danke, @dl.
ich hab das auch geschrieben, "vorgänger".
hat auch damit zu tun, daß der osten einfach
ein anderes protokoll wollte/hatte usw.
wir hatten das auch in unserer genossenschaft.
wir lehnen uns auch zu sehr, durch einwürfe etc.,
an internet der heutigen maßstäbe an, bzw. an das www.
chat usw. ist internet, zumindest wenn es über
modems geht und ein netzwerk darstellt.
http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/m...web/index1.html
braustolz, zum wohle:-)))
kh
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In Antwort auf:
hat auch damit zu tun, daß der osten einfach
ein anderes protokoll wollte/hatte usw.
Bist also ein Amifreund, Herman. Auch das noch!
Was bringen die Amis schon Gutes? Ein tolles Land ist die USA. Noch reich an Natur. Und sonst? Sonst regiert das Geld dort alles. Noch viel mehr als hier.
Sie haben eine grandiose Natur, sicher auch viele gute Menschen. Und sonst? Eine riesige Kriegsmaschinerie, ein Weltraumprogramm. Und sonst?
Nichts dran an diesem politischen System. Nichts. Ein verkommenes Land. Eine rückständige Gesetzgebung. Waffen für jedermann. Das ist erstrebenswert?
queeny
Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen.
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abkupfern mußte die ddr in soft- und hardwaregeschichten
wenig. es ist aber kein spezielles gebiet von mir, daß ich jetzt
große vorträge drüber halten könnte. mein bruder
ist der guru in den dingen.
softwareleute sind eher der meinung, daß bestimmte software
vom osten abgekupfert wurde. z.b. unix usw.
außerdem bleibt festzustellen, daß der osten nicht
durch marktwirtschaft getrieben wurde; sprich, man hatte
im binnenmarkt ausreichend zeit, neue dinge mit köpfchen zu
entwickeln. denn, wir wissen mittlerweile, daß neues nicht
unbedingt fortschritt bedeutet.
kh
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Ich werde diesen Unfug nicht kommentieren....
Doch, den hier schon:
Zitat von bummi
blabla blabla..., es ist aber kein spezielles gebiet von mir, daß ich jetzt
große vorträge drüber halten könnte...blabla blabla
kh
Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt.
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Zitat von bummi
abkupfern mußte die ddr in soft- und hardwaregeschichten
wenig...
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@bummi,
ich war ja in der DDR-Zeit auf diesem Gebiet tätig, aber Kehrwoche hat schon Recht, dass fast alles, was von Robotron verkauft wurde, mehr oder weniger gute Kopien der westlichen Standardprodukte war. Typische Beispiele REDABAS - 1:1-Kopie von d'Base mit paar Dateinamensänderungen oder SCP als schlechte Kopie von CP/M. Sicher gab es auch Weiterentwicklungen. Auch wir in unseren Kombinats-Rechenzentren hatten kaum Zugang zu westlichen Informationen und mussten daher manches nochmal erfinden. Notfalls auch neue Protokolle.
Gruß DL
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Danke DL, aber zuviel der Ehre - Die gebührt joesachse.
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Du hast Recht, ich habe nur nicht so schnell getippt und bin zwischendurch eine Rauchen gegangen.
Gruß DL
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Zitat von Kehrwoche
Ich werde diesen Unfug nicht kommentieren....
Doch, den hier schon:Zitat von bummi
blabla blabla..., es ist aber kein spezielles gebiet von mir, daß ich jetzt
große vorträge drüber halten könnte...blabla blabla
kh
Du hast nur 2 spezielle Gebiete: Alte Zeiten glorifizieren und Deine Suppen und Soßen.
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Zitat von joesachseZitat von bummi
abkupfern mußte die ddr in soft- und hardwaregeschichten
wenig...
Das habe ich ganz anders erlebt in den 80er Jahren.
Hier mal zur Erinnerung ein paar Software-Produkte von Robotron für die PCs und die internationalen Vorlagen(Originale, die meist nur minimal verändert wurden):
Betriebsystem SCP = CP/M angepasst auf die Hardware
Datenbanksystem REDABAS = DBASE
Textverarbeitung TP = Wordstar
Tabellenkalkulation Multicalc = Multiplan
Betriebssystem MUTOS = UNIX
Diese Reihe lässt sich fortsetzen, habe mit all diesen Systemen und Programmen tolle Dinge gemacht.
Mir fällt nur eine Software ein, für die mir kein westliches Vorbild bekannt ist: DIWA (Dialogsystem für Wissenschaftliche Arbeiten), habe damit Datenaufbereitung für meine Diplomarbeit betrieben...
Viele grüße
joesachse (der gerade in Erinnerungen an diese spannede Zeit schwelgte)
Zitat von joesachseZitat von bummi
abkupfern mußte die ddr in soft- und hardwaregeschichten
wenig...
Viele grüße
joesachse (der gerade in Erinnerungen an diese spannede Zeit schwelgte)
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Bei den Großrechnern gabs den Nachbau 360er-Reihe von IBM unter dem Namen ESER.
Die Aktuelle Kamerea brachte jeden Tag Berichte über die "Schlüsseltechnologien", Unser Staatsratsvorsitzender wußte darüber am besten Bescheid.
Dann CAD/CAM-Stationen, die keine waren, weil jede altertümliche 8-Bit-Installation propagandagerecht als Hochleistungscomputer ausgewiesen wurde.
Robotron lieferte zu den Rechnern lange Zeit nur das Betriebssystem , Applikationsprogramme Fehlanzeige. In jeder kleinen Bude wurde herumprogammiert.
Ein Grund hatte ich vergessen zu erwähnen weswegen keines der DDR Eigenentwicklungen nach der Wende überlebte. Der Grund: Das meiste war geklaut.
Was Robotron dann später an Software bot, bestand nämlich aus heimlich umkopierten und geringfügig veränderten Versionen der Produkte von Microsoft, Ashton & Tate (später von Borland aufgekauft) und anderen US-Softwarehäusern. Das Betriebssystem MS-DOS trat als DCP auf, das Datenbankprogramm dBase wurde zu REDABAS, und möglichst niemand sollte erfahren, wo die Geburtsstätte dieser nützlichen Dinge lag.
Zitat von herman
Alles internes Herumgepröpel. Jeder VEB hat vor sich hin gebastelt.
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Kehrwoche
dein geschilderter fall ist keine typische Ost erscheinung, das hatten wir im Westen auch.
bei uns wurden von Akademiker maschinen angeschafft, bis die maschine geliefert wurden
war der Akademiker breits in einer anderen Abteilung versetzt, die Maschinen kammen nie
zum einsatz.
bei meiner letzten Firma wo ich fast 20 jahre beschäftig war gab es reihenweise solche
vorkommnise, es gab einen witz " die Firma fing immer mit dem Dach an zu bauen"
es wurde viel geld verschleudert, ich kann das nur damit erklären, das man zu viele steuerlich
absetzen konnte und mußte um in endefekt damit gewinn zu machen.
eine andere logische erklärung gab und gibt es nicht.
Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.
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