Mit heutigem Tag jährt sich die Flut zum 10.Mal. Der eine Ort ein paar Tage eher, der andere einen Tag später. Dank noch einmal an alle Retter und Helfer.
Ich selbst blieb von dem HW verschont. Meine Eltern in Eilenburg (Mulde) waren aber davon betroffen. Das ganze Stadtzentrum stand unter Wasser.
Als wir dann zum Helfen rein konnten in die Stadt - gespenstig. Schlamm,Müll, Dreck-wie in einem Horrorfilm.
Nochmals Dank an alle Fluthelfer.
ex oriente lux
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Wir sind auch drumherum gekommen. Am 17. Juni sind wir nach BW gezogen. Wir hoerten nur von unseren ehemaligen Nachbarn, dass die Keller unter Wasser standen. Meine Eltern wohnen in der Naehe der Pferderennbahn. Dort war alles trocken. Die mussten im Garten dann auch mal giessen. Die Infos die dann uebers Radio in BW liefen, waren dann allerdings nicht immer so toll. Bei den Helfern selbst kann man sich nicht genug bedanken. Das ist richtig Engineer. Nur gab es in BW Unternehmer die ihre THW Leute, im Falle das sie im Osten helfen, mit Kuendigung bedroht haben. Ein Feuerwehrverantwortlicher hat mir mal ein Erlebnis, welches zum schmunzeln verleitete, geschildert. Knorr hat einen oder gar zwei grosse LKW, beladen mit Beutelsuppen als Zeichen der Soldaritaet, geschickt. Den LKW hat er wieder umkehren lassen. Die Begruendung war: "Die, die die Suppen haetten zubereiten muessen, wurden erstens zum Sandsackfuellen gebraucht, und zur Verpflegung waehrend dieser Arbeit, konnten Suppen ueberhaupt nicht dienen. Die Helfer brauchten handfeste Nahrung."
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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Der Bundeswehr gebührt Dank, General von Kirchbach als „Held von der Oder“ koordinierte während der Oderflut 30.000 Soldaten.
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@Frank: Thema verfehlt!! Setzen SECHS!!!!
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Was hat das Oderhochwasser von 1997 mit der Flut von 2002 zu tun??? Es sieht so aus, als wolltest Du hier einfach mal etwas Wikipedia-Wissen reinkopieren. Darauf können wir hier verzichten.
Übrigens genau so wie auf Buhlis Gemeckere, ich denke, während der Flut 2002 ist in Deutschland eine breite Solidarität unter den Menschen in Ost und West hervorgetreten. Natürlich mag es einzelne Beispiele geben, die anders waren, egal, ob der Westunternehmer seine THW-Leute nicht freistellen wollte oder Ostdeutsche verlassene Häuser geplündert haben. Aber dies waren Einzelbeispiele, die man meiner Meinung nach bei diesem Rückblick getrost vergessen kann, die es nicht Wert sind, erwähnt zu werden. Das zumindest ist meine Meinung, mir gehen die ewigen Schwarzmaler hier auf die Nerven.
Ich schließe mich Engineer an: Großen Dank an alle Helfer und Hochachtung vor den großen und kleinen Helden dieser Zeit.
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Zitat von joesachse im Beitrag #
Ich schließe mich Engineer an: Großen Dank an alle Helfer und Hochachtung vor den großen und kleinen Helden dieser Zeit.
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@ "reporter/frank": die Flut von 2002 war um vieles schlimmer und die Schäden um vieles höher als beim Oderhochwasser 1997, auch wenn du hier den gegenteiligen Anschein erweckst!
Das kannst du sogar bei einer deiner Lieblingsseiten, eben auf Wikipedia, nachlesen. Wenn du nur einiges der "Jahrhundertflut" und ihrer Folgen mit eigenen Augen gesehen oder die Fernsehberichte bewußt wahrgenommen hättest, wüßtest du dies aber auch so
Zitat
Mehr als zwei Wochen kämpfen bis zu 128000 Helfer von Bundeswehr, Technischem Hilfswerk, Bundesgrenzschutz und Feuerwehren zusammen mit Zehntausenden freiwilligen Helfern gegen das Wasser. Unter Lebensgefahr bestreiten sie den größten Katastropheneinsatz in der Geschichte der Bundesrepublik. Am 17. August erreicht die Elbe in Dresden ihren historischen Höchststand mit 9,40 Metern – normal sind zwei Meter.
...
JAHRESRÜCKBLICK 2002 – DEUTSCHLAND 2002 – Jahrhundertflut: + – Grenzenlose Hilfe nach dem Hochwasser - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/magazin/archiv/jahre...aid_204446.html
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Joe, wenn man 11 große Lagerhallen mit "Solidaritätsgütern" füllt und beim Sortieren feststellt, daß davon 8 Hallen mit Sondermüll gefüllt wie, verschimmelte Betten und Kühlschränke aus Krankenhäußern, waren, sollte man das nicht mehr als Einzelfall runterspielen. Wenn "Lebensmittel" ganze LKW Ladungen mit Verfallsdatum von über 11 Jahren zurückliegend, als Einzelfall bezeichnet werden, kann was mit der Wahrnehemung nicht stimmen. Den Filmbericht hab ich auf Video. Die "Sprache" ist für mich noch viel deutlicher als die Bedrohung der THW Leute. Die die mit geholfen haben, verdienen wirklich unseren Dank, aber die anderen nicht erwähnen zu wollen, ist ganz schön daneben.
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Buhli
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Zitat von Buhli im Beitrag #
Joe, wenn man 11 große Lagerhallen mit "Solidaritätsgütern" füllt und beim Sortieren feststellt, daß davon 8 Hallen mit Sondermüll gefüllt wie, verschimmelte Betten und Kühlschränke aus Krankenhäußern, waren, sollte man das nicht mehr als Einzelfall runterspielen. Wenn "Lebensmittel" ganze LKW Ladungen mit Verfallsdatum von über 11 Jahren zurückliegend, als Einzelfall bezeichnet werden, kann was mit der Wahrnehemung nicht stimmen. Den Filmbericht hab ich auf Video. Die "Sprache" ist für mich noch viel deutlicher als die Bedrohung der THW Leute. Die die mit geholfen haben, verdienen wirklich unseren Dank, aber die anderen nicht erwähnen zu wollen, ist ganz schön daneben.![]()
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Zitat von Björn im Beitrag #
die Flut von 2002 war um vieles schlimmer und die Schäden um vieles höher als beim Oderhochwasser 1997, auch wenn du hier den gegenteiligen Anschein erweckst!
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Zitat von frank im Beitrag #
Es war natürlich nicht die Oder, sondern die Elbe. Mein Versehen.
Zitat von frank im Beitrag #
Aber die Bundeswehr hatte trotzdem geholfen. Es waren halb so viel Soldaten, die an Elbe und Mulde geholfen haben wie einige Jahre zuvor an der Oder.
Zitat von frank im Beitrag #
Ich bin auch nicht sicher, ob es nicht eher Joe Sachses Wikipedida-Wissen ist, der in Ba-Wü davon aus der Zeitung was gelesen hat.
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Zitat von Buhli im Beitrag #
Die die mit geholfen haben, verdienen wirklich unseren Dank, aber die anderen nicht erwähnen zu wollen, ist ganz schön daneben. thumbsdown]
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Andersdenker, das war damals ein kurzer Bericht im "Heute Journal" mit Miss Slomka. Damals lief mein Videorecorder ununterbrochen. Diese Meldung muesste ich mit einigem Aufwand raussuchen, nur um wenigstens das Datum feststellen zu koennen.
Du muesstest Dir die sehr langen Ueberlagerungen allerdings vorstellen koennen. In den lerzten Jahren lief dazu ja reichlich in den Magazinsendungen. Da ging es auch um mehr als sechs Monate. Das es sich vor 1990 in Ost um Einzelfaelle handelte, kann ich mir durchaus vorstellen. Die Gespraeche, die ich damals nach der Wende durch meine Taetigkeit bei AMC, mit Hygieneinspektoren hatte, welche beide Kontrollsysteme kennengelernt haben, ueber Defizite im Nachwende- zum Vorwendesystem gesprochen. Zugegeben, 11 Jahre ueber MHD ist sicher ein Einzelfall. Dem ZDF war es allerdings Wert, darueber zu berichten. Sind die deshalb nun auch Noergler oder Schwarzmaler?
Letztes Wochenende hab ich mich mit einem aelteren Herren ueber die Entstehung des damaligen Hochwassers unterhalten. Er hat sich mit der baulichen Entwicklung der letzten 160 Jahre beschaeftigt. Fazit, die Groessenordnung des Schadens war vom Menschen selbst verursacht und wird immer noch weiter forciert. Vor 160 Jahren war es wesentlich mehr Wasser als vor 10. Die Bebauung hat dermassen viele Flaechen blockiert, dass nichts mehr wie vor 160 Jahren in die Breite fliessen konnte. Durch die immer noch anhaltende Bebauung, also nichts gelernt ($), wird ein erneutes Hochwasser mit wesentlich weniger Wasser, mindestens den gleichen Schaden wie 2002 anrichten. Bis dahin wird allerdings die Unterscheidung der Regionen kaum noch eine Rolle spielen.
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Buhli
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@Buhli: ich stimme Dir darin zu, dass die Größenordnung des Schaden von den Menschen verursacht wurde durch Begradigung von Flüssen und Bebauung von Überschwemmungsgebieten. Du darfst aber bei dieser Betrachtung auch nicht vergessen, dass menschliche Ansiedlungen schon immer an Flüssen gebaut wurden und dass sich in den letzten 160 jahren die Bevölkerung Deutschlands von ca 23 Millionen auf über 81 Millionen vervielfacht hat. Es war also völlig natürlich, dass die Städte wachsen, auch und gerade an den Flüssen.
Woher deine Informationen stammen, dass dies munter so weiter geht, ist mir allerdings schleierhaft. Inzwischen ist es schwierig bis unmöglich, in Überschwemmungsgebieten zu bauen. Und wenn das doch gelingt, dann lässt sich dass Bauwerk nicht gegen Hochwasserschäden versichern. Gleichzeitig werden in Deutschland immer mehr Flussabschnitte renaturiert, dazu kommen Hochwasserschutzmaßnahmen, die das schnelle Füllen der Flüsse bei starken Niederschlägen bremsen. Ich habe im Dezember 1993 das Hochwasser hier am Kocher miterlebt und kann sehen, was hier alles getan wurde, damit sich so etwas nicht wiederholt. Und das ist meiner Meinung nach kein Einzelfall.
Natürlich wird es Dir leicht fallen, mit etwas Rechercheaufwand wieder Beispiele zu finden, wo Menschen aus der Mischung von Ignoranz, Dummheit und Gier doch wieder in einem Überschwemmungsgebiet bauen. Und dann wirst Du diese Beispiel zur Regel erklären.
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Zit. Joe "Natürlich kann man auch die ANDEREN erwähnen." Wieso "kann"? Das Schoenreden hat bei den Roten doch auch nichts gebracht. War der Politunterricht waehrend der Studienzeit doch zu intensiv? Was wird an dem Bild verzerrt, wenn Einzelfaelle in solchen Groessenordnungen gezeigt werden. Der Palast der Republik wurde auch lieber als die verfallenen Gebaeude in seiner Umgebung, gezeigt. Das war dann Deiner Logik folgend, keine Verzerrung, sondern ein positives Fazit auf den Sozialismus. Hoch soll er leben.
Wo hast Du denn das her? "Es war also voellig natuerlich". Es ist mit Sicherheit nicht natuerlich, wenn Staedte in Uberflutungsgebieten bebaut werden. Diese Gebiete sind ja wenigstens unter den Behoerden bekannt, die fuer die Vergabe verantwortlich sind. Auch vor 100 Jahren schon. Wenn Dir Gesetzesglaeubigen Paragraphenreiter mein Info Schleierhaft ist, dann beweg Dich mal in dem Gebiet was 2002 nur in DD ueberschwemmt war. Das betrifft jetzt nicht die unmittelbare Elbnaehe. Wie weit es ging ist den aktuellen Behoerden und Aemter ja bekannt. Die Versicherungsfrage muss der neue Eigentuemer klaeren. Verkauft ist verkauft. Leider ist das auch ohne grossen Recherchenaufwand immer noch die Regel. Die Komunen brauchen Geld.
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Buhli
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Zitat von Buhli im Beitrag #
..... In den lerzten Jahren lief dazu ja reichlich in den Magazinsendungen. Da ging es auch um mehr als sechs Monate. Das es sich vor 1990 in Ost um Einzelfaelle handelte, kann ich mir durchaus vorstellen. ....
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