RAF und Rudi Dutschke, das ist Jahrzehnte her.
Die Politiker von damals sind fast alle tot und
diese Themen interessieren nicht mehr.
Wie damals mit den Menschen in der Haft umgegangen wurde interessiert auch nicht.
Der NSU Prozess beginnt bald und ist von Interesse.
Kack was auf Vergangenheit.
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Nun ja...das kann man so oder so sehen...
dann könnte man auch die DDR Geschichten vergessen und erst recht die Nazizeit, was ja einen jeden Tag auf neue auf Butterbrot geschmiert wird.
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Vergessen sollte man die Geschichte, auch DDR und Nazizeit
auf keinen Fall. Aber nicht immer und immer wieder diese
Begebenheiten mit der heutigen Zeit vergleichen.
Irgendwann machts einfach nur müde.
Natürlich bin ich gegen das Vergessen.
Aber ich bin auch gegen Aufwärmen und Entstellen.
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Na...da sind wir doch entlich mal wieder einer Meinung....
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
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Zitat von nüscht im Beitrag #14
Sehr albern Mörder mit schlechten Politikern zu vergleichen.
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Sorry, aber vom Verhalten oder den Machenschaften von DDR Politikern
habe ich keine Ahnung. Da halt ich mich besser mal raus.
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Sollte es bei diesem NSU Prozeß "zu heiß" werden, die Zeichen dafür stehen wohl recht gut, stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, dieses Thema in die gleiche Kathegorie wie den Kennedy-Mord in den USA zu verschieben. Also Staatsräson. Bis heute kennt, zu diesem Thema in den USA, niemand den genauen Hintergrund. Wenn alle direkt Dabeigewesenen (Täter, Ermittler, etc.) das zeitliche gesegnet haben, kommt es dann raus. Oder eben niemals. Das ist der Hintergrund auf den eine Staatsräson aufbaut und bei diesem Prozeß ist sie wohl in den Bereich des Möglichen zu rücken. Joe hat da mit seiner Sicht der Sache (im letzten Beitrag) wohl schon Recht, wobei ich die Sache schon ein Stück gefährlicher ansehe. Insbesondere, wenn rauskommt, daß ein paar besondere "Nasen", indirekt, mit von der Partie waren. Nur eines noch, werter nüscht, mit unserem Ex-Geheimdienst wäre so ein jahrelanges Theater nach der Täter-Suche niemals möglich gewesen. Das wäre schon in kürzester Zeit bekannt gewesen. Die Reaktionen darauf wären allerdings anders zu sehen (da heißt das Thema Klassenkampf, das gehört nicht hierher) gewesen.
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Mutterheimat, gestern lief im HISTORY Kanal eine Dokumentation über JFK. Meine Frau kam dabei auf einen recht interessanten Gedanken. JFK war ja vor und während seinerAmtszeit schwer krank. Diese Bilder sind auch nicht während seiner Amtszeit gezeigt worden. Nicht das er sich das Attentat selbst organisiert hat? Somit ist er als Mertyrer in die Geschichte eingegangen. Für die Kennedys, vom Vater angefangen, gab es nur gewinnen oder Tod. Warum nur sind selbst nach mehr als fünfzig Jahren, relevante Akten nicht veröffentlicht worden? Es gab mal die berühmte Begründung "Aus Gründen der nationalen Sicherheit" dazu. Das lässt viel Platz für Spekulationen.
Von mir kam schon mal eine andere Variante. Wie weit da Rechte involviert sind, läss sich allerdings schwer ausmachen. Er gab doch das berühmte Zitat "Frag nicht was der Staat für dich tun kann. Frag lieber was du für den Staat tun kannst." Letzteren Satz hat er ja auch gefordert. Schaut man sich die Typen des amerikanischen Parlaments oder Kongresses an, sind nicht sehr viel Leute dabei, die gewillt sind, was für ihren Staat zu tun... .
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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Zitat von mutterheimat im Beitrag #8Zitat von Paule im Beitrag #7
Meine Fremdsprachenkenntnisse sind nicht so berühmt, aber ich glaube, "Staat" kommt nicht aus der französischen Sprache und der Googetranslater bringt für raison = "Grund". Ein wenig Suche hat noch hierhin geführt. Von "Geheimnis" konnte ich nichts entdecken.
http://www.cinema.de/film/staatsraison,1330079.html. Diese Preisklasse meinte ich. Man muß sie nur leicht umbauen. Es geht im übrigen nicht um den Herkunftsbereich des Wortes, sondern um seine Umsetzung. Und dafür ist Frankreich einst berühmt gewesen. Letztes und aktuelles Beispiel, Scholl Lasur mit seinen Aussagen über Dien Bien Phu und die Artillerie der Nordvietnamesen, aus der Sowjetunion kommend, gegen die Fremdenlegion. Bitte die Beiträge von Paule und mir verschieben. Sie gehören nicht zur Überschrift!
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Zitat von mutterheimat im Beitrag #24
Kann es da zu Parallelen kommen? Ich glaube schon!
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Siehst du Joe, damit ist das Thema bereits in einer, von einigen Parallelen, vorhanden. Erinnerst du dich an die Mauerschützenprozesse, nach dem Fall unseres alten Ladens. Die großen Lumpen ließ man so ziemlich in Ruhe, die kleinen waren "Mode". Und sind es bis heute, zumindestens seelisch. Wenn der Staat etwas weiß und nichts dagegen unternimmt/unternehmen will/unternehmen kann, weil sine Oberbosse drin hängen, direkt, oder indirekt, so nennt man das Staatsräson. Daher auch der Film als Beispiel. Ist sehenswert, das kannst du mir glauben. Und genau das ist auch die Gefahr bei diesem NSU-Prozess. Mag sein, das man das dann Schlamperei der Behörden, untereinander, nennt. Das will ich nicht bestreiten!
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http://www.t-online.de/nachrichten/speci...rdanschlag.html. Es wird nun immer skuriller. Nach 16 Jahren erinnert man sich an die "Nasen" der "vermeintlichen" Täter, welche einen heutigen Fimemacher bedroht haben sollen. Interessant sind insbesondere die Anführungszeichen in dem verlinkten Artikel. Diese sollten, besonders, beachtet werden. Entweder wird dieser Prozeß, zur Lachnummer, oder zum Unfähigkeitsnachweis der zuständigen Behörden, oder zur wissentlichen Duldung der Taten, von einigen ganz besonderen "Nasen", verkommen. Jedenfalls hat sich der Eingangstext bereits jetzt schon bestätigt. Die Mit/Täterin ist ein Weltstar geworden und wird zum Filmstar werden, früher, oder später. Und den Begriff, Witzfigurenkabinett, kann man ausweiten, von der Bundeswehr zur Kripo und dem Inlands/Geheimdienst. Was für ein Debakel im Gegensatz zu unserem alten DDR-Geheimdienst-Laden.
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Mutterheimat, die "Mauerschützenprozesse" sehe ich in einem etwas anderen Licht. Bin gerade dabei das Buch "Einigkeit und Recht- Die DDR und die deutsche Justiz"" von Friedrich Wolff zu lesen. Ins Detail zu gehen würde jetzt zu weit gehen. Wenn aber die deutsche Justiz genau so bei der NSU Aufarbeitung arbeitet, wie sie ihre bisherige rechte Vergangenheit "aufgearbeitet" hat, wird es noch richtig viel Ärger mit internationalen Gerichten geben. Dieser Ärger hat die (bundes)deutsche Justiz bei der "Aufarbeitung des DDR Unrechts)allerdings auch nicht interessiert. Internationales Recht wird bei Bedarf in der BRD mehr zurecht gebogen oder gar gebrochen, als es je der DDR Justiz nachgewiesen werden konnte. Besonders bei politischen Prozessen. Mein Fazit aus diesem Buch ist. Sarkasmus an: Es wäre für die Hinterbliebenen besser gewesen, wenn die Stasi dahinter gesteckt hätte. Sarkasmus aus. Dieser Prozess scheint sich in Richtung politischer Prozess zu bewegen.
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Wenn in einem Prozess gegen Verbrecher ermittelt wird, die Taten aus politischen Motiven heraus begangen haben, dann ist das immer auch ein politischer Prozess.
Und bitte jetzt hier im Thema keine Mauerschützen- und Stasidiskussion, das nichts mit dem NSU-Prozess zu tun. Mutterheimat wird dann wieder verlangen, hier Ordnung zu schaffen, und ich habe die Arbeit
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Wenn aber kriminelle Handlungen, was die Morde unabhängig des Motivs nun mal sind, von der Justiz auf die politische Ebene gehoben werden, wird noch einiges im verborgenen bleiben, denn politische Geschichtsaufarbeitung, gehört nicht zu den Stärken der Bundesjustiz. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die bundesdeutsche Geschichte. Scheinbar bis heute. Anhand der Art wie DDR "Unrecht aufgearbeitet" wird, das dürfen eh nur Wessis, lässt sich erkennen wie mit Recht im Recht(s) staat umgegangen wird. Wir sollten bei der NSU Geschichte nicht zu viel erwarten. Es wird sicher die eine oder andere Akte unter Verschluss bleiben. Aus Gründen der nationalen Sicherheit.
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