Hallo liebe Ossis!
Ich bin so froh endlich wieder in alte heimatliche Gefilde zu ziehen, deshalb dachte ich mir, ich kann mich doch auch gleich hier anmelden.
Ich war jetzt sehr lange Exilossi in Köln und habe die alte Heimat ziemlich vermisst. Jetzt geht's endlich wieder zurück nach Jena!
Was ich aber gleich mal loswerden muss: In Köln wurde immer (neidisch) diskutiert, dass der Osten ja so mega günstige Mietpreise hat, dass ich mich auf die Wohnungssuche ja schon fast gefreut habe. Und jetzt, wo es soweit ist, ist es echt zum verzweifeln... In Jena bezahlt man für eine 52 qm Wohnung in Zentrumslage über 550 Euro warm! Und 100qm Wohnungen liegen mit fast 10€/qm über dem bundesweiten Durchschnitt.
Habt ihr da auch die Erfahrung gemacht? Oder ist das Wohnen bei euch günstiger? Das schlimme ist ja, dass da dann noch die Kaution dazu kommt. Bei meiner aktuellen Wohnung, die ich ins Auge gefasst hab, gleich mal die doppelte Monatsmiete (rund 2000€...). Geht echt gar nicht. Bei solchen Kostenfaktoren will man doch im Leben nicht mehr umziehen... Wo sind die guten alten Mietspreise aus DDR Zeiten geblieben
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Ja, wo sind sie geblieben, die guten alten Mietpreise aus DDR-Zeiten. In der DDR natürlich.
Spaß beiseite. Jena ist Universitätsstadt. Viele Studenten von außerhalb. Das treibt natürlich die Preise nach oben. Angebot und Nachfrage. In Dessau kannst Du eine 50 m² Wohnung schon für unter 300 € mieten. Da will keiner hin. Jede Menge Wohnungen sind auf dem Markt. Das drückt natürlich die Preise. Tröste Dich damit, das Jena eine schöne Stadt mit einer tollen Umgebung ist. Da muss man eben paar Euro mehr ausgeben.
Schöne Grüße aus Brühl,
micha
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2 Montasmieten-Kaution ist vollkommen normal - ich habe bei einer Genossenschaft erstmal knapp 1.000 € hinlegen müssen, was mehr als 2 Monatsmieten sind.
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Zitat von Smithie23 im Beitrag #3
2 Montasmieten-Kaution ist vollkommen normal - ich habe bei einer Genossenschaft erstmal knapp 1.000 € hinlegen müssen, was mehr als 2 Monatsmieten sind.
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Zitat von Smithie23 im Beitrag #3
2 Montasmieten-Kaution ist vollkommen normal - ich habe bei einer Genossenschaft erstmal knapp 1.000 € hinlegen müssen, was mehr als 2 Monatsmieten sind.
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"Demokratie ist die Diktatur der Dummen"
Friedrich von Schiller (1759 – 1805)
Wega, stimmt, hatte ich vergessen zu erwähnen. 2 Geno-Anteile pro Zimmer = 4 Anteile + 2 Anteile, um Geno-Mitglied zu werden. Da meine Miete aber lächerlich gering ist (keine soziale Brennpunkt-Area !!!) relativiert sich das wieder.
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Gibts denn noch die Fehlbelegungsabgabe ???
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uns geht es ähnlich, wir ziehen bald nach WILSDRUFF bei Dresden und bezahlen mehr für eine vergleichbare Wohnung in Baden-Württ. und das bei geringerem Lohn !!! Das Klischee, dass man im Osten günstiger lebt, gilt nicht mehr. Oder du ziehst in ein abgelegenes Kaff, aber das will doch auch keiner
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Ist denn Wilsdruff was anderes als ein Kaff ??
Für weniger Lohn und mehr Miete nach dem Osten zurück ?? Da kannst gleich nach Schweidnitz ... da bist nur der doofe und nicht der Looser !
Für den Schritt erklärt dich jeder Ossi, für im Westen gescheitert !
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Hansrudi, es gibt unterschiedliche Gründe in den Osten zu ziehen - vielleicht weil unsere Straßen besser sind und wir schon Glasfaser, statt Kupferkabel haben :)
Wer natürlich im Osten in die guten Gegenden ziehen will, der muss natürlich auch tiefer in die Tasche greifen - vor allem in den Regionen, die begehrt sind: Dresden, Leipzig, Jena, Erfurt ... da nimmt man sich nichtmehr viel mit dem Westen.
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Es gibt keine Gründe lebendig in den Osten zu ziehen ! Als Toter ins Familiengrab im Osten , das ist wieder was anderes . Sozusagen ; Zurück zu den Wurzeln !
Du wirst drüben nie akzeptiert , du bist immer der Wessi ! Genauso , wie der Türke , der nach über 20 Jahren zurück in die Türkei zieht , dort immer der Germane ist !
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So wie man als Ossi in den Westen geht und heute noch verächtlich beäugt wird und als "dummer Ossi" aus dem Tal der Ahnungslosen bezeichnet wird. Wenn man sein Besser-Wessi Gehabe hier im Osten ablegt, dann kann man sich sehr gut integrieren, weil dann interessiert es kaum Jemanden woher man kommt - aber kokettiert man sich mit seiner Herkunft und stellt sich über die Einheimischen, dann wird eben im Gegenzug das "arrogante Besser-Wessi" Klischee rausgeholt. Und ja, nach 26 Jahren zahlt der Ossi immernoch seinen Solibeitrag ... soll sich ja bei Euch noch nicht wirklich rumgesprochen haben
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