Beitrag #18Zitat von Hansrudi im Beitrag #13
Zwei Stunden und mehr, je Richtung und Wetter, täglich , sind heute völlig normal !
Außer Dir kenne ich fast niemanden, der das als normal empfindet. Bei uns hier würde sich jeder einen neuen Job in der Nähe suchen, wenn irgendwie möglich.
Sparen heißt hungern für die Erben....
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Das ist es ja gerade , Hansrudi : Ich brauchte ein Zimmer über Wochen oder Monate hinweg . Man kann doch sein Zeug nicht ständig ausräumen .
Ich hatte meistens mit Landgasthöfen Glück , die ohne mich keinen Mieter gehabt hätten .
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@Weinböhlaer Das Thema ist eher, dass bei uns öffentliche Verkehrsmittel nicht funktionieren. Wenn ich zu meinen Kunden nach Stuttgart fahre, dann würde ich mit dem ÖPNV mindestens 90 Minuten benötigen, wenn alle Anschlüsse passen. mit dem Auto bin ich normalerweise in 60 min dort, wenn ich früher aufstehe oder wenn Ferien sind, dann auch in 45 min. 90 Minuten benötige ich mit dem Auto bei einem dicken oder mehreren kleineren Staus wegen Unfällen, das kommt einmal im Quartal vor.
Ich kann Deine Rechnung mit dem ÖPNV nachvollziehen. Aber mit dem Auto würde man wahrscheinlich selbst im Berufsverkehr maximal 1-1:15 Std. bis Ludwigshafen oder Karlsruhe benötigen.
Ohne Auto bis die auf dem flachen Land völlig aufgeschmissen.
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Und die alten ,kranken und Rentner ohne Auto ?
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Diese Frage stellt sich besonders in den kleinen Orten , welche keine Einkaufsmöglichkeit haben .
Die gibt es wirklich .
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