Nee hab ich nicht, tu ich nicht und will ich auch nicht - hab aber genug einblicke in den konzern, um zu wissen was da abgeht.
Wäre mein Arbeitgeber so, wäre ich schon längst weg - bei mir ist es allerdings einfacher mal fix zu wechseln. und ich bedauer jeden, der bei dem Verein arbeiten muß!
und was die presse angeht - die k***** mich schon seit Jahren an mit ihren Lügen, Propaganda und Meinungsbeeinflussung.
Soin scheiß, das bei den letzten Hochwassern nicht die DDR wieder als Sündenbock hinhalten konnte für marode Dämme - achso es waren ja nicht mal welche da - sorry mein fehler, dann hat wohl niemand schuld
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@ Fulc,
danke für dein Mitleid !!
Die Bahn ist aber leider nur ein Großkonzern wie viele andere.
Es ist weit verbreitet , daß administrative Tätigkeiten höher bewertet sind als produktive,
und den Vorstand trifft man mit dem Streik eh nicht , die haben Limousinen.
Und anders als beim Opel-Streik , da wird das nicht produzierte Auto halt nicht
ausgeliefert und muß von Dir eben auch nicht bezahlt werden , treten Bahnkunden i.d.R.
in Vorkasse !!!
Hansen sitzt übrigens nicht im Vorstand , sondern im Aufsichtsrat ,und das ist leider normal,
weil da immer sogenannte Arbeitnehmervertreter zugegen sind. Der Effekt ist natürlich der gleiche ,
man kennt sich , isst lecker Häppchen zusammen und tut sich nichts .
Was mich besonders trifft , daß jetzt vor allem unsere eiserne Maggie ( Suckale ) kübelweise Schmutz
über einem ehrenwerten Berufstand auskippt und Nobbi Hansen auch dazu schweigt , nicht mal ein
" Ey , Maggie , nun mach mal halblang " zwischen Sekt und Kaviar.
Karli
Hallo zusammen, also alles was recht ist. In diesem Land kommt man auch nur zu etwas wenn man sich wehrt. Ohne Reaktion und Aufstellung einer Maximalforderung, von der dann sowieso nur die Hälfte gezahlt wird geht gar nichts. Das wir in jedem Projekt so gemacht wo Kohle verdient wird. 150% fordern und 80% einstecken damit hat man kalkuliert, ganz alter Hut das Ganze.
Das schlimme ist das die Gewerkschaften in diesem Deutschland gespalten wurden durch elitäre Verträge anderer Berufsgruppen und das die Gewerkschaft da zugesehen hat, wie immer. (Ärzte,Piloten). Das war in der Weimarer Republik auch schon so, also ein Rückschritt in ganz alte Zeiten.
Der Mehdorn und sein Vorstand sollten sich schämen, Wein saufen und anderen Wasser verabreichen. Dazu mit Staatsgeldern auf Pump jedes Jahr frisches Geld in den Laden gepumpt zu bekommen, woran erinnert mich das?
tp
Bin ich froh, dass die morgen nicht streiken.
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Das Chemnitzer Urteil ist übrigens ein Bilderbuchfall von Klassenjustiz:
Der Nahverkehr darf bestreikt werden. Den nutzen eh nur die Proleten, die
sollen froh sein , daß sie noch Arbeit haben und müssen sich entsprechend
was einfallen lassen, um dahin zu kommen.
Die schicken weißen Züge . mit denen die Bonzen von einem wichtigen Termin
zum nächsten eilen , müssen fahren !!
Eine sachliche Begründung gibt es für diesen Unterschied nicht !!
Karli
Bin ich ein Bonze, weil ich jeden Tag mit IC und ICE fahre? Ich könnte mir besseres vorstellen als jeden Tag alleine wegen Arbeit 4-5 Stunden Weg in Kauf zu nehmen...
Gibt es denn schon eine offizielle Begründung des Urteils?
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Spüren, wie der Wind mir Flügel gibt
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Das wissen die ja nicht , daß sich auch andere den Luxus Fernverkehr gönnen ( müssen !! ) .
Karli
also ich gehöre auch zu der Sorte Mensch, die sowas von zwei Seiten sieht, ich verfolge viel die nachrichten und finde es schon Ok das sich die Lokführer mal wehren, erstrecht, wenn sich die Chefetage wieder geld einpackt
natürlich ist es blöd den leuten gegenüber die auf bahn angewiesen sind, aber es ist eben schon irgendwie nachvollziehbar, das darauf die streikenden grad keine Rücksicht nehmen können, denn wer nimmt den auf die Lokführer Rücksicht???
Es ist blöd für die betroffenen, aber alles in allem nachvollziehbar und ich bin sehr gespannt wie sich das weiter entwickelt.
Hoffnung ist eine Art Glück, vielleicht das größte Glück, das diese Welt bereit hält!
bahnstreik is doof wer zahlt schon 30 prozent mehr gehalt. und ich darf auch nosch jedes mal 8cent mehr für super löhnen
und wer zahlt die 60% vom vorstand? geht doch auch oder?
bzw die 200% mehr für den mehdorn?
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Langsam macht sich bei mir der Eindruck breit, daß der GDL Chef gar nicht verhandeln will. Der scheint auch Beratungsressistent zu sein. Welche Gehaltsgröße benötigt denn der? Von welchem Geld lebt die Gewerkschaft? Wie geht die damit um? In welchen (teuren)Häußern mieten die sich für Konferenzen ein? Warum haben Gewerkschaften so einen Mitgliederschwund? Warum haben Zeitarbeitsfirmen so ne Konjunktur? (IN Zukunft bestimmt auch bei der Bahn) Das Ganze hat nichts mit Vorstandsgehältern zu tun. Was wieder ein anderes Thema ist.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli
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1989 gab es einen Ausspruch, "WIR SIND DAS VOLK", der wurde verkauft und wir bezahlen
.
Ergo, alles beim alten nur eben anders.
Na ja, halt meine Meinung, Lokführer bleibt standhaft.
blafaselblub
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Ich bin echt gespannt was dabei raus kommt.
Zur Zeit redet ja jeder nur noch über den Streik, vorallem wenn man wie ich hinter die Kulissen schauen kann dann diskutiert man bis in die Nächte darüber. Wie gestern abend bei Bekannten grins.
Schönen Sonntag allen noch.
"WIR SIND DAS VOLK" gar nicht erst aufkommen zu lassen, hat System. Besser ist es mit vielen kleinen Einzelvölkchen. Die sind bekanntermasen nicht so stark. Alles andere ist doch nur Komunistengerede. Oder? Die Mehrheit der ostdeutschen hat es damals so gewollt...
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Buhli
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Moin moin,
also mit Kommunistenbashing hier anzufangen ist schwachsinn, generell Angestelltengehälter mit Managergehälter in Verhältnis setzen genauso. Aber genauso schwachsinnig das Mehdorn-Argument, wenn andere perverse Gehaltszahlungen bekommen stünden sie ihm auch zu... aber ja ein ganz anderes Thema.
Was ich zum jetzigen Streik vermisse, ist ein eindeutiges Statement des DGB, aber der ist wohl grad gespalten, weil da sind ja noch die anderen Gewerkschaften. Ich finde eher das Verhalten der Konkurrenzgewerkschaften zur GdL bemitleidenswert, da wird denen nichts gegönnt weil man selber dann im Vergleich etwas weniger hat (Was man in der nächsten Runde ja nachfördern könnte). Nein man gönnt anderen nichts. Entscheidend ist aber das Arbeit sich lohnen muß, Arbeit soll nicht zum Überleben da sein, sondern zum Leben. Das bedeutet die Entlohnung muß sich noch deutlicher zu Hartz IV absetzen, das der Anreiz zur Arbeit größer wird. Und das Berufsgruppen für sich Gewerkschaften bilden ist völlig normal, weil Berufsgruppen manchmal nicht vergleichbar sind und sich so nicht in einen einheitlichen Tarifvertrag umsetzen lassen um gerechte Entlohnung zu erzielen. Ich hoffe nur das bald auch im Güterverkehr gestreikt werden darf und das sich die Lokführer durchsetzen. Da bin ich, selber Angestellter völlig solidarisch, weil das ein Signal für andere Branchen ist, und besonders an die Arbeitgeber: Bis hierher und nicht weiter, denn die Absenkung der Reallöhne muß irgendwann gestoppt werden.
Und vielleicht führt das auch irgendwie als Nebeneffekt zu einem großem Umdenken in der Politik, damit nicht derselbe Mist wie bei der Energieprivatisierung passiert, und das Schienennetz bleibt beim Staat.
8-)
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