Ist vielleicht Bummi entgangen.
Die Musikgruppe wurde wegen ihrer "antisozialistischen" Texte Mitte der 70iger verboten. Und wenn sie es etwas mit den Weibern hatten, was ist daran so schlimm? Unser Staatsratsvorsitzender hat lieber Softpornos gelesen, Schalck mußte regelmäßig aus dem freien Teil Berlins neue Ware heranliefern. Die Geschmäcker sind halt verschieden.
zitat @herman: "antisozialistische texte"
beweist, daß sie niemals ddr- bürger waren.
zumindest nicht in meinem alter, plus-minus 10 jahre.
ist schwer, sich seine trockenen aldi - brötchen, auf die
art, vedienen zu müssen.
das ist eine beileidskondolenz:-)))
kh
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Bezüglich der Musik zu unseren Zeiten möchte ich anmerken, @falke und @herman, sowie die anderen vergesslichen, oder Unwissenden. Musik mußte, wie falke es erklärte, genehmigt werden. Dort griff die 60/40 Regel. Aber, und hier irrt falke, oder er hat mächtiges Glück gehabt, wenn er Titel von verbotenen Gruppen spielte, oder auch nur verbotene Lieder und es kam raus, so bekam der DJ in den Ar... getreten und riskierte seine Zulassung, inklusive eine handfeste Strafe. Das habe höchstpersöhnlich erlebt, die Veranstaltung wurde geschlossen. Wo ist der Unterschied zu heute????? Das die 60/40 Regel kaum nennenswerten Widerhall fand ist dabei nicht zu bestreiten. Im übrigen und das wird herman nicht wissen, die DDR war diesbezüglich die absolute Ausnahme. Im anderen Ostblock waren da andere Maßstäbe gesetzt. Dort fand man deutlich weniger Musik im Radio und Fernsehen aus dem Westen als bei uns.
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@ mutterheimat,
es hat meinerseits mit keinem Irrtum zu tun "was" hätte passieren können "wenn".Gerade deshalb berichtete ich wie ich es mit der Regel persönlich gehalten habe.Wollte damit sagen,das meine "Linientreue"auch in der Öffentlichkeit wohl nicht "sozialistischen Idealen"entsprach.Über "Glück gehabt"oder nicht könnte man hier streiten.Dazu müßte ich noch mehr in die Details gehen und auch über offene und versteckte Provokationen meinerseits gegenüber Regeln und Verordnungen berichten.Nur würden da viele User ungläubig reagieren.Beobachtet wurde ich auf jeden Fall.Soviel steht fest.
Und mit Sicherheit gabs auch eine Akte über mich,nicht nur zur Zeit als DJ.Das belegen schon die Aussprachen die man mit mir geführt hat.Aber letztenendes standen immer diejenigen als die Dummen da,die mir ans Zeug wollten.Nenne es von mir aus "Glück".
Aber ich habe damals als Parteiloser in Aussprachen auch Hilfe von "Genossen"erhalten.Mußte dann aber nach der Grenzöffnung miterleben das solche "Fürsprecher" mit dem Rolli Zeitungen ausgefahren haben und die "Ankläger" in hohe Posten aufgestiegen sind.
Es grüßt dich falke
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Zitat von bummi
zitat @herman: "antisozialistische texte"
beweist, daß sie niemals ddr- bürger waren.
zumindest nicht in meinem alter, plus-minus 10 jahre.
ist schwer, sich seine trockenen aldi - brötchen, auf die
art, vedienen zu müssen.
das ist eine beileidskondolenz:-)))
kh
Zitat von mutterheimat
Im übrigen und das wird herman nicht wissen, die DDR war diesbezüglich die absolute Ausnahme. Im anderen Ostblock waren da andere Maßstäbe gesetzt. Dort fand man deutlich weniger Musik im Radio und Fernsehen aus dem Westen als bei uns.
Zitat von herman
Im SED-Staat wurde das gesellschaftliche Geschehen unter Leitung und Kontrolle der SED geplant und gesteuert. Abweichende Auffassungen wurden als "antisozialistisch" diskreditiert. Ein solches Verdikt war im Rahmen der Sozialistichen Gesetzlichkeit eine Vorverurteiling der sich die SED-gesteuerten Richter im Normalfall anschlossen.
Deswegen ist "antisozialistisch" im kommunistischen Katechismus was besonders verwerfliches. Nach der Wende schwang sich Genosse Gysi mit der Bemerkung auf "seine Bevölkerung einzusperren sei "antisozialistisch"". Genosse Gysi hatte offensichtlich vergessen daß dieses eine conditio sine qua non für die Existenz des SED-Staats war.
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In Antwort auf:
wer sich heute als arbeiter oder kleingewerbler, mit all den erkenntnissen,
hinstellt und den alten/neuen tätern bei ihrem werk applaudiert oder
das onanierend bewundert, hat ein gewaltiges leck im bug.
er vergißt das primitivste - und zwar, wem er miete, steuern und
zinsen zahlt; schutzgeld.
Von Herman: Ein recht verworrenes Weltbild.
Ich zahle Miete weil ein Anderer für mich meine Unterkunft gebaut hat und die laufenden Kosten dafür trägt. Ich zahle Zinsen weil ein Anderer für mich den Kredit vorher erwirtschaftet hat den ich nun in Anspruch nehme.
Ich finde das in Ordnung. Denn warum soll ein Anderer für mich für lau arbeiten damit ich diesen Wert ohne Gegenleistung nutzen kann?
Ich zahle steuern weil ein Gemeinwesen damit mir eine Infrastruktur vorrätig hält die ich für mich in Anspruch nehme. Anders gehts auf Dauer nicht. Das wußte sogar schon die Sozialistische Aktivistin Frieda Huckauf.
Miete zahlen ist in Ordnung. Schließlich ist nichts umsonst. Was ist denn eigentlich, wenn das Geld immer weniger wird, der Staat noch tiefer in unsere Taschen greift, gar Arbeitslosigkeit kommt? Zahlen wir da weniger Miete? Hat schon mal jemand gehört, dass der Mietpreis pro Quadratmeter fällt, wenn weniger Geld in unseren Portemonnaies vorhanden ist? Und was ist mit den Steuern? Steuern für die Volkswirtschaft, denn auch heute haben wir eine Volkswirtschaft, sind notwendig. Keine Frage. Aber in diesem Maße? Da wird es etwas weniger und an anderer Stelle wird es mehr. Die Verringerung wird immer groß angekündigt, die Erhöhung mehr beiläufig. Unterm Strich jedoch wird es immer mehr.
Ich habe Steuerklasse I. Ich zahle eine Menge Steuern an diesen Staat. Wo ist denn die tolle Ichfrastruktur? Ich zahle und zahle, aber die Infrastruktur wird schwächer und schwächer. Aber die deutschen Auslandseinsätze in Afghanistan und anderswo werden immer mehr. Da kommen amerikanische Imperatoren nach Deutschland und werden hermetisch vom Volk abgeschirmt. Das kostet Unsummen. Ja, es gibt ja genug, wie auch ich, die Monat für Monat dies alles finanzieren. Die großen Multis haben genug Abschreibungsmodelle, so dass sie kaum oder keine Steuern zahlen. Ein wahrhaft gerechtes System? Oder doch mehr nur mehrfache Ausbeutung?
queeny
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Jean-Paul Sartre
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Miete zahlen ist in Ordnung. Schließlich ist nichts umsonst. Was ist denn eigentlich, wenn das Geld immer weniger wird, der Staat noch tiefer in unsere Taschen greift, gar Arbeitslosigkeit kommt? Zahlen wir da weniger Miete? Hat schon mal jemand gehört, dass der Mietpreis pro Quadratmeter fällt, wenn weniger Geld in unseren Portemonnaies vorhanden ist?
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Das wirst du auch nicht hören @Queeny, da auch der Vermieter weniger Geld in der Tasche hat und seine Kosten weiter laufen. Nicht alle Wohnungen werden von riesigen Gesellschaften vermietet. Mein Schwager vermietet 20 Wohnungen und das ist nicht immer die reine Freude. Oft läuft er seinen Mieten hinterher oder hat Gerichtsverhandlungen wegen zugemüllter Wohnungen bei denen meist auch nichts herauskommt außer Kosten,Kosten.........
Schlawine
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Die Lösung ist ganz einfach, Schlawine. Der Staat ist der Schuldige. Weil der Vermieter ca. die Hälfte der Grundmiete an den Staat geben muss. Der Staat müsste sich hier auch mal zurücknehmen. Macht er selbstverständlich nicht. Leichter kann er ja wohl nicht an Geld kommen. Nimmt Steuern von Sachen, die ihm nicht gehören. Nach Strafrecht ist es Diebstahl.
Es ist immer noch so wie im Mittelalter. Da war Deutschland in viele kleine Fürstentümer zersplittert und jeder Landesherr bediente sich nach Gutdünken an seinem Volk und an seinen Landesgrenzen an Jedem, der ins oder durchs Land hindurch wollte.
Mietschuldner gab es immer, das ist leider so. Und das Thema Mietnomaden und Messies wird oft genug - meistens von Privatsendern - bis in die letzte Ecke ausgeleuchtet. Doch glaube ich nicht, dass die Masse an Mietern so ist.
Leider hört man auch, dass Vermieter oder Vermietungsgesellschaften Gelder für die Fernwärme oder gar Wasser nicht abführen. Dem Mieter wird dann einfach Wärme und Wasser abgedreht, dabei ist er nicht der Schuldige. Aber ich glaube auch, dass es nie die Masse der Vermieter ist, sondern nur einige schwarze Schafe.
queeny
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Klar doch. Der Staat ist der Schuldige.
Warum gibt er auch 60 % seines Haushalts für Stütze, Renten und Pump aus? Pump der überwiegend deswegen entstanden ist weil die verteilten sozialen Wohltaten wie weiland in der DDR auch nicht mehr erwirtschaftet werden.
Geh bloß nicht in Wäldern spazieren, Herman. Du tappst sicher in jede Fuchsfalle.
queeny
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ausgaben des staates, in dem fall eines kapitalistischen,
für soziale zwecke, wie miete etc., sind subventionen
der wirtschaft, weiter nix. sie versetzen den bittsteller
in aktiven zahler seiner rechnungen.
kh
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