Zitat von herman
@Weilheimer
Du mußt nicht gleich ausfallend werden wenn dir einige Feststellungen nicht gefallen.
... Spitzelstaat ... SED-Staat .. 1 hauptamtlichen Stasi-Mitarbeiter auf 180 Bewohner...Dienste der Bundesrepublik ?vergleichen? ...1 Angehörigen der Dienste 4.100 Bundesbürger... SED-Staat ...zwanzigfache an Geheimdienstpersonal.
...Kontrollettis ... Sektoren- und Zonengrenze,....Passkontrolleinheiten ... MfS-Einheiten... Linie VI... Stasi-Organigramm.
verdeckt arbeitende Sonder-Stasi-Einheiten .....Sonder-Stasi-Einheit ....normale Grenzsoldaten-Einheit getarnt ... Flucht anderer Soldaten verhindern. Dienstanweisung... "Einsatzkompanie"
""""vom 1. Oktober 1973 heißt es: "Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen."
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Zitat von herman
@Weilheimer
Du mußt nicht gleich ausfallend werden wenn dir einige Feststellungen nicht gefallen.
Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
Mahatma Gandhi
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Es ist klar, wer austeilt muß auch einstecken können. Ich bin da nicht zimperlich und ich nehme deswegen umgekehrt auch für mich keine besonderen Rücksichten in Anspruch.
Nur wenn du schreibst "Die Grenztruppen der DDR waren keine STASI Garde, genau wie die gesamte DDR nicht nur STASI war." so ist das sicherlich richtig, nur hat das mit meinen Äußerungen nichts zu tun.
Ich sprach von den Passkontrolleinheiten etwa am Grenzübergang Bornholmer Straße, und Paßkontrolleinheiten waren in der Stasi-Hauptabteilung VI organisiert.
http://www.bstu.bund.de/cln_029/nn_71491....html__nnn=true
Allerdings, daß das gesamte Stempel-Personal bei der Stasi beschäftigt ist, das habe ich nach Art der Informationen in Unserer Republik erst nach der Wende erfahren.
Ich kann mir schon vorstellen, das die Passkontrolleinheiten vom Feliks gestellt wurden und das nichts mit den Grenztruppen zu tun hatte. Dort hatte man(n) direkten Kontakt mit dem imperialistischen Klassenfeind und konnte der westdeutschen Hausfrau ins Dekolletee schauen. Meine jetzige Chefin hatte zur DDR Zeiten Verwandte in der ehemaligen DDR, weil ihr Mann vor 1961 vom Osten in den Westen gegangen war. Die hat mir berichtet, bei den Grenzkontrollen, welche pro BRD-Fahrzeug oft eine Stunde dauerten, waren die weiblichen Grenzer die schlimmsten Filzer.
Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
Mahatma Gandhi
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Das kann ich bestätigen Weilheimer. Die Frauen konnten einem schon Angst einflößen.Die haben auch den letzten Schlüpfer noch auseinandergepflückt.
Und was ich schlimm fand:Kein einziges Lächeln. Da kam man sich wirklich vor wie ein "Feind" .
Die Männer waren aber fast alle sehr nett. Kann natürlich auch daran gelegen haben dass ich damals noch ein junges, hübsches Mädchen war und nicht so ein altes Weib wie jetzt
Schlawine
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Haaaaaa Frauen an der Pass bzw. Zollkontrolle ,ich habe während meiner Trassenzeit und dem ständigen hin und her die schlimmsten kennengelernt ,die am Flughafen Lwow ....!
Egal was immer auf machen zum Glück durften Sie keine Leibeskontrollen durchführen meine Frau (ehemals Ukrainerrin ) wurde zweimal inhaftiert.
Hartmut
Es gibt soviel schlechtes auf der Welt.
Versuchen wir gutes daraus zu machen.
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@Schlawine
Fühlst Du Dich wirklich als "altes Weib "
Ich könnte von so einem jungem Weib wie Dir träumen
Gruß DL
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Siehst du Deutschlehrer, es kommt eben immer auf die Sichtweise an. Für meine Tochter bin ich steinalt.
Aber danke. Du hast mir gerade seeeehr gut getan.
Schlawine
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Für meine Töchter bin ich das auch, aber komischerweise bei den Enkeln relativiert sich das wieder.
Gruß DL
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@hartmut, ich war auch drei jahre an der trasse.
hinten im permgebiet. natur pur:-)))
kh
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Hallo zusammen,
ich möchte dieses Thema noch einmal hervor kramen, da ich durch Zufall auf einen interessanten Link gestoßen bin.
War die DDR bankrott? Hier eine Wissenschaftliche Arbeit der Uni Bremen, bzw. auf deren Seite veröffentlicht)
http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2706b.pdf
Danach lag die Pro-Kopf-Verschuldung Ende 1990 in der DDR bei 5384,- DM und in der BRD bei 15.000 DM. Oder auf das BIP bezogen bei 27,6% gegenüber 41,8%. (Siehe Seite 6)
Nur zur Ergänzung:
http://www.steuerzahler.de/webcom/show_s...hp/_c-33/i.html
Jetzt gerade liegt die Staatsverschuldung pro Kopf bei 19.297,- € (oder nicht inflationsbereinigten 37.741,- DM).
Laut diesem Artikel: http://www.lifegen.de/newsip/shownews.ph...-22-4714&pc=s01 lag die Staatsverschuldung BRD Ende 2008 bei 65,9%. Zahlen der anderen EU-Länder sind dem Artikel zu entnehmen.
Die USA bringt es im ersten Quartal diesen Jahres sogar auf 375,9%.
( http://blog.markt-daten.de/2009/06/17/us...-funds-q1-2009/ )
Erschreckende Zahlen wie ich finde. Sind wir alle im Augenblick nicht viel mehr Pleite als es die DDR 1990 war? Und wie anders als durch eine massive Inflation bzw./und Währungsreform soll der Schuldenstand abgebaut werden?
Eure Meinung bitte!
Grüße
Mirko
Zunächst einmal ist mir nicht klar wie man sich im Osten mit DM verschulden konnte denn die DM war dort kein Zahlungsmittel.
Wenn es also ein irgendwie hochgerechneter Wert auf Valuta Basis wäre müßte man diese Zahl in Relation setzen zu der Möglichkeit des Schuldners diese Schulden abzutagen. Sprich die Produktivität und das Vermögen der Volkswirtschaft am Weltmarkt auf der Basis seiner Produkte und Dienstleistungen entsprechende Valuta Werte zu erwirtschaften.
Und da sollte man berücksichtigen daß die DDR ein Billiglohnland war was sich etwa darin ausdrückt daß ein normaler Personalcomputer von Robotron im inneren DDR Handel mit 80000 Ostmark ausgewiesen war.
Aber absolut gesehen gebe ich dir Recht, der Schuldenstand der Bundesrepublik hat inzwischen einen gigantischen Höchststand erreicht, über dem Daumen entspricht er etwa den Aufwendungen die bisher für das Beitrittsgebiet entstanden sind.
hallo @mirko,
entschuldungen im kap. sind nicht möglich.
die erklärung dafür, in reinform und gerechnet,
liefert der alte marx im kapital.
in wahlkampfform, gekürzt, im manifest.
der kapitalist stößt immer auf eine überproduktion, die sich
auf die art der verrechnung gründet. er muß demnach
volksmittel nehmen, um seine produkte an den mann zu bringen.
ääh, wirds, mit dem versuch es einfach zu erklären,
fast undurchsichtiger.
damit wächst die verschuldung pausenlos und führt,
mit der entwicklung der produktivkräfte, zur verkürzung
der krisenrythmen; bis zur letztendlichen dauerkrise.
die dauerkrise führt entweder in einen friedlichen übergang
in die nächst höhrere gesellschaftsstufe oder eben in einen krieg.
waffen stellen für den kap. grundsätzlich auch konsumgüter
dar, die ähnlich den sozialausgaben, komplett gesellschaftliche
lasten darstellen. sie sind damit eine hundertprozentige subvention.
gesellschaftliche last heißt, jeder zahlt geld, damit er arbeit hat.
endlos ist auch das nicht möglich, siehe steuerbelastung usw.
ja, und dann hilft nur die zweite art des übergangs.
aktuell die massenhaft kriege auf der ganzen welt,
die eigentlich, nach defi - siehe wiki, einen weltkrieg darstellen.
eine volkswirtschaft wird übrigens anders gerechnet als eine
marktwirtschaft mit staatshaushalt als manövriermasse.
im grunde zwingt den planwirtschafter die korrekte abrechnung
in eine bilanzbuchführung, die den preis als festbestandteil
führt. der vorteil leigt darin, daß sich damit auch bestimmte,
vor allem binnenkosten, kalkulieren lassen.
für den marktwirtschafter ist so gut wie nix kalkulierbar,
sprich heute billig morgen teuer. und genau diesen unterschied
macht die höhere stufe der wirtschaft aus.
ich leg das gern, mit ein paar pausen,
klein, was ich geschrieben habe und unverständlich wirkt.
kh
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In Antwort auf:
eine volkswirtschaft wird übrigens anders gerechnet als eine
marktwirtschaft
ich glaube @herman, da liegt ein mi(st)verständnis vor.
die volkswirtschaft der ddr lief prächtig.
die marktwirtschaft, wie schon angedeutet, wird zum einen
anders gerechnet und zum anderen geht die buchmäßig
immer in den negativsaldo. zum einen liegt es daran,
daß wirtschaftliche hoheiten in gesellschaftliche gehen.
zum anderen wird der erlös aus wirtschaftlichen hoheiten
in kapitalistischen systemen nicht für die reproduktion
aller an der produktion beteiligten mittel/kräfte eingesetzt.
das geht auch gar nicht. die überproduktion, sprich, in form
des gleichen angebotes als auswahl (buffetform), ganrantiert
von sich aus schon eine überproduktion. ohne das man
jetzt die gesetzliche dazunehmen müßte.
kh
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